Es
geht zurück. In einem Fischgeschäft im Hafengebiet
essen wir
Fish and Chips. Dabei werden wir von einer Schar Möwen genau
beobachtet.
Nun
starten wir nach Amsterdam. Die Brücke, die den direkten
Zugang zum
Camping Zeeburg ermöglicht ist seit heute gesperrt.
Umleitungen gibt es
genug. Führt uns das GPS hin? Ich habe die direkte Strecke
gebucht.
Über kleine Wege durch Industriegebiete geht es
langsam und sicher
nach Amsterdam. Das der direkte Weg auch mal sehr klein und eng wird
interessiert das GPS nicht. Eine Strecke führt uns durch eine
Einbahnstraße mit Radfahrern im Gegenverkehr. Man muss
höllisch
aufpassen, das man keinen an- oder überfährt. Von
rechts und links und von vorn
und hinten kommen sie angeschossen und versuchen auch noch so kleine
Lücken zu durchfahren. Das man den Fahrtrichtungsanzeiger
betätigt
interessiert nicht. Kurzzeitig halten wir an, um eigentlich etwas
einzukaufen. Als ich die Parkplatzpreise sehe, ziehe ich vor
weiterzufahren. Kaufen wollte ich den Platz ja nicht. Endlich werden
die Straßen wieder breiter und wir stehen fast vor
unserem Ziel. Aber
die Zufahrt zur Brücke ist gesperrt. Also weiter. Die
ausgeschilderte
Umleitung bringt uns nicht weiter. Irgendwo drehe ich von der Bahn ab
und es geht zurück. Jetzt kommen wir wieder auf die gesperrte
Brücke zu
-aus einer anderen Richtung- und siehe da ein großes gelbes
Hinweisschild zeigt einem an, das der Campingplatz erreichbar ist. Also
direkt auf die gesperrte Brücke zu und siehe da, kurz vorher,
nicht
einsehbar geht es rechts ab zum Campingplatz. Vorbei geht es an einem
Museum -eigenartig- alles Bauwagenanhänger stehen hier und
irgendwelche
Kunstobjekte kann ich erkennen. Wir erreichen den Platz und es
sieht eigentlich nicht schlecht aus. Wir checken ein, zahlen ersteinmal
für zwei Nächte 42 € , der Ausweis wird
einbehalten und wir bekommen einen
Platz zugewiesen.
Eigentlich wollten wir ja
unterwegs einkaufen.
Das war aber nicht möglich. Also = Räder runter,
Taschen dran und los.
An der Brücke kann man direkt mit dem Rad hochschieben, so
daß man
einen Teil der Strecke spart. Macht nichts, wir fahren sowieso erstmal
in die falsche Richtung. Auf den Wasserflächen unter uns jede
Menge
Hausboote. Darunter auch einige, die wohl kurz vorm "Untergang" stehen.
Dann
sind wir in der richtigen Gegend. Der Shopping Area. Irgendwie ist hier
aber tote Hose. Es ist natürlich auch schon fast halb neun.
Da, der
Albert Hein hat noch auf. Schnell rein. Gegen 21 Uhr werden wir dann
aufgefordert das Geschäft zu verlassen, weil sie schliessen
wollen. Wir haben
auch alles zusammen. Bezahlen und radeln zurück.
Auch
hier im Albert
Hein ein großes Angebot an Lebensmitteln, die fertig
vorbereitet
verkauft werden. Alles mögliche. Hauptessen, Salate
und viele
Süßspeisen. Bei den Angestellten eine Vielzahl von
Frauen
mit Kopftüchern. Da diese in diesem Gebiet vorrangig wohnen,
auch
kein Wunder.
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