21. Mai 2025
06:30
Uhr
Letzter
richtiger Wandertag heute bis nach Arnager zum dortigen Shelter.
„Tagebuch“
anderer Reisender
Es
ist jetzt 8:45 Uhr, den Rucksack noch auflegen und dann geht’s
los.
Wetter,
noch komplett bewölkt, aber laut App irgendwann gegen 10:00 Uhr
kommt die Sonne raus.
Die erste Brücke, die über einen Zufluss zum Meer führt. Und das war heute nicht die Letzte.
Gleich wieder an der Wasserkante.
Kormorane
Beschwerlicher
Gang heute am Wasser. Dazu mehrere Treppen (ich habe dann nicht mehr
gezählt)
für nach oben und unten, also dann immer den Strand
verlassen.
Fein geschliffen. Wie lange das wohl gedauert hat. Ich nehme an, es war ein Ziegelstein.
Etwas für die Geologen
und hier?
Am
Meer eine Baumgruppe, die den Weg versperrt. Ein großer Baum vom
Steilufer bis ins Wasser.
Der Weg geht rechts hoch in den Wald
und das
ist
auch auf der Karte markiert - mal gucken.
Die
Strecke ist schön, aber sehr viel hoch und runter teilweise mit
Treppenstufen, teilweise auch ohne
und feucht, nass und
glitschig.
Das war schon gut, dass ich die Trekking Stücke habe sonst wäre
es
zum Teil glaube ich sehr schwierig geworden.
Jetzt
bin ich hier oben am Feldrand und da sehe ich einen Steilhang. Da
geht man um zu. Morgen früh darf
mir so etwas
nicht
passieren. Das könnte
evtl.
zeitlich eng werden. Das muss ich mir noch genau auf der
Karte
ansehen, aber jetzt geht’s erst mal waagerecht weiter und wer weiß
wie lange.
Die kleinen vorwitzigen versperrten mir den Weg, aber suchten dann kurz vor dem Erreichen das Weite
Ich bin auf dem rechten Weg
und wieder an der Wasserkante
und schon wieder geht es aufwärts
Unterwegs stoße ich dann noch auf einen kleinen Wasserfall, umrahmt von Bärlauch.
Die echte Schlüsselblume
Schwarzviolette Akelei
Gänseblümchen
Dort
biege ich dann wieder ab, zum Wasser runter, finde aber dann noch
einen Platz, um eine kurze Pause
zu machen. Nach 2 Stunden nur
3,7 km. Die Wege hatten das in sich. Laufen heißt: nur auf auf den
Weg
achten. Wenn man die Landschaft ansehen will, muss man
einfach stehen bleiben auf diesen schrägen und
glitschigen
Wegen.
Vor
dem Lagerplatz stand ein Schild „Arnager“
5,2
km
Hier
sind sie, die Kormorane
Nach unzähligen Treppenstufen war ich wieder oben
Am Wegesrand
Mariendistel
Ringdistel
Hier unten ist der Weg nicht so gut – aber hier oben -.
Ein interessantes Gebilde
Passe ich da durch?
Ja klar, musste mich aber klein machen
Acker-Ochsenzunge
und Bärlauch satt
Nein!
Nicht schon wieder in den Himmel
Luftwurzeln
Die Strandgarde
Eine kurze Passage am Meer
Aber dann
Endlich,
die Shelter erreicht! So viele
Brücken,
Treppen, Auf-
und
abstiege das hat heute alles
getoppt.
Aber
ich bin da, es
ist
jetzt erst 13:30 Uhr und ich werde erst mal gleich nach dem Essen ein
kleines
Nickerchen
machen.
Die
Sonne scheint und ich sitze am Shelter und koche mir mein
Mittagessen.
Der
Platz liegt genau unter der Einflugschneise vom Flughafen, aber diese
kleinen Propellermaschinen
sind relativ leise.
Ein
kurzes Brummen und schon sind sie weg.
Ich hatte mich vor dem Shelter auf dieser Ablage niedergelegt, gedöst und war wohl richtig eingeschlafen.
Ich
wache auf gucke umher und genauso sitzt / liegt
auf
dem anderen Shelter auch jemand. Oh, denke ich,
ein Wanderer.
Ja, aber ein Einheimischer, der hier eine Runde gedreht hat und mir
sofort einen Kaffee
aus der guten Stanley Thermoskanne anbot.
Noch ein Smalltalk und er verabschiedete sich. Er geht zur
Straße
hoch und fährt mit dem Bus nach Hause. Das macht er immer mal
wieder, bis er rum ist um die Insel.
Ich
genieße den Tag und klettere förmlich abends in den Shelter.