6. Urlaubstag - 21.09.2010


Wetter: Morgens bedeckt, ab Mittags von Alvesta bis zum Nachtplatz, etwa 7 km vor Vrigstat, bestes Wetter. Der Wind hatte Mittgas zugenommen und die Wolken-
decke riss auf. Viel blauer Himmel mit großen Haufenwolken.

Wegstrecke vom Vadrehem  bis  hier zum Nachtplatz 6  110 Km  (bisher Rekord)

Höchstgeschwindigkeit 44km/h

15,9 km Durchschnittsgeschwindigkeit, durch Stehzeiten auf 9,1er Schnitt



Älmhut 6 Uhr morgens Nebel, nach Regen, Regen in der Nacht. Packen und Frühstücken. Ich lasse mir Zeit. Sehe gerade noch im TV das Wetter. Sieht ja wohl gut aus. Kurz nach halb neun, ich bin fertig und möchte fahren. Schlüssel wird in den Briefkasten bei der Rezepzion geworfen - haben andere auch schon. Hier noch ein Bild von gestern Abend am Wasser.
Auf dem Stadtplan am Stand eben noch kurz die Strecke Richtg. Norden gesucht - Abkürzung- ich will ja nicht wieder in die Stadt. Schöne breite und auch gut ausgeschilderte Radwege im Ort. Sogar Querstraßenüberführungen per Teer ohne Huckel. Das ist richtig angenehm. Obwohl Radfahrer sehe ich nicht viele. Macht nichts, die wußten ich erscheine hier mal und führe das positiv aus.
Hier schon nterwegs - aber noch bedeckter Himmel.
Ich fahre parallel zur Straße 23 in Richtung Möckeln. Ein kleiner Weg. Unterwegs wird er schmal, aber Autos? Ich zähle man gerade zwei auf 12 Kilometer Wegstrecke. Die Schneestangen stehen hier immer noch, oder schon wieder. Na ja, sehr warm ist es ja auch nicht mehr.
Auch für den Umweltfuzzi ist hier gesorgt.
Möckeln, ein Ort? Nee, glaube ich nicht. Nirgends wo ein Hinweis. Erst ein Schild hinter mir zeigt zurück nach Möckeln??
Nach Vislanda geht es nun weiter. Ein Stück 23 muss ich  fahren. Wenige Lkw und Pkw - also kein Problem.
Ich erreiche Vislanda und bin ganz erschrocken wie groß der Ort ist. Ist er doch auf der Karte nur ein "Fliegenschiss". Das erste hübsche Häuschenlichte ich ab, durchquere den Ort und wie schon woanders auf guten Radwegen.
Alvesta ist mein nächstes Ziel. Nach knapp 3 Stunden Fahrt erreiche ich Mittags nach 55 Kilomtern diesen mittelprächtigen Ort. Eine kleine Stadtrundfahrt und am Bahnhof einen Cappu mit -natürlich- den Bullen - den Kanelbullen- für 25 Kroen. Wenn die wüßten. Hier im Ort, und später auch, fällt mir auf, das auch hier die Kopftuchfraktion vermehrt zu sehen ist. Auch andersfarbige laufen hier rum. Die ersten Dönerläden sind aber schon wieder zu und verfallen. Ich verlasse diesen Ort und Back to the Road.

Rechts der Bahnhof und unten die Haupteinkaufsstrasse
16:37 Uhr die Grenze ist überschritten - nein die 100 Kilometer Marke- Sonne im Rücken.Hier oben und unten nochmal einfach schöne Gegend
Jetzt kann ich langsam anfangen nach einem Standplatz Ausschau zu halten. Nach 10 Kilometer, nur noch 7 bis Vrigstad, entdecke ich in einem Seitenweg einen langen nicht mehr benutzen Waldweg. Schwupp, ohne gesehen zu werden hinein. Und ein schöner trockener Platz. Das große Mehrfamilienholzhaus hinter dem Hügel ist nicht mehr bewohnt. 17.26 Uhr ist es. Die übliche Prozedur fängt an.
Aber was ist das? Meine Freunde sind ja da, nein nicht Pilze, sondern kleine und große Mücken, und viele, viele.  
Also es gibt heute keine Pilze, auch kein überfahrenen Elch, sondern Bratkartoffeln und dannach noch eine Portion Reis. Dieses Essen wird aber nur die Zugabe von sterbenden Mücken aufgwertet. Na ja, wenigstens ein bißchen Fleisch.
und hier, wie immer meine Tour heute










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