18.9. 2009 Amsterdam bis Lelystad |
Um
12 Uhr müssen wir den Platz verlassen haben. Das schaffen wir nur
ohne Frühstück. Der Wagen wird fit gemacht, alles wird
ordnungsgemäß gepackt. Jetzt noch mit dem Wohnwagen zum
Service. Abwassertanks und Fäkaltank entleeren. 60 l Wasser
für 50 Cent auffüllen. Wir checken aus, ich bekomme meinen
Ausweis zurück und einen kleinen Aufkleber vom Camping-Zeeburg.
Jetzt fahren wir raus und oben am Kanal stellen wir uns gleich ab.
Haben dort noch gleich einen schönen Aussichtsplatz. Dort wird
jetzt gefrühstückt und die nächste Route besprochen. In Lelystad gibt es einen Stellplatz direkt am Wasser, der sogar gratis sein soll. Okay, den steuern wir an. Um Amsterdam zu verlassen, aber diesmal nicht auf den "kleinen" Wegen, wählen wir die Autobahn. Rauf auf den Ring. Aber wo runter? Viel zu schnell kommen die Abfahrten, so daß nicht mal das GPS mit dem rechnen nachkommt. Endlich Richtung Almere/Amersfort, die wir suchen. Vor Almere wieder runter von der Bahn in Richtung Nordosten. Direkt am Markermeer fahren wir entlang. Lange Strecken geht es absolut geradeaus. Damit man nicht ganz vor der Fahrbahn abkommt ist der letzte Bereich "gerillt". Man wacht wohl hoffentlich noch früh genug auf. Wir ereichen Lelystad und bleiben an der Wasserkante. Der Stellplatz befindet sich bereits auf dem Markerwaardijk. Wir finden ihn dank GPS und sehen auch schon ein paar Wohnmobile. Einen Hinweis allerdings gab es nirgends. Das Wetter ist herrlich. Blauer Himmel ohne Wolken schon den ganzen Tag. Sofort holen wir die Räder runter und es geht Richtung Ort. Ein riesiges Fort, ein Outlet Fort, hübsch angelegt, steuern wir an. Vorher noch ein schönes Softeis vom Wagen, der direkt vor dem Stellplatz steht. Dort sehe ich auch einen deutschen Wagen, dessen Fahrer etwas aus dem Wagen heraus verkaufen möchte. Ich erkenne Werkzeug und gehe zu ihm. Einen kompletten Koffer mit Werkzeuge, direkt von der Messe "übriggeblieben" bietet er an. Anstelle von 989 Euro ?!? für 250 Euro mit Rechnung. Ich mache keine Anstalten auf das Angebot einzugehen. Freiwillig geht er bis auf 100 Euro ohne Rechnung runter. Ich kaufe trotzdem nicht, nehme nur ein großes Farbprospekt mit und seine Visitenkarte. Muss dann zuhause mal im Netz nachsehen, ob ich da einen großen Fehler gemacht habe - oder eher nicht. Nun zum Ort. Im Wasser eine große fertige Kogge (die habe ich damals im Bau gesehen) und schon wieder eine neue im Bau. Das Fort ist gesperrt für Hunde (kleine Zwinger gleich vorhanden!) und Räder. Wir schieben, werden aber sofort von der Security höflich gebeten die Räder draußen abzustellen. Okay, wir geben nach. Alle möglichen Outletgeschäfte gibt es hier. Jutta findet gute Laufschuhe und schlägt zu. Ich finde leider keine halbhohen Schuhe in meiner Größe. Bei 46 ist halt das Angebot nicht mehr so pralle. Man kann aber auch nicht so lange suchen. Wir radeln noch ein bißchen am Wasser entlang. Es wird hier noch viel gebaut. Im Hafen liegen mehrere Plattbodenschiffe. Ein Schiff gehört zur Gruppe, von der ich auch regelmäßig Newsletter erhalte. Ich glaube das ich nächstes Jahr da mal ein Wochenende mitschippern muss. Ein großes Segelschiff, ein Partyboot liegt auch abfahrbereit da. Nachdem eine größere Gruppe das Boot "übernommen" hat legt es ab und wir sehen es noch im Sonnenuntergang am Horizont. Riesige Wohn- und Geschätskomplexe entstehen hier. Es wird wohl noch ein bißchen dauern bis der Bataviastad ganz fertig erstellt ist. Ob es dann immer noch so gemütlich ist wie jetzt? Langsam radeln wir zurück. Im Ort nehmen wir uns noch frisch zubereiteten Backfisch mit. Anschließend geniessen wir den Sonnenuntergang am Meer direkt vor unserem Wohnwagen. Nochmals bis ganz in den Ort Lelystad zu fahren, verkneifen wir uns, da dort jetzt wohl nichts mehr los sein wird. Man merkt doch schon , daß die Hauptreisezeit vorbei ist. |
Jetzt folgen noch ein paar Bilder vom heutigen Tag |
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Sonnenuntergang am Meer |
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Blick über die Schleusenanlage von Lelystad |
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