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Samstag, 18. Juni

Heute morgen bestes Sonnenwetter. Weiter geht es auf dem NR 1.

Zuerst Strasse dann geht es über einen Rasenweg mit bunten Blumen in den Wald. Die Steigung hat es in sich. An einer alten Brücke mit Ruhestein hole ich Wasser und dusche mir erst mal meinen Kopf. Ich messe Strecke und Höhenmeter und komme auf locker 20% Steigung.








der Ruhestein



die alte Brücke

Aus dem Wald heraus geht es ein kurzes Stück auf der Straße weiter.







Abgebogen wird dann für Radfahrer und Fußgänger auf die alte Straße um und über den Berg herum, bevor der Tunnel gebaut wurde. Ständige Steigungen, mehr als Gefällstrecken. Laut Karte überquert die Straße den Tunnel. Abfahrten kann man nicht so schnell fahren, da die Straße in einem schlechten Zustand ist.






wer hat wohl den Stein da drunter gelegt?

Erst kurz vor Ende verbessert sich der Zustand und ich kann so eine lange Abfahrt bis Feda genießen.






Feda durchfahre ich nicht ohne an der Tanke ein Kaffee und heute dazu im Sonderangebot statt 30 nur 10 nok ein Wiener Würstchen zu inhalieren.

Ich muss weiter bis Kvinesdal,  dort drehe ich und fahre auf der anderen Seite des Flusses zurück. Zuvor radle ich nochmal durch Kvinesdal und stelle fest, das es hier auffällig viel Ausländer gibt, die alle aus einer Richtung kommen und gehen. Die dortigen Häuser scheinen mir ihre Unterkünfte zu sein.



"Nachgeahmte Schule"  mit umfangreicher Webseite




Landhandel - jetzt Museum


Zurück auf die Rute.



frisches Wasser direkt an der Straße


Schön am Wasser entlang. Dann aber wieder Steigungen ohne Ende bis zum Ende des Flusses und der nochmaligen Überfahrt des Tunnels. Diese Umfahrung, weil Radfahrer den Tunnel nicht durchfahren dürfen, kostete mir einiges an Zeit.




Ich wechsle dann auf eine schöne Straße in Richtung Farsund. Eine Messtelle für Moutgebühren macht bei Radlern wahrscheinlich Gesichtserkennung.

Abfahrt, es rauscht in den Ohren, aber ich höre Frau Komoot. Rechts abbiegen. Jetzt folgt einer meiner Lieblingspisten mit schönem, feinen Schotter. Klar wie soll es sonst sein. Berg hoch, Berg runter.




Zeit zum Schlafplatz suchen. Nicht gut geeignet hier. Rechts Felsen steil hoch, links Abhang. Dann der Platz schlechthin mit Sitzgarnitur: Direkt an der Piste in einer unübersichtlichen Kurve. Die Autofahrer, 3-5 in zwei Stunden sehen offensichtlich das Zelt gar nicht.





Ausblick von der Sitzgruppe



Das übliche Procedere und heute Abend Vollmond. Ich höre den Kauz rufen und mein Zelt wird von einem Tier umflogen mit leichten knarrenden Geräusch. Ich habe es schön des öfteren abends gehört und nicht entdeckt.

Und gute Nacht





Sonntag, 19. Juni



Früh um 5 Uhr raus an diesem Sonntag.

Die Sonne scheint und gleich das Solarpanel raus zum arbeiten lassen.



Heute Nacht, so gegen 02:30 h hielt vor meinem Platz ein Wagen. Ich hörte dann das "Gegackere" von mehreren Mädels. Schnell verschwanden sie dann wieder.

Gegen 7:30 h komme ich los.

Schön, wenn die Tour mit einer Abfahrt anfängt.



Die Route geht durch einsames Gebiet. Wind kommt auf. Für die "Windmühlen" die hier stehen, gut, für mich im Augenblick auch, weil seitlich bis von hinten.







Formschnitt





??

Ich komme so langsam an die Küste.



Dort viele, gut getarnte Bunkeranlagen. Sofort die erste sehe ich mir aus der Nähe an. Weil offen, gehe ich mal rein. Enge Gänge, viel ist nicht zu erkennen. Was sich hier wohl so abgespielt hat. Wenn Mauern sprechen könnten.





















auch am Sonntag wird gearbeitet








der Zahn der Zeit hat hier genagt





Ich folge der Küstenlinie und brauche bergauf kaum treten, so ein Sturm. Habe ich durch den Wegverlauf Seitenwind muss ich mich vorsehen nicht umgeweht zu werden.
So lasse ich mich nach Farsund treiben.




ein Relikt aus dem 2. Weltkrieg




diese Bauweise ist wohl zur Zeit hipp


und hier das Gegenteil



Ein Ort am Meer, aber Cafés wie bei uns, hier Fehlanzeige. Ein Kiosk mit Eis und Kaffeeselbstbedienung. Eine österreichische Kradfahrerin ist auch an der Küste gen Norden unterwegs. Ein kurzer Smalltalk bevor sie weiter fährt.

ein paar Fotos von Farsund





das stand vor dem Haupteingang von dem Einkaufscentrum da unten





Nicht viel los hier im Örtchen. So sitzt man halt irgendwo in der Sonne und genießt Eis und Kaffee. In einem großen Einkaufszentrum sind Rema1000 und der Hamburger geöffnet.

Ich fahre weiter gen Osten. Wieder auf einsamen Schotterpisten mit langen Anstiegen.





Kleinere Orte durchquere ich, sehe dort besondere Schiffe vor Anker liegen. Sicherlich in Sachen Öl. Ich nehme an Versorungsschiffe für die Ölplattformen.

Langsam suche ich einen Platz. An einem Schwimmbad mache ich trotzdem eine kurze Rast bei einem Kaffee. Den gegenüberliegenden Campingplatz ignoriere ich.



Schwimmbad in Lyngdal



stand vor einem Pkw hier am Wasser


sauberes Wasser


 Nach einiger Zeit entdecke ich wieder einen toten Weg an einer Steigungsstrecke. Dort wird das Zelt aufgebaut. Das warme Wetter bringt aber auch im Sekundentakt die Knots. Im Zelt kein Problem.





Heute mal wieder zum Abschluss des Abends ein "Gläschen " Wein.

























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