7. Urlaubstag - 22.09.2010


Wetter: kalt, aber die Sonne den ganzen Tag. Wind nicht sehr stark

Wegstrecke von    6. Übernachtung   bis kurz hinter Jönköping  102 km (KM 96 -98) Eine Steigung raus aus Jönköping -lest dazu später mehr                                                      


50 km hatte ich kurz vor 12 Uhr auf der Uhr



Früh holte mich das iPhone aus dem Schlaf - war aber auch früh zu Zelt in den Sack gegangen.
Es war kalt in der Nacht, Vollmond.
Neblig war es, aber deutlich zu erkennen, daß gleich die Sonne den Nebel durchbrechen wird.
Es fällt mir schwer meinen warmen  Schlafsack zu verlassen. Aus der liegenden Position wird Wasser für Kaffee vorbereitet. Der Kocher bringt sogleich Wärme ins Zelt. Erst nach dem Frühstück krieche ich aus dem Schlafsack und ruckzuck ist man an- und umgezogen.
Und kurz nach 8 Uhr bin ich "On the road". Viel los heute morgen auf der Straße.
Der Verkehr wird mit der Zeit weniger. Etwa 20 Km vor Jönköping wird die 30 von der E 4 "geschluckt". AUTSTRASSE - nichts für Radfahrer. Aber nicht so schlimm. Genau davor, eine Abfahrt, die mich auch nach Jönköping bringen wird. (Vermutlich die alte Starße) Aber es ist eine breite Straße, mit breitem Radfahrstreifen und sehr, sehr wenig Autoverkehr.
Das ändert sich etwas als ich den großen Parkplatz der E 4 erreiche. Hier ist ganz schön was los. Camping mit Hütten usw.
Nun erstmal zum Radgeschäft. Ja, das ist so eine Sache mit dem Navi. Dazu könnte ich jetzt viel sagen, ich werde davon noch eine extra Seite aufmachen, um Vor- und Nachteile Navi und weiteres darzustellen.
Das Navi führt mich durch ein riesiges Gewerbegebiet mit DHL SE, Kühne und Nagel, Schenker usw. Breite gut ausgebaute Radwege. Da ich das Geschäft aber nicht finde, lass ich mich vom Navi direkt zur Promenade des Vätternsee lotzen. Das klappt hervorragend. Um 14:07 Uhr nach heute 78 Km stehe ich davor. Baden ist nicht drin. Ganz schön kalt. Aber bestes Wetter. Hier endlich mal einige Radfahrer. Viele fahren mit Helm, obwohl ich keine rabiaten Autofahrer gesehen habe. An den Übergängen halten sie immmer schon einige Meter vorher an.
Ich fahre die Promenade entlang und mache natürlich div. Fotos. Irgendwie kann ich es noch nicht fassen, das ich es geschafft habe. Aber wo ist der Bikeshop, den mir Daniel empfahl? Keiner, den ich fragte, konnte mir die Straße zeigen. Da sehe ich einen Vermesser. Der wußte es natürlich sofort. Er holte die Karte hervor, zeigte mir den Weg, ich machte noch ein Foto von dem Weg auf der Karte und fuhr los. Ersteinmal noch die Promenade bis zum anderen Ende und dann hinein ins Gewühl.
So leicht war das gar nicht. Aber ich fand dann diese Straße in einem riesigen Einkaufszentrum nahe der Autobahn. Verkehr ohne Ende.
Da war es nun, das Geschäft. Auf dem Thresen ein iMac. Der junge Mann konnte mir alle Wünsche sofort erfüllen. Nur den Doppelständer baute er zwar an, erkannte aber auch, das der nicht hielt, was wir zunächst annahmen. Also wieder abgebaut. Schade.
Das Navi an und führe mich nach Nässjö. Kein Problem. Es ging zurück zum Vättern. Na gut - ist wohl die beste Radstrecke. Am See ließ ich mich nochmals fotografieren - muss auch mal sein - . Das Ehepaar konnte gut Deutsch. Kein Wunder, aus Berlin-Potsdam.
Oben: Ein Letztes Bild am Vättern    -    Unten:  am Ortsausgang
Und nun raus aus diesem Getümmel. Und dann kam es, ich sah es schon. Eine Steigung. Ohhhh. Zwei Laternen und ich stand. Ich war nach den gut 2 Kilometern total fertig. Ich schaffte immer zwei Laternen, 30 sek auspusten, trinken und weiter. Die Seite der Steigung war fast senkrecht. Ich holte mir noch gekühlten Blausbeersaft - nein es war Creme- gut nachher als Nachtisch und  morgen früh zum Müsli.
Knapp zwei Kilomter hinter dieser Anstrengung beim dem ein kleiner Weg in den Wald. Keine Fahrspuren seit langer Zeit. 200 Meter rein und zack und steh und Zelt aufbauen. Ich hatte viel Zeit beim Anstieg raus aus Jönköping verloren.
Hier denn auch nochmal wie immer: Die Tour von heute











Seite  zurück Zur Startseitenächste Seite