1. Urlaubstag - 16.09.2010


Wetter:

Wildeshausen ein bißchen Regen, es klarte sich zwischendurch auf, in Hamburg wieder strömender Regen
Von Lübeck-Kücknitz bis zur Fähre trocken.
Auf der Fähre kam die Sonne


Wegstrecke von Wildeshausen bis zum ersten Nachtplatz =  fast 500 km  Gefahrene Kilometer



Los geht es heute morgen bei leicht feuchtem Wetter. Zum Bahnhof Wildeshausen ist es ja nur ein "klack". Der Zug ist fast leer, erst in Delmenhorst wird er voll.

Ich komme mit dem Anhänger kpl. rein. Da ich das Rad aber umdrehen muss, bin ich gezwungen abzukoppeln. In HB raus ist auch nicht das Problem. Fahrstuhl - auch abkoppeln.  Runter - raus ankoppeln -wieder hoch -ab/ankoppeln.  So wiederholt sich das heute mehrere Male. Ich habe aber Zeit. Erst der letzte Wechsel nur 12 Minuten, da wurde es leicht knapp.




Lübeck-Kücknitz ist dann ebenerdig.  Heute ein letztes Mal angekoppelt und nun wenige Kilometer zum Skandinavienkai. Am Schalter wußte der nette Herr sofort wer ich bin - kein Wunder, welcher Radfahrer kommt jetzt schon  -. Ich werde zum Oberdeck geleitet. Dort bekomme ich dann einen Platz hinter den vielen Lkw. Nur sehr wenige Pkw sind zu sehen.

Meine wichtigsten Utensilien nehme ich mit.  Ich tausche Geld. Die Fähre setzt sich pünktlich in Bewegung. Wir verlassen Travemünde bei herrlichem Sonnenschein. Schnell noch ein paar Mails beantwortet und geschrieben, bevor das Netz nicht mehr erreichbar ist. Das Navi geht. Zwischendurch ein paar Aufnahmen.

Nun setze ich mich im Seitenbereich des Schiffes am Fenster hin. Immer mehr reißt der Himmel auf. Schönes Wetter ist angesagt.

Strom ist hier auch vorhanden, sodaß ich das iPhone wieder nachladen kann. Unterwegs muss das dann die SON Lichtmaschine leisten. Es wird ein Härtetest geben.

Hier an der Seite des Schiffes ist es auch erlaubt mitgebrachtes Essen und trinken zu verzehren. Also erstmal ein paar Kraftschnitten und Obst.
Es ist fast menschenleer hier
.

Erst als der zollfreie Laden öffnet strömen sie Leute herbei und kaufen  natürlich Bier und Parfüm.

Das Wetter ist zur Zeit nicht überragend. Unterwegs auf See auch starker Regen. Kurz vor der Küste reißt der Himmel auf und es ist stahlender Sonnenschein
Wir verlassen Travemünde
Pünktlich um 17:15 Uhr erreichen wir Trelleborg. Ich sehe die Küste in herrlichem Sonnenschein. Ich komme recht zügig raus und fahre zur ersten Tankstelle um Wasser zu bunkern.
Dann geht es nördlich. Ich muss mich beeilen, denn die Sonne geht langsam unter. Einen Platz möchte ich noch gern im hellen finden. Aber das ist gar nicht so leicht. Meinen ausgesuchten Platz erreiche ich nicht mehr. Auf einer Wiese zwischen großen Rundballen finde ich einen Platz.  Schon sehr dunkel - ohne Stativ-   als diese Aufnahme entsteht.
Die Nacht ist ruhig, ich schlafe wie ein Bär.
Noch ein paar Bilder vom Tage  -ohne Kommentar-











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