13. Mai 2025
Wetter:
Heute
Morgen kam die Sonne aus dem Meer hervor aber ich hätte erst am
Hafen entlang gehen müssen,
und das mit den einfachen
Nachtschuhen ist nicht das ideale. Von wegen Trittsicherheit. Also
habe ich
ein bisschen geschaut und ein bisschen weiter gedöst,
Erst
um
7:00 Uhr aus dem Sack gekrochen.
Eine
Ameisenstraße führt direkt am Shelter entlang in Richtung des
angrenzenden Waldes. Sie kommen
aber hier nicht hoch in den
Shelter. Das ist auch gut so.
09:15
Start
Die echte Schlüsselblume am Wegesrand.
Ein hübsches Anwesen.
verschlungene Pfade
Am
Strand relativ einsam, natürlich Zigarettenkippen im Sand. Mein
Spruch dazu:„Raucher
sind einfach
Schweine“ trifft mal wieder zu. Schade für die,
die sich benehmen können.
Ich
laufe nicht direkt an der Straße entlang, dann wären es
wahrscheinlich 1,3 km in Richtung WC, sondern
den Küstenweg
der sich natürlich an der Küste lang schlängelt und nicht gerade
ausgeht und dann waren’s
doch 2 km. WC inklusive Behinderten
WC. Zwei Gebäude, Trinkwasser, Abfallbehälter und
alles
einfach
sauber. Obwohl heute morgen schon reger
Publikumsverkehr.
Auf
diesem Abschnitt kam mir dann eine ganze Menge Schüler und
paar
Lehrer
entgegen,
und alle hatten sie
einen leuchtend gelben Kopfhörer auf -
wahrscheinlich eine geführte Wildnis Tour. 😀
Der Duft von Knoblauch liegt in der Luft
Ein hoch und ein runter
Pilze auf Totholz
Ein
bisschen weiter das Klippengebirge. - Helligdomsklipperne – die
Schüler von vorhin sind jetzt unten am
Wasser und ein Boot
wird sie
aufzunehmen.
Hier oben war auch diese
Info
Anstrengend hier, es geht hoch und runter mal mit Treppen mal nur einfach über Steine.
Da kommt das Boot
Immer wieder schöne Blicke auf die vielen Klippen hier.
Manchmal auch mit Zugang zum Wasser
Knöllchen-Steinbrech
Große Sternmiere
Gegen 12:00 Uhr bin ich beim Shelter Röstad und mache kurz Trinkpause.
Dort
stehen
zwei, die neueren
Versionen
mit Türen. Es ist sehr warm geworden, der leichte Wind gibt ein
bisschen Abkühlung.
Immer
mal wieder auf diesem Weg Wanderer, die
aber
hier nur eine
kurze
Strecke gehen. Denn
parallel
läuft
ja die Straße um die Insel und es gibt immer mal
Parkplätze, mit Anschluß an diesen Küstenweg.
Ein
Paar habe ich getroffen, mit leichtem Rucksack, die auch Bornholm
umrunden wollen, aber in Hotels
oder Pansionen
übernachten.
Vorhin
habe ich ein Bild gesehen, Bornholm mit den Erbseninseln und eine
Fähre von Gudhjem aus, aber
habe mal im Internet geschaut die
fährt zur Zeit nur einmal täglich heute 10:00 Uhr. Morgens 10:00
Uhr
passt nicht richtig?
Wäre
schön gewesen, hätte dann die Rückfahrt mit der anderen Fähre
gemacht die Richtung Svaneke führt.
war
ein schöner Traum
So
werde ich hier gleich weitergehen, bis Gudhjem.
Aber
in wenigen 100 m soll ein Kaffee kommen.
Tatsächlich
ein schönes Café, Besitzerin ist eine Deutsche. Man sitzt natürlich
draußen mit Blick aufs Meer.
Und
zum Cappu gibt es Süsses.
In
der Ferne sehe ich schon Gudhjem, Ferne heißt ca. 2 km. Da werde ich
aber durchwandern. Ich will
vielleicht noch bei der Räucherei
gucken und etwas mitnehmen, für heute Abend als Zugabe. Aber das
weiß
ich noch nicht. Solche Entscheidungen treffe ich immer
schlagartig.
Dieses
Café ist schön gemütlich. Mein großer Akku hängt am Netz und
kann die Zeit, wo ich hier esse wieder
voll werden und ist er
dann auch.
Mal wieder direkt am Meer
und wieder Bärlauch
Rote Lichtnelke
Wald-Vergissmeinnicht
Hestesteine
Um
15:20 Uhr erreiche ich Gudhjem, ein kleiner Hafen, aber Schreck lass
nach. Auf dem Parkplatz dort vier
große
Reisebusse,
drei davon aus Deutschland. Das Lokal selbst war gar nicht so voll.
Ich habe dort eine
Kräutermakrele für heute Abend gekauft.
Jetzt den Blick hier am Hafen, sonnig und windig.
In der großen Räucherei
Beim Hafen
und in der Bildmitte?
das Schiff vom Klippenbereich, die Thor
Ausserhalb vom Hafen die Eiderenten – hier oft gesehen
Strand-Grasnelke
Noch
eine kurze Rast, bevor ich die Straße, die Rundstraße für Autos
überquere und einen Weg an einem
Fluss entlang nutze.
Rechts
und links geht es zum Teil steil
hoch.
Aber der Weg ist relativ harmlos. Bis zum
Schluss. Der Fluss
hat nachher einen Wasserfall, 4 m hoch.
Es
handelt sich um einen privaten Weg auf einem Privatgrundstück, aber
für die Öffentlichkeit zugänglich.
Im Augenblick einige
Baustellen.
Das erinnerte mich sofort an einem Fluss in der Tschechoslowakei in den 90ern.
Hier der „hohe“ Wasserfall
Dann
geht es in die Suche für eine Nachtplatz über. Gar nicht so einfach
Shelter oder Liegeplätze gibt es
nicht laut Karte. Ich werde
also irgendwo wild
Zelten
müssen. Ich hab’s dann gefunden, ist ein Stück hin
gewesen.
Dadurch bin ich heute weit
gelaufen.
Um
19:30 Uhr habe ich es geschafft. Zelt ist aufgebaut und das Essen
wird zubereitet. Direkt am Rand einer
Wiese, aber außerhalb von
der.
Brokkoli
mit Paprika und Makrele, die von heute Mittag und natürlich den
halben Brie.
20:30
Uhr ist es geworden, das Mittagessen ist vertilgt und
ich bereite mich langsam auf die Nacht vor.
Deutlich
sichtbar, das ich den Küstenwanderweg verlassen habe. Das war aber
auch volle Absicht.
Morgen dazu mehr.