8. Mai 2025
Donnerstag, 8. Mai pünktlich um 6:00 Uhr wurde ich geweckt. (digital – nicht mit einem Kuss -)
Es ist bewölkt aber auch blauer Himmel ist zu sehen.
Heute, irgendwann in der Nacht wurde es doch richtig frisch. Musste doch dann mal die Daunenjacke anziehen
und die zweite Wollhose. Dann war wieder Wohlfühlklima. Es kommt die Sonne hinter der Proraer Jugendherberge
hoch. Ich bin schon im Haus gewesen, gewaschen, rasiert und jetzt schon alles fertig gepackt und mal gucken wie
weit ich komme, ob ich das Zelt stehen lasse oder ob ich es schon zusammen baue und alles gleich mitnehme
zum Frühstücksraum.
Ich lasse es stehen.
Jetzt scheint schön die Sonne drauf und ich sehe es vom Frühstücksraum.
Gefrühstückt, reichlich Kaffee und dann werde ich gleich den Rest zusammenpacken und ganz gemütlich Richtung
Neben dem Edeka ein Museum mit vielen Stücken aus der alten DDR
Hier wurde ein bisschen gemogelt
Kurzer Einkauf, Wasser, Brokkoli und eine Möhre. Anschließend war noch viel Zeit für einen Sanddornkeks
mit Milchkaffee und um 11:24 Uhr geht der Bus Richtung Fährhafen und dort habe ich auch nochmals Zeit
zum rumsitzen, beziehungsweise relaxen.
Zur nahegelegenen Bushaltestelle und 11 Minuten braucht der Bus bis zum Fährhafen.
Auch hier in der Buslinie die Ansage der Stationen von Kindern aber komplette, nicht nur den Ort. Dazu
auch gut abgemischt, damit jeder es gut versteht.
Ausgestiegen beim Fährhafen und zum Anleger ohne irgendwelche Hinweiszeichen
Schon einige unterwegs auch mit Rucksack. Die Wandersleut deutlich erkennbar an den Wanderschuhen.
Hier in dieser futuristischen Halle mussten wir noch warten.
Um 12:30 Uhr „besetzen“ wir die Fähre. Erst die Fussgänger dann rollen die Autos rein.
Auf der Fähre unterhalte ich mich mit zwei Frauen, es sind Schwestern, die die Insel auch zu Fuß umrunden
wollen, aber mit „erhöhtem“ Tempo. Kaffee und Kuchen runden das rumsitzen ab.
Blick auf die Kreidefelsen von Rügen.
Hier wird Strom gemacht und das ist nur ein Ausschnitt
Um 16:45 Uhr die Ansage , das sich die Einfahrt um ca 10-15 min verzögert, wegen erhöhtem
Verkehrsaufkommen in Rønne.
Kurz nach 17:00 Uhr verlassen wir die Fähre.
Nochmal kurz ein paar wenige Daten zur Insel:
und wieviel Einwohner hat Hamburg?
Genau – über 1,8 Millionen
Also hier wird es wohl etwas ruhiger sein.
Hier die Ausdehnung der Insel in Kilometer
Durch den Ort Rønne lass ich mal sein - später - weil die Zeit ist doch
sehr fortgeschritten und da zieh ich doch vor loszugehen auf dem kürzesten Weg zum richtigen Wanderweg,
den ich auch um kurz 18:00 Uhr erreiche.
Am Ortsrand, direkt am Meer geht es gen Norden.
Es zieht sich hin
Ein Blick in eine Seitenstraße
Dann kurz hinter dem großen Campingplatz am Ortsausgang, so ein schickimicki Camping, laut und groß,
lieber nicht. Dort geht es dann auf den Küstenweg und es wird idyllisch.
Endlich Ruhe und in der Natur
Einige Kilometer sind es dann noch bis
diese Abzweigung auftaucht.
Hinweiszeichen zu einem Zeltplatz „Camp Shelter“ und Toilettenschild. Ich lasse mich überraschen. Da fahre ich
jetzt mal ganz langsam runter. Ich habe meine Jacke wieder ausgezogen. Es ist doch relativ warm und das einzige,
was mir hier unterwegs aufgefallen war, die zwei Personen, die mir entgegen kamen, Handschuhe trugen -na okay -.
Um 19 Uhr den Shelter erreicht. Er ist frei, keine Menschen und Blick aufs Meer. Das gefällt mir. Dann
wollen wir mal sehen, dass wir uns hier bequem ablegen können.
Dicht bei ein Trockenklo.
Gut eine halbe Stunde später kamen die beiden Frauen von der Fähre auch hier an. Sie haben ihr kleines
Zelt aufgebaut und ich hab mich in den Shelter verkrochen, noch geschnackt beim Abendessen und jetzt
um 21:30 Uhr noch ein Bild gemacht – Meeresblick -, letztes Sonnenrot und jetzt werden die Augen gleich
zugemacht.
Und dies war die erste Strecke von meiner Wanderung