15. Mai 2025

Wetter:

Die Nacht war recht kühl, feucht und windstill.





Blick aus dem Shelter gegen 7:45 Uhr



Heute Morgen, die letzte von den drei kleinen Gaskartuschen angefangen.

Zwei große habe ich jetzt noch – das sollte reichen.



Ich hatte viel Tee getrunken und musste auch nachts zweimal raus.

Beim zweiten Mal schien ein sehr heller Mond knapp über dem Horizont.


Den Wecker heute Morgen nicht richtig eingestellt und schon schwupp bis kurz vor 7:00 Uhr geschlafen.

Was der Körper braucht, braucht er.


Im Augenblick habe ich kein Netz, weiß aber noch aus der Wetter App heute bedeckt, windig und
eventuell Regen.

Jetzt erst mal Frühstück.


Was ich aber zwischenzeitlich bemerke, ist durch das nur laufen und wenig andere Bewegungen,
das etwas von der
Gelenkigkeit „abhanden“ gekommen ist. Also noch mehr Dehnübungen machen nach allen Richtungen.


Ja, wettermäßig weiß ich nicht. Mal ein bisschen mehr Wind mal bisschen weniger nun voll bewölkt,
ich muss mich überraschen lassen.


Plötzlich scheint die Sonne. Der Himmel scheint etwas aufzureißen, schon einiges an blauem Himmel
zu sehen da bin ich ja gespannt.


Heute lange am packen gewesen, weil umgepackt. Jetzt nur noch das Zelt oben auf dem Rucksack und
den kleinen Rymhart hinten dran.




Der Sägekettenmensch hat zugeschlagen








Rapsfelder ohne Ende



Mein nächstes was ich anlaufen werde ist - Fru Pedersen Cafe -, das aber öffnet erst um 12:00 Uhr.

Eineinhalb Stunden warten – nein - und zum Ort und wieder zurück – auch nein -. Da sehe ich dann
auch keinen Sinn drin. Auch wenn es ein sehr schönes Cafe ist von aussen und durchs Fenster gesehen.




Weiter zum Supermarkt in Ostermarie und da gab es für 13 dk Kaffee, Cappu oder ähnliches.

Nicht so gemütlich, aber trocken, da es etwas regnet und nachladen der Akkus ist auch möglich.



Der Markt von aussen. Bestimmt mal nicht dafür gebaut worden. Aber innen gemütlich und alle waren
entspannt.



Über schnell, selbst ausgewählte Wege geht es weiter ans Meer.



Neugierige Blicke




Diese Mülltonnen waren genau für meine Größe. Ich konnte den Rucksack gut abstellen und schnell
wieder schultern.





Nach 13,6 km, vom Shelter aus, bin ich wieder am Wasser, in Bølshavn. Egentlich ein Nichts, aber ganz
guter Wind, der hier das Wasser in den kleinen Hafen drückt. Warnschilder vorhanden.


Dort kurze Pause und direkt am Wasser Richtung Listed . Danach kommt sofort Svaneke mit dem Camp
in Hullehavn.


Da will ich aber erst morgen aufschlagen, liegt aber auch am Wetter. Ich werde mir nachher den Campingplatz
noch im Internet ansehen.




Sieht auch gemütlich aus.




Zwischen Bølshafen und Listed war es nicht so prall an Plätzen für „wildes Zelten“ dann noch durch Listed
durch, denn da ist auch etwas auf der Satellitenaufnahme zu sehen. War dann eine größere Fläche bis kurz
vor Svaneke.


Nur ein kleines, hügeliges bewaldetes Gebiet und wirklich einige Plätze fand ich, nicht weit vom Weg und
das Zelt so gut wie nicht zu sehen.





Zelt aufgebaut. 100% ist es nicht trocken gewesen.


Dann sehe ich plötzlich 4 Leute von einem der Hügel kommen. Und wer ist dabei? Genau die Kajakfahrer.
Sie übernachten hier bei Freunden im Ort,


Die Welt ist klein, und hier allemal.


Sie erzählten mir, das sie auf Christiansö waren, aber mit dem kleinen Linienboot. Tja, da muss ich wohl
oder übel noch etwas nachholen. Als ich das da oben in der Nähe der Fährverbindung war, war es sehr
stürmisch und Einheimische rieten mir ab mit der Nußschale darüber zu schaukeln.




Abendessen mit Lachs frisch zubereitet. Das ist mein Ritual mit dem Essen. Ich versuche immer irgendwie
frisches zu verarbeiten. Für Notfälle habe ich auch ein paar spezielle Trockenessen dabei mit gut Kalorien.


Diese eigenen zubereiteten Essen schmecken deshalb auch noch besonders gut, weil sie zum Teil einige
Stunden im Rucksack durchgeschüttelt wurden. Nur der Äquator fehlt. Bei Rum ist das auch so. 😀


Und wieder einen bellenden Rehbock gehört und auch kurz gesehen.




Mal eben über den Hügel geschaut





Links am Bildrand sieht man den Weg, der am Wasser entlang führt.



Kurz vor halb Zehn



Wieder am Meer und auf dem Kyststi zurück. Noch zwei Kurven und dann immer nur noch geradeaus.





Nächster Tag



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