19. Urlaubstag - 09.08.2011


Wetter:  gut


Gefahrene Kilometer    15   km





Nach einer Nacht mit kurzer Ruhestörung (ein etwas lautes Auto mit mehreren Jugendlichen-Männlein Weiblein- die ein kleines Nachtbaden hinlegten) war der See vor uns in dicken Nebel gehüllt. Es dauerte ein bißchen bis die Sonne den Nebel aufgelöst hatte.
Jede Menge herrliche Bilder noch vor dem Frühstück. Einfach wahnsinnig diese ständigen Änderungen bis der Nebel ganz weg war.
Auch das Ehepaar im Wohnmobil genoß dieses Schauspiel. Wir frühstückten und es wurde schnell wärmer. Ein Auto kam, eine Dame stieg mit Morgenmatel bekleidet aus, ging zum See und schwamm ein Runde.
Man kam ins Gepräch. Ja heute morgen sei sie spät dran, wegen dem Nebel, ansonsten ist sie schon um 7 Uhr hier. Die Kölner, die eigentlich schon abfahren wollten, blieben auch noch ene Weile hier.

Lea sprach sie dann wegen einer Angelerlaubnis an. Eigentlich kein Problem. "Hast Du eine Angel?" Nein. "Na ja ich sehe mal zuhause nach, ob ich noch eine finde." Mit diesen Worten verabschiedete sie sich und kam  nach ca. 30 Minuten wieder zurück."Keine Angel mehr im Haus, die haben meine Kinder alle mitgenommen. Ihr müßt Euch denn eine unten im Ort kaufen." Okay. Sie verschwand wieder und nach kurzer Zeit kam sie wieder, mit einer Angel in der Hand und eine Dose mit Würmern. "Hier schenke ich Dir." Wir guckten ganz verdutzt. Ruckzuck machte Lea die Angel startklar. Fischen bissen reihenweise an, aber leider alle zu klein.
Die Frau lud uns dann noch zum Kaffee und Kuchen ein. Sie erklärte uns den Weg und fuhr ab. Etwa 15 Minuten vor der Zeit erschien sie wieder und meinte, wir sollen hinter ihr herfahren. Sie habe den Weg falsch erklärt. Wir warren abfahrbereit, sie fuhr vor. Nach gut drei Kilometern, noch eine Supersteigung  vor dem Haus.


Kaltes frisches Wasser zum Haare waschen, da darf man kein "Weichei" sein


die Angel wird getestet
Bei Kaffee und Kuchendazu Sonne pur
Lea, die Raupenretterin  -  noch schnell von der Straße gefischt
fast trocken dieser Fluß von einem Kraftwerk kommend in den nächsten See
Ein Altersheim. Jetzt nicht mehr. Sieben Familien haben vor zehn Jahren dieses Anwesen mit weiteren Gebäuden und Seegrundstück gekauft. Dag Bo, in Warmshowers gefunden, hat uns eingeladen hier zu übernachten. Wir bekamen ein Gästezimmer (Schlafzimmer mit großem Ehebett, Dusche, WC, Küche, Wohnzimmer) zur Verfügung. Es gab ein gemeinsames Abendessen und es wurde viel geschnackt. Ganz spät wurde es nicht, da er sehr früh zur Arbeit muss. Die Wohnung war auf, und wir sollten bei ihm frühstücken. Er war natürlich schon weg. Der Schlüssel von der Wohnungstür wurde lediglich oben neben die Tür gehängt. Er hatte noch einen Zettel mit einem Dankesgruß hinterlassen, auf dem wir uns dann auch bedankten für diese schöne Übernachtung.

Wir hätten auch gerne direkt am Wasser im Zelt übernachtet, aber ein Mitbewohner zeigte auf die dunklen Wolken und meinte, das gibt Regen satt. Er behielt Recht.









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