17. Mai 2025

Wetter: bedeckt und etwas Nieselregen



6:00 Uhr und früher, ich höre den Sprosser sehr laut, als ob er auf dem Zelt sitzt.


Der Platz hier zieht sich ganz schön und überall kleine Kuschelecken. Irgendwie hab ich bis zehn gezählt,

sehr nett gemacht.

Frühstück vorbereiten



Guten Appetit





Kurz nach 10:30 Uhr da werde ich wohl starten. Irgendwie ist das Packen des Rucksackes nicht so
schlimm, aber das Zelt mit obendrauf, das
ist nicht das pralle. Na ja mal sehen das ich heute mal wieder
eine andere Variation teste.


War heute Früh noch Regen sieht man schon wieder blauen Himmel, aber der Wind ist kühl.

Wieder Richtung Årsdale

eine Brandgans und eine Bachstelze



Links von mir das Meer



manchmal verschwand es auch aus dem Sichtfeld



und da war es wieder



Silberblatt



Geheime Markierungen



am südlichsten Punkt von Årsdale - ein Single Trail -





auf geht es



und immer wieder Meeresblick – einfach stehenbleiben und genießen -







Ab Gulhals Batteri war es ein Stück sehr steinig, dann wieder besser, dann wieder sehr steinig, es wechselte
ständig und wo ich den Weg suchen musste. Wenige kleine Markierungen und auch entgegenkommende
suchten erst mal mit den Augen, aber irgendwann war das durch.





Idyllisch, kann ich nur sagen und sehr, sehr wenige Menschen unterwegs



und wieder Pfadfinder um wahrsten Sinne des Wortes




er passt auf -I see a Dogface -





wieder ein eindeutiger Trampelpfad



langsam nähere ich mich Nexø



der Blick nach vorn – rechts am Bildrand ein Campingplatz und rum und schon wieder eine Räucherei

vorher noch ein schönes Anwesen – noch geschlossen weil die Saison erst so richtig im Juni startet


Makrele
Lachsdeller
2 fertige gekochte Kartoffeln
für 62 dk in bar

Alles für heute Abend.



Ortsrand von Nexø







Am Hafen in Nexø im Café Guldbannen. Bisschen edel - für den Cappuccino und einem dänischen
Apfelkuchen umgerechnet 14 €.


Ich durchquere den Ort







alles sehr sauber Kein Müll – keine Farbschmierereien -


Die letzten Meter zum Shelter. Ich treffe noch auf zwei deutsche auf dem Fahrrad, ältere Männer einer mit
E-Rad, der andere mit einem Gravelrad, weil er der Jüngere ist. 😄 Sie wollen jetzt noch nach Rönne,
irgendwo 25 km quer durch.
Sie haben sich gerade Regenklamotten angezogen, denn der Regen kommt und mit Sicherheit.


Ich sehe für mich einen Weg durch einen Park, am See vorbei und dann noch ein Stück Wald

und nun geht es durch ein Feuchtgebiet, über eine lange Holzbrücke und schwupp hinter einem Friedhof
-ruhige Nachbarn sind garantiert- dort ist der Shelter.




Ein großes Rondell in der Mitte mit Lagerfeuer. Drei große zusammenhängende Bereiche zum pennen.
Zelt aufstellen?
Mal schauen.
Es ist 15:40 Uhr und gut 20 Minuten bin ich im Regen marschiert.




Ich stelle das Zelt in der Mitte der Holzfläche auf mit zwei Trekkingstöcke. Hinten mit Querholz und vorn
nach unten befestigt.
👍🏼
Im Zelt ist es „kuscheliger“ als auf dieser großen Holzfläche. Dieser Entschluss war sehr gut.

Und nun ein Feuerchen machen. Holz ist genug vorhanden.



Blick über den Platz mit Sonnenschein



Weißwurz

Der Shelter von hinten



Abendessen ist angesagt so gegen halb sieben


Beim Abendessen kommt eine Truppe Jugendlicher, die hier jetzt grillen und trinken -kein Bier- und auch
etwas rauchen, aber keine Zigaretten.

Alle sehr nett, keine Randale.
Musik läuft in wirklich stressfreier Lautstärke. Ich darf mir ein Lied aussuchen. „Highway to Hell“ und es läuft.


Für ihren Abfall haben sie extra einen großen Müllsack mitgebracht. Denn das Dorf weiß, das sie hier feiern
und wehe es bleibt hier Müll liegen.

Mit englisch kommt man ins Gespräch. Studies in Svaneke. Fussballer, das zeigen sie auch bei ihrem Training.
Im Kreis stehen mit 12 Leuten und den Ball nicht mit den Händen berühren – nur Fuß und Kopfball.
Auch 2
Frauen machen mit. Richtig Action.

Ein Rastaman dazwischen. Er sagt mir, das um 21 Uhr Schluss sei. Na mal sehen. Er ist allerdings einer von
zweien, die
plötzlich nicht mehr können. Was sagt die junge Frau: Ja, Trinken und Rauchen. 😃
Ein anderer erzählt mir, das er in Dresden Fussball in einer Liga spielt und im Juni wieder dahin muss.

Essen können sie ganz gut. Jede Menge Fleisch wird gegrillt auf dem offenen Feuer. Ohne weitere Zutaten.

Ich verziehe mich 22:00 Uhr und höre Podcast. Gegen 23:00Uhr wird penibel aufgeräumt und schwupp weg sind sie.

Keine 10 Minuten später hält der Sprosser sein Konzert. Mit der Lampe leuchten stört ihn nicht, er schmettert weiter.












Nächster Tag



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