14. Urlaubstag - 29.09. 2010


Wetter: In der Nacht zunächst warm, gegen morgen kam die Kälte, denn es war wolkenfrei. Kurz nach 7 Uhr schien die Sonne wundervoll zu mir in den Wald

Wegstrecke von von diesem Platz  bis Ahus nur gute 20 Km (dann aber noch Rundfahrt macht zusammen heute =  45   Gefahrene Kilometer



Raus aus dem Wald und auf ruhigen Straßen bzw. gut ausgeschilderten Radwegen Richtung Ahus. Durch ein militärisches Übungsgelände führt uns der Weg. Riesige Flächen liegen da brach. Auf einer dieser riesigen Weiden eine Jungbullenherde. Kurz danach geht es an einer eher unscheinbaren Kaserne vorbei.
Schon nach gut 20 Km erreiche ich diesen Ort. Eine schöne Altstadt. Blauer Himmel bringt zwar viel Licht, aber wo viel Licht, ist auch viel Schatten. Eine kleine niedliche Konditorei im Ort lädt mich gleich ein. Aber ein  bißchen will ich noch warten, bis die Sonne rum ist, um die Aussensitzplätze aufzuwärmen. Also noch eine kleine Runde. Viele niedliche Gässchen hat dieser Ort. Kristianstad ist zwar nur 21 KM weg, aber wäre aus der Richtung. Bleibe ich hier? Nach dem Kaffee fahre ich zum Touribüro. Geschlossen. Prospekte liegen vor der Tür.
Ich verlasse das Gebäude, als plötzlich jemand die beiden Fahnen des Büros aufstellte. Jetzt ist es geöffnet. Also wieder rein. Wie sieht das mit Übernachtung aus. Campingplatz ist zu. Vandrarhem? Ist auch eigentlich zu. Es wird angerufen. Für 250 Kronen kann ich ein Zimmer bekommen. Um 17 Uhr ist jemand da. Ich sage kurzentschlossen zu, ohne zu wissen, das alles klappt und ich ein ganzes Haus für mich alleine habe.
Die Zwischenzeit nutze ich, um den Ort zu erkunden. Auch auf die andere Seite der Stadt bis ans Meer fahre ich. Ahuser Aal ist bekannt - man riecht es - überall hier am Meer sind hier kleine Räucherreien. Allerdings auch hier ist bis auf eine alle geschlossen.

Im Ort sprechen mich einige Leute an, die hier am Freitag an einem Crosslauf teilnehmen. Sie kommen aus Schweden und Norwegen. Wir klönen ein bißchen und treffen uns später nochmals im Coop.
 

Das rechts war so der erste Blick in die Stadt.
Das Vandrarhem, daß mir dann kpl. zur Verfügung stand. Die Abwicklung ging ruckzuck. In Deutschland unvorstellbar. Nicht einmal einen Namen hatte der junge Mann von mir. Ich hatte alle Annehmlichkeiten, Dusche, WC, große Küche und Aufenthaltsraum.
Unten links hatte ich eine zweite Tür nach aussen. Dort ent- und belud ich mein Rad.
Rechts die große Küche.
Oben gab es dann auch noch Schlafräume, Bad, WC, Küche und Aufenthaltsräume.


Jetzt die Bilder ohne Kommentar aus Ahus:






Und hier wie immer die kurze Route:



und hier nur Ahus




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