10. Urlaubstag - 25.09.2010


Wetter: morgens, wie die letzten Tage, lange nebelig. Erst gg. Mittag kommt die Sonne durch und es wird richtig schön warm

Wegstrecke von dem Platz im Wald bis Kalmar

Gefahrene Kilometer:  95,9 km


Wie immer früh raus. Sehr nebelig. Aber das bessert sich. Lange Zeit kommt die Sonne einfach nicht durch. Vom Fahren her geht es heute sehr gut. Die Kilometer fleigen nur so vorbei. Überschlagsmäßig schätze ich gg. 15 Uhr in Kalmar am Meer zu stehen. Erstens kommt es anderes, zweitens als ......

Dieser Nebel hat sich auch auf das Nebelhorn niedergeschlagen, bzw. auf den Druckbehälter vom AirZound (Insider wissen jetzt bescheid)

Meine Hosenbeine bis zum Knie, sahen genauso aus
Unterwegs, um die Mittagszeit, ein kleiner Ort, ein kleiner Supermarkt, der alle Tage geöffnet hat, lädt zum Kaffee ein, denn das ist da auch mit "eingebaut"!
Unterwegs
Äpfel satt, dieses Jahr -immer wieder gesehen-
Es ist hier in dem Ort, der so tot aus sieht richtig was los. Ein kommen und gehen. Die meisten mit dem Auto. Jemand kommt sogar mit dem MG offen angefahren.
Unterwegs habe ich schon wieder ein bißchen nach Pilzen Ausschau gehalten, um mein "karges" Essen aufzuwerten. Ja, Leute immer nur Baumrinde, Würmerchen und so, nicht.....
Etwa 30 Kilomter vor Kalmar ein nichtssagender Ort mitten in der Pläne. Was sehen meine Augen? Ein Riesenparkplatz -ist jetzt Stoppelmarkt- na ja, so was ähnliches . Ein großer Trödel, Neu und Vergnügungspark. Deshalb heuze morgen auch der rege Autoverkehr auf einer sonst ruhigen Nebenstraße. Die ersten kommen schon vollbepackt zurück.
wenige Kilometer weiter dicht an Straße ein schöne weiße Kirche vor blauem Himmel. Wasser holen ist angesagt- mein Vorrat ist alle. Gut das ich das hier und jetzt gemacht habe!!
Ob die bei uns stehen bleiben würden?
Das sieht man hier oben oft.
Es dauert nicht lange und ich bin dicht vor Kalmar. Es ist, wie jede große Stadt irgendwie ätzend. Je größer je schlimmer. Ich halte an, um meinen Akku vom GPS zu wechseln. Damit dieser die Daten nicht verliert, schließe ich ihn zwischendurch an das USB Netzteil. Wechsle die Akkus und Netzteil wieder raus. Das klappt hervorragend. Aber dann!!! Shit - Plattfuss hinten und das 14.45 Uhr. Ich wollte halt um 15 Uhr das Meer sehen. Na ja, nützt nichts. Schlauch wechseln. Da ich das superkleine Löchlein im Schlauch sofort finde, flicke ich dies auch sofort in der warmen Sonne. Gut so!
Weiter um 15.15 Uhr - ich will zum Meer -.Mußte ich diesen Wusch haben? Nie wieder! Die 137 geht zur Insel. Also einfach folgen. Das mache ich und sehe, das es noch einige Kilometer bis zum Meer sind. Auch hier wird gewühlt an allen Ecken und Kanten. Ein großes Fußballstadion wird errichtet. Über Schotter geht es durch div. Baustellen. Dann Ende und auch wieder gute und breite Radwege. Immer schön an der 137 entlang hangeln. Plötzlich ist sie weg. Große Reitställe säumen den Weg. "Nach Öland welche Richtung?" frage ich - "keine Ahnung-Kopfschütteln" diese Reiterleute. Na gut mit GPS, Karte und Improvisation komme ich wieder an die 137. Der Fahrradweg führt schon wieder ab - ohne irgendwelche Hinweise. Alle möglichen Ort sind per Radweg erreichbar, nur nicht Öland?
Ich biege auf die 137 direkt ab. Mit Tempo 30 kann man dann das Schild Radfahrer verboten schon mal übersehen. Ich brauche auch nur gute 500 Meter und auf einem Parkplatz kann ich  wieder runter und neben der 137 fahren. Geil. Eine ganz lange Holzbrücke überquert ein Wasser. Links daneben die Hochstraße für die Autos. Ich mache die ersten Bilder  und will nun über die Holzbrücke fahren. Bin ich denn blöde? Warum fährt dieses Fahrrad nicht, es eiert nur, wenn da jetzt keine gutes Geländer wäre, würde ich jetzt schwimmen müssen.  Ich sehe die Bescherung. Plattfuss hinten. Ich schiebe dann mal über die Brücke. Bißchen Luft ist ja nocht drinne.
Verdammt nochmal - warum gerade heute und hier. Das sind böse Vorzeichen. Also wieder abpacken und diesmal ganz akribisch die Decke kontrollieren. Auch jetzt finde ich ein ganz kleines Loch. Das Loch vorhin war direkt in der Naht des Schlauches. Die sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Unplattbare Reifen ja, aber Schläuche immer dünner.
Ich lasse mir Zeit. Die Decke drehe ich um und überprüfe. Kein Fremdkörper drin. Das Loch kann also nur durch den Sand, den ich gesehen habe, gekommen sein. Gut, ich hoffe, das es das war. Jede Menge Leute sind hier unterwegs. Auf einer Karte erkenne ich, das die Insel ja auch nicht sehr groß ist. Ein paar Angler frage ich nach dem Weg in Richtg. Öland. "Nein mit dem Rad geht das nicht. Nur mit Auto oder Bus."  Das ist ja fantastisch. Vielleicht auch ganz gut. Den es sind ja doch etliche Kilometer und wenn ich im Augenblick den Verkehr dort oben sehe - na, ja-. (In Holland hätten sie sicherlich einen Radweg drauf gebaut - über den Abschlussdeich geht es ja auch)
Eine Joggerin spricht mich nach ihrem Rundlauf an, ob sie mir irgendwie helfen kann. Trägt übrigens Ohrhörer vom Apple mit Nano dran. Ich erkläre Ihr, das ich wohl jetzt den Schaden behoben habe und hoffe, das der Reifen nun hält. Sie meint, daß die großen Radgeschäfte hier am Ortsrand auch morgen am Sonntag geöffnet seien. Das ist ja nicht schlecht. Aber, die Zeit drängt langsam. Wo soll ich heute übernachten? Gegend ist ja hier genug. Die Dame erklärt mir, daß wenn ich hinter die Brücke fahre und den Weg folge, betimmt Platz finde. Es würde jetzt auch niemand etwas dazu sagen, obwohl eigentlich nicht erlaubt. Vor der Brücke wäre das gar kein Problem, aber kein schöner Platz.
Dahinten verschwindet sie im Meer - oder auf der Insel
Ich sehe mir die Insel an, mache Fotos und schaue schon mal so auf "Plätze". Vor der Brücke ist irgendwie keine richtige Möglichkeit. Nass und dreckig. Die Sonne neigt sich schon ganz schön. Ich lasse noch paar Fußgänger "verschwinden" ehe ich mich hinter die Brücke mache und dort ein schönes Plätzchen finde. Gut ich höre die Straßengeräusche von der Brücke, aber das wird in der Nacht auch wohl weniger werden. Es ist jetzt gleich 21 Uhr, aber immer noch gut Verkehr. Ich nehme an, morgen wird gutes Wetter sein und die Schweden düsen mal eben rüber.
So, da steht es und ich werde auch nicht in meiner Nachtruhe gestört.

Gute Nacht - bis morgen
Die Route - wie immer -










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