21. Urlaubstag - 11.08.2011


Wetter:  blauer Himmel, Sonnenschein  Was will man mehr


Gefahrene Kilometer    26   km




Das versprochene Wetter ist da. Blauer Himmel, Sonne pur.  Frühstück im Haus. Gemütlich ist es, ganz relaxt.

Heute fahren wir bis nach Stömne. Dort geht es am Samstag mit dem Bus zurück. Der Urlaub ist fast vorbei. Wir können alles im Haus benutzen. Wieder eine schöne Begegnung mit netten Menschen. Vielleicht sieht man sich ja mal wieder.

Wir fahren los.
Arvika ist eine realtiv große Stadt. Am Ortsrand Volvo mit Radladerbau. Aber ruckzuck ist man wieder in der Natur.


Nach gut 7 Kilometern, ein unbekanntes Geräusch am Anhänger. Ich kann nichts erkennen. Lea: "Papa Du hast hinten am Anhänger einen Platten!" Ich hatte das nicht gemerkt.

Anhalten, ein kleiner Seitenweg und der Reifen wird ausgebaut. Es ist schon schön warm, also kann man auch unbedenklich flicken und nicht einfach ersetzen. Das Loch ist schnell gefunden. Lea puhlt dann mit der Pinzette vom Victorinox einen ganz kleinen Stein aus der Decke.
Zusammenbauen, aufpumpen, hält. Einpacken weiter geht es.

Ein kleiner See läd zum verweilen ein

Eine Wassermühle mit Cafe. Klar, Pause ist angesagt.

Wir hatten am Anfang der Reise sofort eines ausgemacht (aus Erfahrungen von anderen Reisen lernt man ja) : Unterwegs werden wir nicht viele große Orte haben, also, ist irgendwo am Wegesrand ein Cafe, wird angehalten und Pause gemacht. Egal wieviel Kilometer wird seit dem Start hinter uns haben. Und in Orten wird das erste Cafe genommen und nicht weiter gesucht, nach der Devise: wir finden noch ein billigeres. Das machen wir nicht!! Diese Regelung hat auch bei Lea Anklang gefunden.
So haben wir nicht ganz soviel Kilometer pro Tag geschafft, weil die Pausen doch manchmal länger wurden, aber ich hatte die Tour einigermaßen durchgeplant, damit wir relativ zeitnah ab Abfahrtsort eintreffen. Das haben wir auch sehr gut hinbekommen, (ein Tag zu früh) trotz der Widrigkeiten der Straßenverhältnisse, wie Schotter oder viele Steigungen.
Wir erreichen Stömne bereits gegen Mittag. Erstmal tauschen wir unser Zelt. Das ging unproblematisch vonstatten. Auf der Karte hatte ich in ein paar Kilometern Entfernung einen Platz ausgemacht. Dort fahren wir hin. 3 Kilometer bergauf, ich betone Berg. Denn am nächsten Tag mußte ich feststellen, daß das große Zahnritzel hinten (36er) verbogen war. Klar, bedingt durch die Gewichtsersparnis - viel ausgefräßte Fläche- ist das Ritzel müde geworden. Macht nichts, morgen geht es nur noch bergab.
Unser Zelt von Rejka. Gegenüber dem anderen doch geräumiger  und anstatt zwei Seiteneingänge hier nur ein Seiteneingang, aber ein großer vorn. Das finde ich persönlich besser. Meine Tochter sagte beim Aufbau sofort, das auch die Alustangen weitaus besser seien. Man hatte das einfach im Gefühl. Sie waren einfach besser verarbeitet. Leider konnten wir dieses Zelt nur zwei Nächte testen. Aber das wird sich finden. Es gibt ja auch wieder ein nächstes Jahr. Mal schaun.
Wir relaxten hier und genossen die Ruhe. Jeder machte was er wollte.




Eine herrliche Abendstimmung, so kann man ausspannen. Wir entfachten noch ein Lagerfeuer und genossen den Abend.
Als ich diese Bilder hier wieder sehe, komme ich ins Träumen. In Gedanken bin ich bei dem See. Ich spüre noch heute die Ruhe und den Duft des Waldes. Einfach unbeschreiblich. Wer das nicht spüren kann, ist irgendwie ..., schlecht zu beschreiben, vielleicht arm dran?
Ich genieße solche Situationen, leider diesmal mehr oder weniger alleine. Gut meine Tochter hat das auch genossen. Aber man hätte sich da gerne einen Partner gewünscht, der das mit einem zusammen genießen kann, denn: zu zweit ist das doppelt so schön.









Seite  zurück Zur Startseitenächste Seite