zurück

Ausrüstung ISLAND 2017                               Stand 6/2017





Nach meinem Norwegenurlaub 2016 war mir klar, das ich die Islandtour mit weniger Gepäck fahren muß.


Schon während der Tour hatte ich Pläne wie mein Gewicht und vor allen Dingen wo ich "abspecken" kann.


Das Rad:

Nach wie vor wird mich mein idworx opinion begleiten.

Hier habe ich bei der Bremsanlage jeweils 4 schwarze Schrauben, nach Rücksprache mit der Herstellerfirma

gegen (M6 x 18mm Inbus) aus TITAN ersetzt.





Wie schon auf der Startseite zu sehen war, habe ich auf Riemen umgerüstet.

Damit ich sehe, ob und wieviel er sich abnutzt habe ich Nahaufnahmen gefertigt. Zum Beispiel diese hier: Weitere als "Muster"

habe ich für mich auf dem ipad gespeichert.







Damit der Riemen etwas geschützt ist, wurde ein "Schutzblech" angebaut und angepasst.





Die hintere Halterung wurde aus einem Edelstahlstuhlwinkel gefertigt.



Nach einer Schlammfahrt in den Weinbergen kurz vor Bad Dürkheim, wo der rote Sandboden sich in den Schutzblechen so sehr reinzog, so daß man (Frau) nicht mehr fahren konnte. Gut das die Strecke nur gute 200 m lang war. Mit Wasser aus einer Pfütze konnte ich den Gatesriemen wiederfinden. Ein Stein hatte sich wohl sofort in den Riemen verkeilt, der nur mit vorsichtiger Gewalt entfernt werden konnte. Daraufhin habe ich beschlossen mir noch vor dem Urlaub einen V2A Schutz zu bauen, der weiter nach hinten führt. Ich hoffe damit wenigstens ein bißchen mehr Schutz zu haben.
Das U-Profil aus 1mm V2A mußte dann vorn und hinten im Radius der "Zahnräder" gebogen werden und am Gehäuse der Schaltung auch weiter modifiziert werden, damit die vorhanden Befestigungspunkte genutzt werden konnten. Dazu  hatte ich mir eine Holzschablone angefertigt um die Biegungen einigermaßen hin zu bekommen. Ein bißchen Gefummel war das schon, aber dann keinlerei Geräusche mehr. Der Riemen läuft frei und der Schutz liegt nirgends an.




Die bisherigen Pedale wurden nun auch noch gewechselt auf vorhandene Klickpedale von Shimano, die aber auch mit Schuhen ohne Klick gefahren werden können.







Bekleidung:



Keen meine bewährten, halbhohen Wanderschuhe und

Keen  Sandale wassertauglich  mit Zehenschutz - einerseits für Schutz beim Furten, aber auch teilweise als

Radfahrschuh. Hier bin ich noch ganz zum Schluss auf Rat meines Osteopaten auf Klickpedale umgestiegen.


Also noch schnell ein paar Shimano Radfahrschuhe ( Größe 50 !) bestellt, mit denen ich wohl die meiste Zeit

fahren werde. Größe 50 deshalb, weil, die Schuhe fallen halt klein aus.






Wasserdichte halbhohe Strümpfe mit Innen Merniowolle  und
wasserdichte Handschuhe von Sealskinz 

geeignet für Touchscreen
.





Weitere Strümpfe von Falke und Icebraeker, sowie Fahrradhandandschuhe  mit Leder,  Finger halb offen und

noch ein paar dickere wassderdichte Handschuhe.


Unterwäsche   Boxershorts aus Merinowolle, mehrere Shirts  kurz und langarm  aus Merinowolle in

verschiedene Stärken  (Gewicht pro Quadratmeter)

Fleecejacke

Softshelljacke aus der Berufsbekleidung von Brigg

Mütze= Sonnenschutz und Mütze mit Schirm - auch nützlich beim Kopfmückenschutz - und eine Version -KALT-

Hosen= u.a.  Fjäll Räven Abisko Trekking Tights, Triple2

Regenhose absolut dicht und etwas gefüttert

und zusätzlich einen Poncho

für die Nacht Merinowäsche




Das Zelt


wurde durch ein über 50% leichteres ersetzt.  Statt fast 5kg jetzt nur noch knapp 2,2 kg.



Im Zelt wurde am 15. auf den 16. März die erste Testnacht im heimischen Garten verbracht. Eine kühle Nacht mit ca. 3 Grad plus

und sehr hoher Luftfeuchtigkeit und kein Wind. Das war auch gut so. Denn ich muss das Zelt mehr und anders abspannen, damit

das Aussenzelt nicht auf das Innenzelt kommt. Eine Leine hatte ich zusätzlich schon angebracht und da war es nicht so.  Im trockenen

Zustand war das auch so, aber nun, wo es so arg nass war,  lag es teilweise auf dem Innenzelt auf. Das war nicht so gut, da dann

die Nässe aufs Innenzelt übertragen wird und diese durchfeuchtet.

Nun habe ich ein bisschen am Tage nachgesehen und es ist jetzt soweit, das es ok ist.  Hatte an manchen Stellen zu wenig und an

anderen Stellen zu stark angezogen. Das Innenzelt mußte auch korrigiert werden. Darum ist so eine Testnacht immer angebracht.

Darum heute nochmals eine Nacht darin  verbringen. Habe letzte Nacht übrigens sehr gut geschlafen, weit aus länger als sonst.

In der zweiten Nacht hat alles geklappt. Keine Feuchtigkeit auf das Innenzelt geschlagen. Es war auch ein bisschen Wind.

Geweckt wurde ich wie schon gestern durch meine "Spechtmeise".  ;)   Eine Blaumeise, die den Eingang zu ihrem frisch

bezogenen Eigenheim verbessern möchte. Dies ist etwa 3m über dem Zelt.




Noch jungfräulich das Zelt incl. Zubehör


Die Blau/silberne Zeltstange wird  durch den Leki Makalu Trekkingstock ersetzt. Passt genau und hat die erfoderliche Länge

von 140 cm. Nur den Fuß muss ich ändern, indem ich einen Gummipuffer den es von Leki gibt, auf die Spitze schiebe, damit

der Boden nicht beschädigt wird. Der Leki ist dann sogar noch einige Gramm leichter als die original  Zeltstange.




  

Damit die Spitze des Trekkingstockes nicht den Fußboden beschädigt, habe ich Wechselspitzen. Eine Version nur Gummi und

die andere mit fünf Metallspitzen für den optimalen Grip im Gelände.





Der erste Aufbau des bequemen Einmannzeltes  (2 Personen sind auch möglich durch ein größere Innenzelt, dadurch gibt es dann

aber keine Apsis mehr. Oder kein Innenzelt, stattdessen einen Komplettboden. ) Alles machbar.

Tiptzelt-neu-

   
                zusätzliche Abspannmöglichkeiten                                                           Platz auch für den Stuhl
                            die blauen Bändchen






und brauche ich mehr Platz -zum Kochen- löse ich das Innenzelt und schiebe es nach hinten.  Die Zeltstange stört ein ganz
bisschen, aber ich werde in Island keine Bäume haben, an denen ich das Zelt aufhängen könnte, denn dann fällt diese Stange weg.
Der Fußboden -foodprint- ist weiß und sehr leicht und schützt zusätzlich den Boden vom Innenzelt.





Unterlegmatten - Vergleich



von links nach rechts: rot -Kopfkissen als Luftpumpe für die Unterlegmatte (gelb), grün alte Unterlegmatte


Die Unterlegmatte incl. Kopfkissen schrumpft  auf 700 gr,  die alte Matte wiegt knapp 1700gr bei gleicher Größe und Dicke

Der Dauenschlafsack von Cumulus ist nicht ausgetauscht worden.


Zum endgültigen Transport wird das Innenzelt und Aussenzelt separat verpackt sowie Schlafsack und U-Matte.








Das Notebook

mein Macbook pro bleibt zuhause, incl. diverser Kabel und dem großen Akku.

Wieder mehr als 5 kg gespart.




NAVIGATION

Für die Route, die ich zum Teil schon zuhause am PC erstellt habe benutze ich ausschließlich Komoot. Es ist auf ipad und

iphone installiert. Karten sind geladen und sthen somit offline zur Verfügung.

Um Zeltplätze, Sehenswürdigkeiten und sonstiges zu finden nehme ich den View Ranger. Dort habe ich das alles als POI

eingegeben.

Analoge Karten habe ich auch für den Notfall oder für die Übersicht.  Es ist die komplette ausgedruckt Islandkarte für

Radfahrer, die ich in 8  DIN A4 große Teile ausgeschnitten und einlaminiert habe.






WEBSEITENERSTELLUNG

Dazu nutze ich mein ipad mit dem Programm HTML-EGG.  Die Grundeinstellungen habe ich in Ruhe zuhause vorgenommen,

so daß ich unterwegs nur noch Text und Bilder einfügen muss.

Ich werde den neuen Tag immer oben, also am Anfang des Reiseberichtes einfügen.

Für Texte, die ich evtl. zwischendurch nicht schreiben will nutze ich DRAGON. Also sprechen (diktieren) und es wird direkt

als Notiz abgespeichert. Das kann ich dann in die Webseite einpflegen.

Die ausgewählten Bilder kommen von der DSLR und werden mittels speziellen Kartenleser auf das ipad kopiert.







Kamera(s) 

Nach langem hin und her  und vielem Lesen in verschiedenen Kameraforen entschied ich mich keine neue

Kamera zu kaufen. Das was ich alles haben will, habe ich in Form meiner Pentax K3 II.  Vergleichbare Kameras mit

der Ausrüstung sind fast nicht mehr auf dem Markt. Ich meine hier speziell die Ausrüstung mit eingebautem GPS.

Fast alle Hersteller haben zwar Wifi und mittels Handyapp kann man die Daten  dann übertragen. Aber da gab

es zu viele Fallstricke. Ich habe Sony und Fuji getestet. Und diese Art der Übertragung der GPS-Daten auf die

Kamera gefiel mir nicht. Viel zu umständlich.

Also die Pentax mit Objektiv Sigma 18-250mm. Kein weiteres Objektiv nach reichlicher Überlegung. 

Zubehör für das Objektive ein Polfilter sowie ein Grau- und ein Verlaufsfilter für die Cokinhalterung.


Zusätzlich kann ich auch mein iPhone und mein iPad als Fotoapparat nutzen. Das aber nur als Gedächtnisstütze und als

Foto für die Trackmytour app.




Das ipad mit dem stabilen wasserdichten Gehäuse kann auch als bodennahes Stativ verwand werden. Für Videoaufnahmen habe ich auch

den Videoneiger mit Fluid an Bord. Damit kann ich ruckfreie Panoramafilmaufnahmen erstellen. Das sind dann auch gleichzeitig

"lebende" Aufnahmen. Das hat mir vom letzten Urlaub her, gut gefallen.




das ganze am Rad ist auch möglich (ersetzt das Stativ)







Stromversorgung

Akkus, das ist der kleine Juckepunkt. Mit USB laden nicht mehr möglich. 8,2 - 8,4 Volt sind erforderlich um sie

zu laden. Das wäre auch bei Sony oder Fuji der Fall gewesen. USB-Ladung ist nur bei den kleinen kompakten Kameras,

die mit dem winzigen Sensor, möglich. Diese, meine Lumix bleibt aber zuhause.



Um halt diese elektronischen Helfer zu laden, benötige ich Strom.

Woher nehmen?

1.
Aus dem Nabendynamo? Ja, aber vermutlich recht schwache Leistung, da ich mehrheitlich wohl unter 15-17 km/h fahren

werde. (muss und will) Ich werde zusätzliche Akkus versuchen zu laden mit dem


2.
Solarpanel

Das muss mit - mein altes :






3.
220 Volt   Netzstrom.

Wenn diese Möglichkeit besteht, werde ich soviel wie möglich gleichzeitig aufladen. 

Dazu habe ich mir ein kleines Kabel gebastelt, um mit einem Anschluss schon mal 4 Versorger anzuschließen. z.B.: 2 Lade-

schalen für die Akkus der Kamera, den USB-Lader und letztendlich auch den Rasierapparat, damit ich nicht wie Robinson Crusoe ende.






Fertig:





Also Stromerzeugung  ist ein Problem, nicht nur  auf dieser Tour.  Aber ich werde es schaffen.  Das ipadmini 4 als Navi läuft zwar

tagsüber, aber der Bildschirm wird mehr oder weniger nicht eingeschaltet sein, so wie es bei einer Großstadtdurchquerung der Fall wäre.

Viel mehr wird nur die Tour  aufgezeichnet und abgespeichert.

Das iPhone wird eigentlich wenig bis gar nicht auf der Strecke gebraucht. Lediglich meine app  Trackmytour wird ab und zu benutzt.


Die 7 Akkus der DSLR lade ich durch den großen speziellen Akku mit der 12 Volt Ladeschale, oder wenn 220V -siehe oben-



Die elektrischen Leitungen ( 5 - 12 Volt) wurden dahingehend geändert das ich alle  Steckverbindungen  durch schraubbare 

ersetzt habe.  Bei diesem Artikel hatte ich den Vorteil, das  an den Steckern jeweils 50 cm  Kabel angeschlossen war.

Wasserdicht versteht sich von selbst.





Ernährung / Küche


Geschirr     Tiefer Teller, Messer, Gabel, Löffel.

                       Topf von Primus mit am Boden angesetzten Wärmetauscher. Die Werbung stimmt hier, denn das Wasser kocht

                       wirklich schneller, da die Flammengröße in den Wärmetauscher passt. Pfanne.



Jener hier ist es:







Brenner     -neu-  für Benzin, Petro, Kerosin und auch Gas. Sprit bekomme ich an jeder Tankstelle, bei Gas ist das immer ein Problem.

                     Und im Urlaub immer diese Gaskartuschen suchen, nervt einfach.


Aber welchen Brenner? Nach vielem Lesen war der Primus oder Optimus übrig geblieben. Der Optimus mit nur einer Nadel und eine

Reinigung dieser, mittels Magnet, war letztendlich der, den ich wohl haben möchte. Aber kann man ihn testen, so wie man auch eine Hose

oder Jacke testet, indem man sie anzieht. "Nein, das geht nicht" war überall zu hören. Ein Verkäufer, der diesen Brenner privat hat, bot

sich an, ihn mitzubringen und diesen draußen vor dem Laden mir vorzuführen. Das ist ein Wort. Erst nach über drei Monaten kam es

dazu.


Nach einem Testlauf bei Unterwegs in Bremen -draußen natürlich- mit einem nagelneuen Brenner  (war der Firma für eine MAB  am

nächsten Wochenende zum Testen vom Importeur zur Verfügung gestellt worden) entschied ich mich für den Optimus Polaris Optifuel.

Ich testete zunächst einmal -GAS-. Läuft, wie soll es anders sein. Ist aber weit aus lauter als ein reiner Gasbrenner.



Und am gleichen Abend wurde er zuhause mit Petroleum gefüttert. Das Vorglühen ist gar nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt,

bzw. aus alten Zeiten ( vor über 40 Jahren) noch wußte. Der damalige "Brenner" aus Bundeswehrbestand war natürlich eine Dreck-

schleuder. Bis der mal richtig vergaste, das dauerte und die Startflamme war nicht ohne.  Schwer war er dann auch noch.


Der Optimus wird ebenfalls mit Brennstoff vorgeheizt. Da der Brennstoff aber in ein Flies läuft hält sich die Flamme wirklich in Grenzen.

Beim Petroleum kommt es natürlich zur leichten Rauchentwicklung, aber es istbhalb so schlimm. Ich würde den sogar bei schlechten

Wetter im Zelt starten. 

Schon nach kurzer Zeit, wenn die Flamme langsam erlischt, kann man den Sprithahn aufdrehen und eine saubere Flamme durch die

Vergasung ermöglicht uns jetzt Wasser zu kochen, oder das Essen zuzubereiten. Die Regulierbarkeit der Flamme ist gut.

Das mitglieferte Hitzeschild nach unten ist wegen Hitze und Brandgefahr m.E. unnötig.  Ich habe den Brenner gut 10 Minuten auf

einer Holzfläche brennen lassen und das Holz war lauwarm. Auf Rasenflächen schützt es wahrscheinlich mehr den Brenner vor langem

Gras, das sich dann an der Flamme entzünden kann/könnte. Der auch mitgelieferte Windschutz ist da schon angebrachter.


Start = Aufwärmphase mit Petroleum




Die Flamme beim Vorwärmen mit Bezin sieht ähnlich aus.



Abendaufnahme nach 1 Stunde Brenndauer = Brennerflamme pur                                  Brenner im Windschutz

 


In dieser einen Stunde (einmal gestartet und durchbrennen lassen - brauchte auch nicht nachpumpen) hat der Brenner  nur 46 gr 

Benzin verbrannt. Hochgerechnet mit Ungenauigkeiten sind das ca.  65 ml.  Allerdings habe ich nur auf kleiner Flamme gekocht.


Noch zur weiteren Info: Während der Brennzeit stand ständig ein Haushaltsedelstahltopf auf der Flamme und was ich natürlich

wissen wollte: Verschmutzt er den Topf?  Nein. Der Boden blieb rein.


Mein nächster Test wird, na klar, Autobenzin -bleifrei- sein.  Laut Aussage von Optimus auf deren Webseite:

Die Möglichkeiten sind fast endlos! Gas, Flüssiggas, Reinbenzin, bleifreies Benzin, Kerosin, Diesel, Petroleum…

Gas werde ich, wie zunächst gedacht, gar nicht mehr mitnehmen. 


Der Test mit dem bleifreien Benzin = Super  verlief ebenso positiv.  Hier habe ich dann den Brenner auf Vollast laufen lassen.

Er ist dann lauter als ein Gasbrenner herkömmlicher Art. Ein Liter kaltes Wasser brauchte dann in einem herkömmlichen Topf ca.

5 Minuten bis zum Kochen. 

Auch hier habe ich den Brenner insgesamt ein halbe Stunde auf Vollast laufen lassen, um den annähernden Verbrauch zu

ermitteln. Zwischendurch habe ich nachgepumpt, aber ob das erforderlich war, weiß ich nicht. In dieser halbe Stunde Vollast

hat der Brenner dann ca. 80 ml Benzin verbraucht.  Auch hier keine Ablagerungen an den Töpfen.




Hier wird das Essen aufgewärmt.




Diesen ganzen Tests liefen zunächst ausserhalb des Zeltes. Aber auch innerhalb habe ich es getestet. Kein Problem. Allerdings

muss man gerade bei Autobenzin gut lüften. Ich habe dann nochmal Test/Wasch/Reinigungsbenzin genommen. Hierbei stellte

ich fest, das jenes Benzin fast geruchlos verbrennt. Meine beiden Flaschen voll und zur Reserve nochmal 1l dazu.





Essen          Grundnahrung ist das Trockenfutter mit heißem Wasser aufzufüllen. Unterwegs wird zusätzlich frisches gekauft.

                      Brot aus der Dose bzw. dort vor Ort kaufen und als Butterersatz nehme ich wie schon letztes Jahr Erdnussbutter.

                      Diese fülle ich aus den Glasbehältern in platzsparende leichte Kunststoffbecher.


Trinken      Kaffee nebst Zubehör  fällt weg.  Es gibt einfach nur Tee.  (Und Kaffee im Cafe ;)  )   Das bringt ca. 1,5 kg.


                      Neu habe ich einen verschließbaren Becher von Primus in Lieblingsmaterial Edelstahl -doppelwandig- und mit rotem

                      (Lieblingsfarbe)  Kunststoff überzogen. Inhalt gut 540 ml.  Der Teebeutel mit seinen 1,75 g Füllung reicht, und die

                      Temparatur hält er auch sehr gut. Der erste Test, wie es beim Teetrinken bei mir so abläuft,  hat er, der Becher,

                      bestanden.  Ein Temperaturtest -voller Becher  94 Grad hatte nach insgesamt   10  Stunden noch  53 Grad.  Zum Trinken

                      noch zu heiß.


und so sieht er aus:  die Thermotasse aus V2A muss auch mit.









Stuhl

schon erfolgreich an vielen Touren teilgenommen. Kommt selbstverständlich wieder mit. Vor 40 Jahren brauchte ich so was auch

noch nicht. Aber, man wird halt älter und ein bisschen bequem sitzen ist schon schön. Wie er aufgebaut aussieht?

Im Bericht gibt es Bilder.-




Sattel


Damit ich auch beim radeln gut sitze gab es diesen Sattel neu. Nach genauer Einstellung ein perfekter Sitz. Die Thudbuster LT

erledigt den Rest.

Ich selbst fahre diesmal nicht mit Radhosen incl. Einsatz, sondern habe mich eingedeckt mit Boxershirts aus Merinowolle.





Front

Für vorn habe ich mich ja schon beim Kauf des Rades gegen eine Federgabel entschieden. Aber so ein bißchen Federung wäre

ja nicht schlecht. Den gefederten Vorbau gibt es nicht mehr -hat sich vermutlich nicht durchgesetzt-. Alternativ den gefederten

Lenker. Okay, aber keine Möglichkeit für die Lenkertasche. Aber gesucht und habe das da unten gefunden. Edel. Holzgriffe mit

Federung. Velospring, wenn es interessiert. Dazu mußte ich lediglich den Spiegel umbauen. Alles für den Spiegel stammt aus

Motorradzubehör. Da es genehmigte Teile sind, werden sie an einem Rad wohl keine Schwierigkeiten machen. Kein wackeln des

Spiegels auch auf schlechten Wegen.

Der Umbau hat mir erst etwas unwohl im Magen gelegen, aber nachträglich ist diese Art der Befestigung besser als die vorige am

Hörnchen. Ich habe einen guten Blick und das Rad ist nicht ganz so breit. 



Das Cockpit






Was noch fehlt, wird dann wahrscheinlich beim Reisebericht zu finden sein.





zurück zum Start   hier