| Heute morgen gemütlich im Hause gefrühstückt. Draußen fuhren Autos, die schon raureif auf dem Dach hatten. Ja, klarer Himmel, die Sonne steigt kurz nach 7 Uhr auf und es sieht ganz schön kalt aus. | ![]() |
| Ich
verlasse Ahus in Richtung Süden. Dicht an der Küste soll der
Weg sein. Das ist er auch manchmal, doch das Meer entfernt sich doch
auf einige hundert Meter. Einen Strand suche ich noch auf. Wenige
hundert Meter, Parkplatz und über die Dünen im Wald ans
Wasser. Vorsichtshalber ist ein ca. 1m breiter Weg aus Holzbohlen
vorhanden. Ich schiebe meine "Trailer" über die Düne und stehe vor dem offenen Meer. Die Sonne scheint schon ganz gut. Aber der Wind, der vom Meer kommt ist ganz schön kalt. | ![]() |
![]() | ![]() |
| Zurück fahre ich den Weg und filme mich, wie ich das letzte Stück herunterfahre. | |
| Dann wieder weiter Richtung Süden. Schöne Häuser stehen hier im Wald, einige haben mit Sicherheit ein Vemögen gekostet. Die Autos davor zeigen den Rest. | ![]() |
| War die Küste eine zeitlang weit weg, komm sie jetzt wieder näher. Ein Campingplatz mit Aalräucherei nur 200m - na gut - fahre ich mal rein. Campingplatz geschlossen - einige Wohnwagen stehen noch rum - ansonsten tote Hose. Und immer noch ein eisiger Wind vom Meer. Ein Ehepaar spricht mich an. Beide Schweden können gut Deutsch. Er war das letzte Mal 1948 in Deutschland. Auch Ihnen ist kalt - das Wetter ist im allgemeinen zu kalt. | ![]() |
![]() | ![]() |
| Jetzt führt der Weg durch ein großes Übungsgelände der schwedischen Armee. Ein großes Schild zeigt einen das und begrüßt einen in schwedisch, englisch und deutsch. Kein Problem beim durchfahren des Gebietes. Allerdings sehr feste Schotterstrecke und Steigungen, die kein Ende nehmen. Am Ende der Strecke geht es dann mit hoher Geschwindigkeit den Abhang hinunter. Mehrere scharfe Kurven, bei denen ich schon langsam die Bremse ziehe und dann durchfährt man ein Stück vom Kasernengelände. Auf einer Wiese thront ein Panzer als Denkmal. Die ganze Strecke über seit und vor Ahus gab es immer wieder diese großen Flächen mit Übungsgelände. | |
![]() | ![]() |
| Wettkampf im Pfahlsitzen | Letzte Ruhestätte |
| Weiter in Richtung Kivik. Die Strecke quält mich heute. Immer wieder starke Steigungen. Langsam reicht es mir. Dann auf einer Querstraße, der 9 eine lange Autoschlange. Sie wird von einem Führungsfahrzeug durch die Baustelle geführt. Die Straße ist halbseitig neu geteert. Überall Ordnungskräfte mit Handsprechfunkgeräten. Ampeln: Keine: Ich überquere die Straße und nach wenigen Kilometer komme ich wieder auf sie zurück. Dort ist der Teerbelag schon beidseitig aufgetragen. | |
![]() | ![]() |
| Modernes Rettungsgerät | trocken, abnehmen |
| Ich fahre jetzt nach Karte und auch GPS aber ich gebe die Strecke vor. Ständig möchte das GPS-Programm meine Rote von der Hauptstraße lenken. Dadurch habe ich natürlich ein mehr von Kilometern. Dies tue ich mir heute nicht mehr an. Die 9 ist gar so viel befahren, als das man ständig Autoverkhr hat. | ![]() |
![]() | ![]() |
| keine Sorgen mit einer Rückrufaktion | |
![]() | ![]() |
![]() | ![]() |
![]() | oben: hier haben sie sich ausgeruht links: Brennerrei - aber hier wird nichts mehr gebrannt |
![]() | ![]() |
![]() | ![]() |
![]() | PAUSE!! nach langem Anstieg |
![]() | ![]() |
| Jetzt runter ans Wasser und dann kommt auch schon Kivik. Die Strecke sieht gut aus. Was ist das? In Kivik tanzt der Bär. Parkplatz voll, viele Leute - vornehmlich 70+ Generation. Was ist denn hier los. Auf einem kleinen abgesteckten Teerplatz spielen alte Damen und Herren ein Spiel mit Kugeln, welches ich nicht kenne - muss ich aber auch nicht. | ![]() |
| Apfelmarkt in Kivik | |
| Riesenplakat aus? Am Ende des Parkplatzes ein kleiner Markt - paar Fressbuden ud Obststände - ja, hier ist Apfelmarkt. Ich erkenne es an dem großen Bild ganz aus Äpfeln. Busweise werden die alten Damen und Herren rangekarrt.Ein Zelt zeigt die verschiedenen Apfelsorten. Ich vergass es zu schreiben. Schon lange Zeit hatte ich oft Apfelbaumplantagen neben mir gesehen. Na gut es gibt Kaffee mit Berliner mit Apfelmus. Der Fischladen ist gerammelt voll - ansonsten hätte ich mir noch Fisch besorgt. | ![]() |
![]() | ![]() |
| Richtig | ganz aus Äpfeln gemacht |
![]() | ![]() |
| hier drin gibt es alles Wissenwertes um den | Apfel |
![]() | ![]() |
| Hier den Äppelmunkar und ein Kaffee | er sieht sich das alles von weitem an |
| Dieser Fischmarkt ist am Anfang des Jahres abgebrannt und wird nun riesig neu aufgebaut. Ein Schwede der auch gut Deutsch sprach (verkauft Autos aus Schweden nach Deutschland) sagte mir, das da auch wohl was gelaufen sei, was hätte nicht dürfen. | |
| Nun wieder los. Am Ende des Ortes Apfelsaft zur Selbstbedienung. Ich bezahle zwei Flaschen a 0,750 l und fülle diese gleich in meine große Trinkflasche um, die eh fast leer ist. Schmeckt vorzüglich. | ![]() |
![]() | |
| Ich sehe wieder das Meer und prächtige Villen und Obstbäume rechts und links der Straße. Viele sind noch voll Äpfel. Ein paar, die so dicht am Radweg hängen, das ich sie während der Fahrt pflücken kann verschwinden in meinen Magen. | |
![]() | ![]() |
| Eine Kultstätte | Ein Steingrab - Tür zu - keine Saison mehr |
| Viele Autos auf der kleinen Straße und Busse. Da sehe ich es schon. Kiviks Apfelmosterei. Was in Deutschland der Wein hier der Apfel. Ein Stück weiter steh ich auf dem Parkplatz eines Naturreservates. | ![]() |
![]() | ![]() |
| Gerade war ein Bus mit Schülern aus Georgsmarenhütte angekommen, die nun den großen Hügel erklimmen wollen. Zwei einsame Wandergsellen kommen zurück. "Nein da gehen wir jetzt nicht hin" Zwei aus der Nähe von Hamburg hier auf Wandertour an der Küste. | |
| Durch den Park zu fahren geht sehr sdhlecht sehe ich, also ein Stück zurück. Die Abzweigung ist schnell gefunden und es geht weiter südwärts. | |
| Simrisheim ist der nächste Ort. Gute Radwege, zum Teil Straßen von früher. Eine futuristische Kirche am Ortseingang. Der Ort am Meer zeigt ein paar schöne alte Gebäude, ansosnsten ist hier nicht viel zu sehen. Es wird auch langsam Zeit für mich einen Nachtplatz zu finden. | ![]() |
![]() | ![]() |
![]() | ![]() |
![]() | ![]() |
| Ich verlasse Simrisheim über die 9, die nach Ystad führt. Viel offene Flächen hier. Sind Bäume zu sehen, stehen da Häuser drin. Die Sonne macht nochmal zum Schluss ein richtiges Lichtspektakel über die weiten Felder. Ich mache noch schnell ein paar Fotos. | |
![]() | ![]() |
| Aber wo finde ich hier auf der freien Pläne eine Platz. Keine Häuser, die leerstehen, sodaß man sich dort hinter vertsecken könnte. Nichts. Da sehe ich noch Gestrüpp etwas höher auf einem Berg. Ein Weg führt hinauf. Eine Weide mit Rindern. Davor noch ein kleines Stückchen ungenutzer Wiese, die ich jetzt heute Nacht nutzen werde. Leider sehr windig hier oben. Um 19.00 Uhr, die Sonne hat sich verabschiedet, steht das Zelt und ich mache mir essen. Die Kühe schauen mir beim Aufbau zu, geben aber keine schlauen Kommentare ab und verdrücken sich dann wieder. | ![]() |
![]() | |
| Schon ganz schön südlich | ![]() |
| Seite zurück | Zur Startseite | nächste Seite |