Montag, 15.9. 2008
Oma fährt heute morgen wieder mit dem Mofa los. Schnell die Kamera und ein paar Bilder gemacht. Nach ausgiebiger Körperpflege und Früstück starten wir. Zunächst geht es Richtung Osten an die Küste - nach Umuiden. Das sind nur wenige Kilometer. Viel Hafengebiet. Viele kleine und eine große Schleuse müssen umfahren werden. Dabei sind die Schleusentore die Straßen. An der großen Schleuse beobachten wir, wie ein großer Gastanker mit den Schleppern hineingezogen wird, vertäut wird und anchließend selbstständig herausfährt. Bei den kleinen Schleusen darf die Achslast nur 1,6t betragen. Ich hoffe auf die 100%ige Sicherheit und es pssiert nichts. Dann biegen wir ab in Richtung Umuiden an Zee. Bis fast ans Wasser gelangen wir. Im großen Sporthafen ist keine Möglichkeit zu parken. Ein Stück zurück ein großer Parkplatz. Den suchen wir auf und machen eine kleine Wattwanderung.  Mehrreihig werden kleine Ferienhäuser am Strand auf Stelzen gebaut. Das Wasser ist Fußwarm. Nur auf eine der vielen Quallen möchte ich nicht gerne treten.

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Rundumsicht bei Umuiden am Zee



Es geht zurück. In einem Fischgeschäft im Hafengebiet essen wir Fish and Chips. Dabei werden wir von einer Schar Möwen genau beobachtet.

Nun starten wir nach Amsterdam. Die Brücke, die den direkten Zugang zum Camping Zeeburg ermöglicht ist seit heute gesperrt. Umleitungen gibt es genug. Führt uns das GPS hin? Ich habe die direkte Strecke gebucht.  Über kleine Wege durch Industriegebiete geht es langsam und sicher nach Amsterdam. Das der direkte Weg auch mal sehr klein und eng wird interessiert das GPS nicht. Eine Strecke führt uns durch eine Einbahnstraße mit Radfahrern im Gegenverkehr. Man muss höllisch aufpassen, das man keinen an- oder überfährt. Von rechts und links und von vorn und hinten kommen sie angeschossen und versuchen auch noch so kleine Lücken zu durchfahren. Das man den Fahrtrichtungsanzeiger betätigt interessiert nicht. Kurzzeitig halten wir an, um eigentlich etwas einzukaufen. Als ich die Parkplatzpreise sehe, ziehe ich vor weiterzufahren. Kaufen wollte ich den Platz ja nicht. Endlich werden die Straßen wieder breiter und wir  stehen fast vor unserem Ziel. Aber die Zufahrt zur Brücke ist gesperrt. Also weiter. Die ausgeschilderte Umleitung bringt uns nicht weiter. Irgendwo drehe ich von der Bahn ab und es geht zurück. Jetzt kommen wir wieder auf die gesperrte Brücke zu -aus einer anderen Richtung- und siehe da ein großes gelbes Hinweisschild zeigt einem an, das der Campingplatz erreichbar ist. Also direkt auf die gesperrte Brücke zu und siehe da, kurz vorher, nicht einsehbar geht es rechts ab zum Campingplatz. Vorbei geht es an einem Museum -eigenartig- alles Bauwagenanhänger stehen hier und irgendwelche Kunstobjekte kann ich erkennen. Wir erreichen den Platz und es sieht eigentlich nicht schlecht aus. Wir checken ein, zahlen ersteinmal für zwei Nächte 42 € , der Ausweis wird einbehalten und wir bekommen einen Platz zugewiesen.
Eigentlich wollten wir ja unterwegs einkaufen. Das war aber nicht möglich. Also = Räder runter, Taschen dran  und los. An der Brücke kann man direkt mit dem Rad hochschieben, so daß man einen Teil der Strecke spart. Macht nichts, wir fahren sowieso erstmal in die falsche Richtung. Auf den Wasserflächen unter uns jede Menge Hausboote. Darunter auch einige, die wohl kurz vorm "Untergang" stehen.
Dann sind wir in der richtigen Gegend. Der Shopping Area. Irgendwie ist hier aber tote Hose. Es ist natürlich auch schon fast halb neun. Da, der Albert Hein hat noch auf. Schnell rein. Gegen 21 Uhr werden wir dann aufgefordert das Geschäft zu verlassen, weil sie schliessen wollen. Wir haben auch alles zusammen. Bezahlen und radeln zurück.
Auch hier im Albert Hein ein großes Angebot an Lebensmitteln, die fertig vorbereitet verkauft werden. Alles mögliche. Hauptessen, Salate und viele Süßspeisen. Bei den Angestellten eine Vielzahl von Frauen mit Kopftüchern. Da diese in diesem Gebiet vorrangig wohnen, auch kein Wunder.



Jetzt nochmals ein paar Bilder vom Tage:
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