12. Mai 2025
Sonnenaufgang
über Schweden zu mir rüber um 5:00 Uhr laut app. Also den Wecker
gestellt. Und
wirklich,
die Sonne kam übers Meer und
schon
kurz vor fünf sah ich eine
goldene Zeltwand,
jetzt aber schnell Handy
angemacht.
„Tür“ auf und
gleich paar schöne Aufnahmen aus dem Zelt heraus
gemacht,
auch das
mit
dem goldenen Haar.
Okay, es war nur die Wolle von Schafen, die
ich auch schon gestern gesehen hatte, und
war
hier jetzt mit der
Sonne im Hintergrund eine geile Aufnahme von
mehreren. Die
Nacht war totenstill,
kein Wind nur leichtes
Meeresrauschen - oh ein Mäh hinter
mir.
Frühstück
– Dieses Frühstück, wie einige mehr, habe ich bereits zuhause
zusammengemischt. Haferflocken,
Kurkuma, schwarzer Pfeffer,
geschrotetes Leinsamen, Flohsamen, Chia, Kürbiskerne und paar
andere
Kleinigkeiten. Weitere Nüsse dann frisch dazu. Da habe
ich immer einen Vorrat von mitgeschleppt.
Aufgefüllt mit heißem
Wasser und ein paar Minuten gewartet – dann war auch der Kaffee
fertig.
Hinter dem Zelt auch ein guter Sitzplatz
Alles fertig und der Baum war passend. Da konnte ich leicht den Rucksack schultern.
8:50 Start
Nach
wenigen Meter abwärts war ich wieder auf der Straße zum nächsten
Ort. Am Ortseingang auch ein
bescheidener Campingplatz, soeben
zu erkennen.
So langsam erreiche ich Allinge-Sandvig. Der Ort liegt am Meer und hier ist noch Vorort.
Kleinste Wege, aber man läuft ruhig, weil die Hauptstraße einige Meter weg ist.
Ein großer, freier, öffentlicher Platz auf den ich stoße
und dann
natürlich ein besonderes Haus – in Dänemark lassen sich die Architekten aus
da kann man schwindelig werden
Rückseite und alles ohn e irgendwelche Schmierereien
der Elektriker nutzt ein Lastenrad, um seine Arbeitsstelle zu erreichen
Als ich dann den Hafen erreiche was sehe ich da reinschippern?
Das
deutsche Segelschiff „Hasi“ mit den beiden aus Hooksiel, die ich
schon gestern getroffen habe. Heute
haben wir dann am Hafen
Kaffee getrunken und Kekse gegessen und uns nett unterhalten.
Er
Handwerker, sie arbeitet in der Bäckerei in Hooksiel, beides Polen.
Sind vor etlichen Jahren nach
Deutschland gekommen und sind
geblieben. Jetzt machen mit dem Schiff Touren. Ansonsten kam es
gemietet werden.
Mit
dem Code für die Segler kann ich die Hafentoilette nutzen und mein
großen Akku noch aufladen und
dann weiter. Aber ein kleines
Problem ist da noch. Ich habe ja schon die zweite Gaskartusche
angefangen.
Eine ganz volle hab ich noch, okay, muss ich
mir dennoch eine kaufen, aber wo?
Hier
im Ort nichts zu bekommen auch nicht in der Tankstelle , erst in
Rönne sagte man mir. Ja okay, da ist
meine Reise zu Ende,da
brauche ich keine mehr.
Vielleicht
habe ich Glück. Im nächsten Ort ist ein Campingplatz, da könnte
ich mal nachfragen. Ansonsten
muss ich sparsam brutzeln und
nicht so viel Tee trinken, sondern einfach Wasser und Kaffee irgendwo
unterwegs.
Das
Wetter ist herrlich, Sonne, aber der Wind kühlt doch ganz schön. Er
ist nicht sehr stark aber was soll’s.
Hier in Sandvik-Allinge
im Netto das bekommen was ich wollte. Wasser aufgefüllt und weiter
geht’s immer
am Meer entlang.
Aber erst noch durch den Ort hindurch.
Hier,
bei einem Unterstand kommen die Damen oben ohne raus und gehen dann
eine Runde ins Wasser, ganz
nett anzusehen, aber doch noch ganz
schön kalt, wie man hört. Aber das Wasser ist glasklar.
Was
mir noch gerade hier (ich muss durch den Ort) aufgefallen ist,
unheimlich viele Häuser zum Verkauf stehen.
Gute, schöne
Häuser, auch einfache Häuser, aber doch etliche. Ich frage mich
sowieso wer hier, was arbeitet und
damit sein Geld verdient.
Handwerker haben hier wahrscheinlich goldenen Boden, die sieht man
sehr viel.
Zwischen Meer und Häusern führt der
Gasproblem einfach gelöst?
Ich
biege ab am Weg zum Familiencamping. Da sind zwar schon paar Leute
drauf, aber ansonsten alles tot.
Der
Sohn vom Chef und ein Handwerker sind
da. Ich frage nach Gaskartuschen.
„Nein, hier nicht, aber in
Allinge gibt es welche“ , was
er genau weiß sagte
der Handwerker, der aus seinem
Transporter
kam. „Warte,
5 Minuten. Ich bring dich dorthin und komme dann wieder mit dir
zurück.“Das hätte ich ja nicht erwartet,
da bin ich ja gespannt, ob wir das richtige finden.
Unterwegs erzählte er mir, dass er auch schon am Nordkap war, aber mit dem Motorrad.
Jetzt
fährt er einmal im Jahr auf die Farörinseln Inseln, um dort zu
fischen. Dann hat er Pech und musste einen
Tumor im Kopf
operieren lassen, aber alles gut gelaufen. Jetzt muss er vorsichtig
sein.
Und
tatsächlich, es hat geklappt. Ich kaufe gleich zwei große Weber
Kartuschen a 200 Kronen. Er bringt mich
wieder zurück und ich
gehe gleich den kleinen Weg direkt wieder an den Küstenweg.
Nach
wenigen Minuten bin ich dann wieder auf dem Küstenweg bis nach Tjen
zum Hafen.
Kurz vorher komme ich an eine alte Quelle vorbei, die aber zur Zeit mehr oder weniger trocken ist. War alles
Wasserfüllstelle auf der Karte vermerkt.
Zur Zeit keine Trinkwasserqualität
In
Tjen gibt es einen Coop, eigentlich haben die auch Kaffee aber der
Pot war leer. Also ein ein Sweet Krimi
Café von Starbucks und
kleine Stücke Süßes. Es ist jetzt 16:00 Uhr. Werde wohl noch
laufen müssen bis ich
ein bisschen Wald finde, denn ein Platz
ist noch nicht so in Aussicht mal schauen, keine Panik bekommen.
Dann
überholen mich heute auch noch die beiden Älteren, mit den Kajaks
jetzt auf dem Autodach und Hupen.
Ein Stück geht es an der Hauptstraße entlang. Ein großes Gebäude taucht rechts auf. Ein Hotel.
Und links sehe ich Schafe, ein Tor und ein Hinweiszeichen
Das gegenübliegende Hotel heißt auch Stammershalle
Die Schafe sind recht zutraulich und
ein Schaf besonders. Es ließ sich ohne Ende kraulen und kam immer wieder an.
Die
Stammershalle war ja gegenüber aber dort war zum Wasser hin ein
Shelter, den hatte ich schon ganz
vergessen. Da sah ich ihn
dann am Weg und noch frei mit eigenem Hafen. Es ist jetzt 17:30 Uhr.
Das ist eine
gute Uhrzeit und auch eine gute Strecke heute
zurückgelegt. 😄
Mein
kleines Stativ, komplett aus Metall und über 30 Jahre alt ist
gleichzeitig ein Multifunktionswerkzeug. Hier dient es als
Zange,
um den Klemmring am Trekkingstock zu lösen.
Ein
anderes mal nutze ich es als Aufhängung für die Jacke und
auch
einen Wasserhahn ohne Griff konnte ich nutzen.
Mittlerweile
ist auch die linke Wade wieder gut belastbar - viel gedehnt - und
der Rucksack ist jetzt auch
gut eingestellt. Ein bisschen mache
ich hier und mache da bis es dann irgendwann 100% ist.
Essen
Brokkoli,
ein halber dazu eine halbe Paprika , alles erst angebraten, dann ein
bisschen Wasser dazu, dann
halben Weichkäse darüber verteilt
und einige Blätter klein geschnittenen von der Knoblauchrauke.
Wenn das nicht schmeckt, wird der Koch entlassen.
Anschließend ein bisschen am Lagerfeuer gesessen
Meine heutige Strecke