| Ja ist heute der letzte Urlaubstag oder erst morgen? Dazu kann man geteilter Meinung sein. Ich sage mal, wenn ich wieder zuhause bin, denn ab dort hat der Urlaub ja auch angefangen. Gestern abend habe ich lange überlegt. Ich bin einerseits schon sehr dicht an Trelleborg (ca.90 km), andererseits will ich nicht am Sonntag fahren, sondern erst Montag. Da stellt sich die Frage, wie verbringe ich diese Tage sinnvoll hier unten in Südschweden. Es ist ja so, das hier alles zu ist. Die Urlauber sind schon lange zuhause. vereinzelt sind noch Schweden in Ihren Wohnmobilen unterwegs. Vom Alter her, aber wohl Rentner. Deutsche sind kaum noch auszumachen. Andererseits ist hier unten ein Zelten in der Gegend gar nicht so einfach, da hier fast nur offenes Gelände (Landwirtschaft) vorherrscht. Ich müßte wieder ein Stück nordwärts fahren, aber bringt mir das etwas? Ich überlege. Okay ich fahre morgen (also heute) die 90 Kilometer nach Trelleborg und verbleibe etwa 10 Kilometer vor Trelleborg, um dann am Samstagmorgen zur Fähre zu fahren. So weit so gut. Aber lest selbst. Die Fähre hatte ich gestern abend so gg. 23.00 per mail für Samstag 10:00 Uhr buchen lassen, so daß ja heute zumindestens eine Bestätigung bekommen müßte . Diese Bestätigung kam aber wenige Minuten später. Das ist Service. Die TT-Linie hatte mich schon bei der ersten Buchung mit Ihrem Service überrascht. | |
| Heute morgen, Freitag, früh raus, eigentlich wie immer. Herrliche Wolkenbildung, die natürlich abgelichtet werden mußte. Die Kühe schauten nochmal rüber und sagten mir tschüss. Der starke und kalte Ostwind hatte merklich nachgelassen. Frischte aber später an der Südküste ganz schön wieder auf. | ![]() |
Hier | ![]() |
| Die Strecke fuhr ich heute nach Autostraße, um halt den kürzesten Weg zu haben, der gut 90 Kilometer betragen dürfte. | ![]() |
| Die nächsten Orte waren diesmal gut ausgeschildert und fast alle auf meiner Karte verzeichnet. Zwischendurch gab es so kleine Orte die ich nicht fand. Eigentlich dachte ich, wie immer so gg. 11 Uhr , wäre doch jetzt ein Kaffee und .... ganz recht. Na ja, ein paar kleine Ort sah ich ja auf meiner Karte und durchfuhr sie, aber Geschäfte, die auch noch geöffnet sind -Fehlanzeige- von einem Kaffee konnte ich also nur träumen. | ![]() |
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| diese Art Autos haben hinten ein großes Warndreieck. Die dürfen nicht sehr schnell fahren. Ich glaube ab 16 Jahren. Da bauen sich einige schöne Autos. | Hier Wasser gebunkert. Kirchen in jedem kleinen Ort, und wenn auch nur wenige Kilometer auseinander. |
| Dann unterwegs auf der Strecke - einen Ort der Glemminge heißen soll, aber was ist hier schon eine Ortsgröße. Hinweis auf Cafe und Baggeri Olof Viktors. Das hört sich ja gut an. Anhalten - ansehen! | ![]() |
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Das,
was ich da dann gesehen habe, habe ich absolut hier nicht erwartet. Man
kann es eigentlich nicht in Worte bringen. Einfach gemütlich. Ich
durfte Bilder machen. Auch die Bäcker habe ich bei der Arbeit
fotografiert. Kaffee und Kuchen schmeckten vorzüglich. Noch ein
Hinweis mit dem Kaffee. Eigentlich überall habe ich den Kaffee und
Kuchen bezahlt, das ist klar und bekam dann den Kuchen. Der Kaffee
stand meistens daneben auf einem Regal, oder gar im Caferaum
selbst und dort bediente sich jeder selbst. Der Kaffee war nicht auf
eine Tasse beschränkt. So auch hier: Kaffee satt. Im
großen Kaffeeraum selbst jede Menge Bilder einer schwedischen
Künstlerin an den Wänden. Die wirkten hier besonders gut.
Jeder Tisch wurde von der Chefin mit anderen frischen Bumen
dekoriert. Alles ein bißchen künstlerisch.Es muss wohl ein kleiner Geheimtipp sein, denn es war eigentlich immer etwas los. Vor allen Dingen wurde vorn viel verkauft. | ![]() |
| Aber ich muss weiter und gut, das ich nichts mitnehmen kann. | |
| Draußen sehe ich vor mir einige hundert Meter weiter schon die Straße 9, die mich nach Ystad bringen wird. Da brauche ich nur gemütlich durchfahren und mich um kein Cafe zu kümmern. Gefunden hätte ich da auch keines. | ![]() |
| Dann an der 9 ein altes Fabrikgebäude . "RETRO" wird angeboten (aber zu) von dem ich paar Fotos machen. | ![]() |
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| Jetzt komme ich auch wieder dicht ans Meer. Gut 10 Kilomter vor Ystad wieder diese schönen breiten Radwege, mal dicht, mal weiter ab von der 9. | ![]() |
| Direkt vor Ystad geht ein Radweg direkt ans Meer und führt hinter der Düne in die Innenstadt. Das Meer stinkt ein bißchen. Der Tank wird nicht weggemacht und ich nehme an, daß der so riecht. Der Radweg endet in einem Industriegebiet am Hafen. Ein großer Parkplatz. Was hier wohl im Sommer los ist? Einen kleinen Schlenker muss ich dann zurückmachen, da ich über die Brücke, die zum Bahnhof führt mein Rad mit Anhänger nicht hochschieben könnte, bzw. tue ich mir das jetzt nicht an. | ![]() |
| Winterpause | |
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Durch
den Hafen wieder langsam in Richtung der 9, die Richtung Trelleborg
ausgeschildert ist. Das klappte gut und um 13.30 Uhr verlasse ich
Ystad. Dort selbst viele
Polen mit auch kaputten Fahrzeugen im schlepp auf den Weg zur Fähre und dazu die
vielen Trucker. Klar die Fähre hier geht direkt nach
"Poland". | Hier unten noch mal ein paar Bilder aus Ystad |
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| In Abeska, ein unscheinbarer Ort, ich suche im GPS Einkaufsmöglichkeiten - 370m weiter ein Landhandel. Das passt sich gut. Noch den guten Blaubeersaft und noch einmal eine Saftmischung: Päron, Apelsin, Morot, Äpple & Citronjuice eingekauft. | |
| Gemütlich radele ich weiter. Kleine Orte und dann wieder weite Landschaften. | |
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| Dann noch eine kleine Hafenstelle mit Hinweis auf Akka, ihr wisst schon, die Geschichte von Nils Holgerson, auch diesmal der Name meiner Fähre. Hier wollte ich erst gar nicht weiter gucken, fahre aber trotzdem auf das Gelände. Vor mir das Meer und die südlichste Stelle von Schweden. Starker Wind, gute Wellen und ein Betonsteg, der ins Wasser mündet läßt die Wellen hier schön hoch spritzen. Die üblichen Bilder und weiter gen Westen. | ![]() |
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![]() | hier bin ich am südlichsten Punkt in Schweden |
| Je dichter ich an Trellelborg komme, habe ich Zweifel hier irgendwo an der Straße einen Nachtplatz zu finden. Ab 10 Kilometer vor Trelleborg halte ich Ausschau. Sehe ich etwas mache ich einen kuzen "Mark" im GPS. Ein paar Stellen würden sich anbieten. Bis zur Fähre dann ca. 10 Kilometer. Ich fahre weiter. Bis jetzt habe ich ja noch immer einen Platz gefunden, ohne froß zurückfahren zu müssen. | ![]() |
| Kurz
vor Trelleborg werden die Plätze rar. Da bin ich auch schon am
Campingplatz. Ist er auf? Wohnwagen, Wohnmobile und Leute. Na ja,
fragen kostet nichts. Einen jungen Mann der gerade einen
Kühlschrank deponiert sagt mir, das der Platz seit gestern
geschlossen sei. Er könne nicht entscheiden, ob ich hier stehen
darf. Okay. Ich frage den VW-Bus Fahrer, der seit gestern hier steht und noch für drei Tage bezahlt hat. Er weiß auch nicht, ob der Chef noch erscheint. Wir schnacken noch kurz und ich fahre 200 Meter zurück zu einem gr0ßen öffentlichen Parkplatz. Dahinter eine große Rasenfläche mit diversen Baumgruppen. Ich sehe da schon einen guten geschützen Platz. Den nehme ich dann auch ein. Im Sommer würde ich das wohl nicht machen (können). Aber jetzt kräht auch hier kein Hahn danach. Ich stehe geschützt etwa 200 Meter vom Wasser entfernt. Das höre ich zwar, aber der Wind erreicht mich hier oben kaum. Wie in den Hochwäldern rauscht er nur in den Wipfeln der Bäume. | ![]() |
| Ja, jetzt geht er zu Ende der Urlaub. Morgen noch die kurze Tour zur Fähre. Dort während der Überfahrt den Reisebericht vervollständigen, noch Bilder einfügen und zuhause dann uploaden, damit die Welt ihn sehen kann. | |
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