11. Mai 2025
Sonntag
und Muttertag
Die
Sonne scheint, könnte bald am Shelter sein. Es ist jetzt 7:00 Uhr.
Die
beiden älteren hier sind mit dem Kajak unterwegs und
fahren
jetzt nach Hammerhus, eine Runde mit dem
Kajak und kommen
dann
hier hin
zurück. Schlafsäcke und so weiter liegen hier im Shelter. Hier wird
wohl
nichts geklaut.
Ich
frühstücke und dann packen.
Auf geht’s
Ein Blick zurück
Gegen
09:30
kam
ich los und bin gegen 11:00 Uhr unterhalb
Hammerhus
Festung.
Aber ich werde dort
nicht
hochgehen.
Es gibt dort oben nichts. Reine Ruine wird auch schon gebaut sieht
man an den Gerüsten
und dazu kommt dass man ganz schön wieder
viele Treppenstufen hoch muss und auch immer wieder
runter
muss. Dann bleibe ich hier lieber auf dem Küstenwanderweg.
Zwei
Segler getroffen aus Deutschland. Die junge sportliche Frau will dort
hoch. Später mehr dazu.
von da hinten komme ich her
Kamelfelsen
Habe
die
Kamelfelsen fotografiert und jetzt geht’s wieder ein bisschen
runter in Richtung Hafenanlage.
Dort
unten zwei Shelter, einer besetzt aber irgendwie nicht meins.
Ursprünglich Platz für drei Zelte, jetzt
kein Platz mehr. Ist
sowieso noch viel zu früh, um hier zu bleiben.
Hafen
mit Kiosk und vielen
Menschen.
Auch einheimische, Radler, Gravelbike mit Anhänger für das
Hündchen und die üblichen Blechkisten.
Hier
auch 🚾 Die Gebäude haben natürlich eine besondere Form.
Ich
nehme auch etwas zu mir und beobachte das Treiben hier.
Den
Platz wieder verlassen und wieder hoch und runter, aber schöne
Gegend kann ich nur von schwärmen.
Jetzt
auch das erste mal Rinder und Schafe gesehen und auf deren
„Grundstück“ gewandert.
Noch sind es schwarze Punkte
Die
Rinder sind mir auf dem Weg entgegengekommen und trotteten im
Gänsemarsch bei mir vorbei.
Ein Stück weiter Reste von einem
alten Hafen.
Der
Rest ist eine kleine Seilwinde um Boote an Land
zu
ziehen. Hier noch ganz gut Publikumsverkehr und
das
liegt daran, das hier
zwei Rundwanderwege
nicht
so sehr lang sind.
Ich
habe
schon
mal nach einem Platz geschaut und
ich
glaube ich finde irgendwas, obwohl keine Shelter
eingezeichnet
sind.
Kurz
nach der Begegnung mit den Rindern sehe ich die beiden Kajak Fahrer,
das
ältere
Ehepaar am Wasser
und sie machen dort Rast. Man grüßt sich.
Keine
100 m weiter kommt das Zeichen Sehenswürdigkeit. Da ist die
„Salomons kapel“,
bzw. die Reste davon.
Man könnte, wenn man wollte, dort
drinnen pennen. Aber es ist mir noch zu früh.
Ein paar verstreute Schafe
Schneller
als ich dachte, bin ich schon beim Leuchtturm, also den nördlichsten
Punkt meiner Tour.
Wie
weiter und wie viel weiter will ich? Ich mach erst mal eine Pause.
Das
Problem ist nämlich, dass in wenigen 100 m nach dem Leuchtturm schon
der nächste Ort kommt.
Da könnte ich am besten morgen früh
einkaufen.
Es
gibt
dort nur einen normalen Campingplatz aber kein Shelter vor Ort. Es
geht noch mal vor dem Ort ein
Weg in den Wald rein, ein
Trampelpfad. Den werde ich mir mal ansehen, wenn ich ihn finde.
Aber
negativ.
Ich
stehe mit zwei Karten direkt davor. Es ist kein Weg mehr da, auch
nichts mehr zu erkennen.
Ich
suche
mir den Weg zu einem größeren
Baum,
der eine freie
Fläche
unter sich hat,
aber
leider
immer
noch
gut sichtbar von der Straße ist, wo die meisten Menschen
aber wohl wenn sie
den
Weg laufen, aufs Meer gucken.
Zweiter
Baum
ist 98 % gut, dort werde ich jetzt mein Zelt aufbauen.
Ich
habe den Blick aufs Meer und wenn die Sonne morgen früh dort
irgendwo aufgeht,
dann wäre das sehr schön.
Und
es passt genau mit dem Zelt, wie angegossen.
Jetzt
ist es ein bisschen relaxen angesagt und meine linke Wade ein
bisschen schonen und vorher dehnen.
Heute
die
2. Gaskartusche
angefangen,
also:
„Eine habe ich noch!“
Meine Strecke heute, noch eben den nördlichsten Punkt passiert