9. Urlaubstag - 24.09.2010


Wetter: Man könnte einfach sagen SPITZE  -  man sah ab Mittag  diverse Leute kurzärmlig draußen laufen

Wegstrecke von  ab Daniel in Nässjö  bis kurz vor Fagerhult

Gefahrene Kilometer  heute 105 , Höchstgeschwindigkeit 50 km/h, aber leider auch wieder einige Steilanstiege



Gestern abend schon mit Daniel besprochen. Morgen früh -sprich heute morgen- ein Expressfrühstück. Er muss spätestens um 6.45 Uhr das Haus verlassen.  Das schaffen wir ganz knapp. Er düst ab zur Arbeit und ich packe mein Radel. Da er kein Internet hatte - nur über sein Handy - denke ich mir- ein Kaffee beim Bahnhof mit Internetzugang würde ganz gut sein. Aber? Beim Bahnhof ist noch alles zu. Was solls. Auf die 125 Richtung südost. Aus so einer doch größeren Stadt herauszukommen ist immer ein Kunststück. Man könnte zwar den Hinweisschildern folgen, die sind aber auf den Autoverkehr ausgerichtet. Der Radfahrer hat doch mehr Möglichkeiten abzukürzen. Etwas ist es mir gelungen.  Noch recht neblig heute morgen und dann überall die Spinnennetze im Kraut.
Es geht südlich Bodafors. Dort gibt es ein Outdoorladen, der zwar heute zu hat, aber es liegt in der Richtung.  Ich erreiche diesen Ort, und na ja, viel gibt es hier nicht. Kaum Geschäfte, und wenn leer oder geschlossen. Ein Supermarkt den ich aufsuche, aber das Angebot lockt mich nicht. An der Fleischtheke kaufen alte schwedische Frauen ein. hier ein Stück, da ein Stückchen ach hier auch noch. Das kann ja eweig dauern. Ich frage ein paar Schüler, ob es hier irgendwo ein Cafe, oder Kaffee to go gibt. Lächeln. Nee. In der Schule gibt es ein Cafe. Na ja, mal sehen.
Ich fahre an der Schule vorbei. Was ist das? Ein großes Gebäude mitten hier in der Gegend. Ich beschließe doch nicht reinzugehen, sondern einfach weiterzufahren. Irgendwo werde ich schon meinen Morgenkaffee bekommen.
Richtung Vetlanda auf den kleinen Straßen, wo es Orte gibt, die auf keiner Karte verzeichnet sind.  Immer wieder geht es steil bergauf und nicht steil bergab. Aber schön wenn man dann doch etliche Strecke gut machen kann, ohne treten zu müssen.
Und bei diesem herrlcihen Wetter macht es Spaß die Kilometer abzustrampeln. 100 sollte ich heute schaffen.
Vetlanda, immer diese Städte. Schön, ein Kilometer vor dem Ort eine Infotafel und gratis den Stadtplan. Die Touristinfo ist einfach zu finden. Internet?? Ahh bestimmt in der Bibliothek. Tatsächlich. Computer überall. WLAN? Frage ich für den eigenen Computer. Kein Problem. Name - Passwort eintippen und Sie können sich einloggen. Das soll klappen?
Ich hole mein MacBook und tatsächlich es klappt. Schnell mache ich meine Überweisung fertig. Mir war eine Rechnung durchgerutscht und die Mahnung war per mail gekommen.
Jetzt noch schnell die Mails abrufen. Es klappt nicht. Meine Internetseiten laden - keine ftp Verbindung. Ich ahne es - Internet ja - aber nichts anderes. Ist ja kein Beinbruch.  Schade das soetwas nicht frei ist. Bei den heutigen Preisen ist das doch wohl nichts mehr. DAs es auch anders geht später.

Ich packe und fahre zum Cafe am Ortseingang. Das machte einen netten Eindruck.
Canelbullen und ein Kaffee = 26 Kronen. Den Kaffee holt man sich selbst - das war hier schon desöfteren so. Mittlerweile kenne ich mich aus.

Ich sitze draußen in der Sonne  und genieße den Tag.
Vetlanda verlasse ich - paar Fotos gemacht - die Bewohner - kein Unterschied zu hier. Gut, Heruntergekommene habe ich nicht gesehen.
Auf der 125 geht es südöstlich weiter immer ncoh ist Kalmar mein nächstes größeres Ziel. Schnell bin ich aus dem Ort heraus und schon ist wieder "Wildnis" angesagt. Die Natur bereitet sich auf den Winter vor. Die Nächte sind schon kühl, sodaß sich die Laubbäume schon verfärben.  Und dann noch bei diesem Sonnenschein sieht alles viel besser aus.
Wieder unterwegs ein paar Aufnahmen von der Strecke -einfach so- ohne Kommentar-
Dann ein Schild  "LANDHANDEL NÄSHULT in 1 km".  Na ja, denke ich mir. Trinken muss ich noch auffüllen und bis Fagerholt komme ich wohl nicht mehr. Mal sehen was es da so gibt. In diesem Haus, Sitzplätze draußen, daneben eine Minigolfanlage gehe ich hinein. Ein Tante Emma Laden, wie man ihn von ganz früher her kennt. Alles möglich an Lebensmittel. Preise kaum teurer als im Supermarkt. Und Betrieb. Autos fahren vor und Leute kaufen, so wie ich ein.
Dann, was sehe ich: ein Notebook auf einen kleinen Tisch im Laden. Internet ist mein Gedanke? Fragen kostet nichts. "Klar Internet per WLAN ist hier möglich - auch draußen klar - kostet nichts." sagt mir die Kauffrau. Das muss ich sofort testen.
Also raus, das gekaufte auf den Tisch, Schokolade muss sein und der Mac läuft an.  Ich teste das iPhone und schwupp habe ich Netz. Airport aktivieren bei Book und auch hier sofort freies Netz.
Die Mails kommen reingetrudelt zu hauf. Ohhh. Auch senden ist über einen anderen Server von mir sofort möglich.  Und ftp? Jawoll das geht ratzfatz, da sind die Seiten im Internet. So werde ich das jetzt mmer machen. Suchen - nein - finden - ja-. Es ist in den Städten müßig danach zu suchen. Dann verzichte ich lieber, als da meine Zeit mit zu verbringen.
Die Durchgangsstraße von NäshultDas war der WLAN Zugang ?
Die Schoko und der Yoghurttrink hat mich wieder aufgepäppelt. Mit neuer Kraft geht es zügig weiter. Aber immer wieder ist auch Kette links "angeordnet". Sprich der kleinste Gang.

Ich erreiche die Straße 23/125 und folge der in Richtung Fagerhult. Viel ist nicht los, gut mehr als vorhin, aber es hält sich in Grenzen. Langsam muss ich einen Nachtplatz finden. Das sollte keine Schweirigkeit darstellen - nur welchen nimmt man dann. Na gut ich einige mich mit mir selbst "DEN DA!" Links rein in einen Weg, der keiner mehr ist und kurze Absuche. Ja hier zwischen den Bäumen ist es schön. Nun das alte Programm ablaufen lassen. Das Essen schmeckt und bevor es ganz dunkel wird krieche ich ins Zelt. Die Mücken waren heute auch bei mir und einige sind wieder ...   na ja lassen wir es gut sein.
Muss denn das sofort hier bei mir sein - nehmt doch mal Rücksicht
Das Zelt stehtNach dem Essen  noch ein kleiner Gang durch den Wald -oder nicht?
Und hier wieder die obligatorische Strecke
Morgen früh sind es dann noch etwa 85 Kilometer nach Kalmar. Vielleicht schaffe ich es auch auf die Insel Öland zu gelangen. Let s see. Irgendwann könnt Ihr es lesen.


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