14. Mai 2025

Wetter:

Wetter heute wieder bestens. Die Sonne knallt schon vom blauen Himmel. Es ist jetzt um 7:30 Uhr schon
richtig warm.

Irgendwann gestern Abend / in der Nacht hörte ich ein Tier bellen. Ist es ein Reh oder ein Fuchs?

Und heute Morgen, ich saß schon vorm Zelt. Frühstück, ich höre es im Gebälk und dann kam er raus der
Rehbock, „bellte“ ein paar mal und drehte
rum und verschwand wieder.


Um kurz vor 7:00 Uhr lief auf dem Radweg, wenige Meter von meinem Platz schon eine Dame mit Rollator
entlang und grüßt
e nett.






was ist denn hinter den Bäumen

Die Kirche von Østerlars ist die größte von insgesamt vier Rundkirchen auf Bornholm. Erstmals 1332 in
einem Dokument erwähnt.

Das schöne Café gegenüber der Kirche macht erst um 9:00 Uhr auf. Ach, Kaffee werde ich heute wohl noch
irgendwo bekommen.


Dann kurz nach acht los, einmal entgegengesetzt zur Kirche von Østerlars. Abfall in die Tonne und Wasser
gebunkert. Und jetzt
gehe ich den Weg wieder bei mir hier vorbei, wo ich geschlafen habe und komme dann
irgendwann direkt
noch an einen Supermarkt vorbei. Die andere Route wäre direkt Hauptstraße. Nein danke





In Østerlas im dortigen Supermarkt eingekauft dort einen Kaffee genommen und ein Stück Kuchen, dann den
großen Rymhartsack voll gepackt und ab in Richtung Almi
ndingen.

Noch zum Einkauf: ich brauchte Öl, Alba Öl nicht vorhanden, also gutes Olivenöl, 500 ml aber im Glas,
schwer
und zerbrechlich. Also auch noch Wasser in der Petflasche 0,5 l gekauft, das ausgetrunken und in
diese Flasche das Öl.


Der Himmel hat sich zugezogen. nicht unbedingt kalt, aber der Wind.

Nach links ab in den Wald.


Auf zu dem Wisentgehege, deshalb gestern das Verlassen vom Küstenwanderweg.





Große Felder mit vielen, vielen Steinen abgegrenzt.

Veilchen

Nun ist es nicht mehr weit zum Bisongehege

zuerst durch bzw. über ein Sumpfgebiet




und hier am Weg ein Shelter, der auf der Karte zu sehen war sogar mit WC und viel Holz


Bin heute tatsächlich eben vor dieser Hütte ins Straucheln gekommen, weil ich gegen einen Trekking Stock
ge
stossen bin und habe es nicht mehr geschafft mich aufzufangen sondern musste mich dann bewußt,
gewollt und gesteuert ablegen und dadurch
ist nichts passiert. Der Rucksack war das „Übel“ mit seinem
Gewicht.






Dyrenes ejer bedeutet Tiereigentümer – nicht das jemand auf den Gedanken kommt, man kann die Tiere
anrufen 😀
Rechts daneben noch ein großes Schild mit Hinweisen



Ab ins Gehege. Ich habe den Weg dann geändert. Bin am Ende des Gehege raus und zu dem Lagerplatz, der
auf meiner Karte eingezeichnet ist.
Ich hab ihn auch gefunden. Lagerplatz mitten im Wald ohne WC und
kein Wasser.





Waldsauerklee

Ich werde jetzt zurückgehen, dann ein bisschen anders, um dann den Shelter von vorhin wieder aufzusuchen,
der ganz gut war.



Ach was ich ganz vergessen habe: ein Bison habe ich nicht gesehen. Schade eigentlich. Aber die Fläche ist
doch ziemlich groß und es gibt nur ein paar wenige Wege.



Bei einer kleinen Pause am Anlehnbaum



Der Shelter ist noch leer. Ich richte jetzt meinen Nachtplatz ein. Tee trinken und langsam Abendbrot machen
und gut ist.


Der Empfang ist sehr schlecht mit zwei Balken. Dann werde ich mal den großen Funk ausschalten.

Schnell noch ein Feuer entzündet und schon fängt es an zu regnen.
Aber nur ganz feiner Niesel, der dann schon nach paar Minuten aufhört und es wird auch wieder heller.

Die breite Alustange im Rückenteil vom Rucksack durchgecheckt. Oben und unten war sie aus den Kappen
herausgerutscht.
Das mußte wieder in Ordnung gebracht werden.

Bei den mehr Kilos heute musste ich doch wieder ein bisschen nacharbeiten am Rucksacktragesystem.




Abendessen heute Blumenkohl und Paprika, darüber wieder ein Brie. Diverse Nüsse sind oft ein kleiner
Nachtisch.

Sehr ruhig hier, nur Vögel sind zu hören, aber keine Menschen oder andere Zivilisationgeräusche.


Ein junger Mann mit mittlerem Rucksack nutzte nur das WC und ging dann weiter.

Ein Stück Damwild kreuzte da hinten den Weg, konnte ich erkennen.

Das Lagerfeuer loderte und ich konnte einfach so in Ruhe die Ruhe genießen.






Mitte in der Insel bin ich angekommen



Nächster Tag



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