Abercrombie
nach Crookwell
So die Feiertage sind auch hier vorbei.
Es ist der 27.12.2006
Schon
früh morgens
werden wir von einem blauen Himmel und Sonnenschein geweckt.
Die
Temperatur steigt schnell an.
Nur so mal als Info:
 |  |
um 13 Uhr im Schatten | um 15
Uhr im Schatten |
Wir
dösen heute ein bißchen rum. Ich kraxle nochmal
durch das
trockene Flußbett, um diverse Kleintiere zu beobachten und
natürlich zu fotografieren. Erst gegen 16. 00 Uhr verlassen
wir
diesen Platz um in Richtung Süden weiter zu fahren.
Schon
nach wenigen hundert Metern wird die gewohnte Teerpiste zur
Schotterpiste. Rechts und links ausgedehnte Weideflächen mit
Schafen Rindern und auch Lamas. Aber wie schon gestern geschrieben, es
gibt hier eigentlich gar kein Gras mehr.

Hier
schlängelt sich die Piste entlang
In
Tunea, 20 Kilometer weiter, der nächste Ort, tanken
wir.
Diese Tankstelle mit Tante Emma Laden und Post ist schon ein Unikat.
Aber, man staune, es hat sogar ein Internetcafe!! Die Tankstelle gibt
es schon sehr lange und das Geschäft wurde immer weiter
vererbt.
Parsongs General Store

Die
zwei
Zapfsäulen (leider verdeckt) sind am Ende des Gebäudes
Internetcafe

und
mit Drucker

Hier gibt es alles .......
Wir
gönnen uns noch ein Magnumeis und rollen weiter. Immer noch
auf
staubiger Piste. Immer wieder vorbei an einsamen Farmen, mal dicht an
der Straße gelegen, oft auch nicht zu sehen. Aber die
Briefkästen schon.
warum sollte man das gute
Stück wegwerfen ...
Gibt es im Augenblick auch kein
Wasser, zeigen einem diese Hinweiszeichen, das es wohl auch anders sein
kann.
auf
dem linken hohen Schild könnte man die Wassertiefe ablesen
Der
Schafhirte mit Hund in Richtung seiner Farm

Das
haben wir
so des öfteren gesehen
Der
Weg zur Farm
schlängelt sich durch die karge Landschaft, wo nur
noch die Bäume grün sind
Unterwegs
sehen wir auch das erste Mal ein richtig "freies" Känguru.
Leider
ist es sehr fotoscheu. Große Echsen überqueren hier
die
Fahrbahn, wie bei uns die Kaninchen.
Bei diesem Schild kann
jeder für sich entscheiden, wie schnell er fährt.
Das
kann es wohl nur hier
geben.
Auf
den ausgedörrten Weideflächen sieht man immer wieder
kleine
Teiche, die der Form her an Bombentrichter erinnern. An diesen kleinen,
oder manchmal auch größeren Wasserstellen versammeln
sich
nicht nur die Weidetiere.
Bei
tiefstehender Fotosonne erreichen wir Crookwell. Ein kleines Nest mit
einer überbreiten Hauptstraße und vielen
kleinen
Läden. Die ganze Scenerie erinnert einen an eine alte
Goldgräberstadt. Auch die Polizei ist seit 1994 hier
vertreten.
Zwei Geländewagen mit aufgesetzter Gewahrsamszelle stehen zur
Verfügung. Ansonsten scheint die Stadt wie ausgestorben. Nur
in
der Bar sitzen die Cowboys. Keine Pferde stehen draußen
davor,
sondern Geländewagen mit mächtigen
Bullfängern. Na ja,
man geht halt mit der Zeit, wobei das mit den Auslagen in einigen
Geschäften nicht zutrifft.
Wir
stellen uns auf dem Caravanpark direkt vor dem Ort ab. 8 $ pro Person
incl. Fahrzeug. Toiletten und Duschen inbegriffen. Es stehen mehrere
Wohnwagen dort, die aber alle Dauerparker sind. Den Schlüssel
für die Toiletten und die 16 $ sollen wir morgen früh
in
einen Metallkasten am Haus werfen.
28.12.06
Die
Nächste sind hier kühl, was aber den Vorteil hat, das
man dabei gut schlafen kann.
Schon
früh am morgen ist es warm. Wir frühstücken.
Ein Mann
von der Gemeinde kommt und fragt uns wegen Bezahlung. Alles
okay.
Wir können auch bei Ihm bezahlen. 10 $ sind okay, wegen
Weihnachten.
Anschließend fahren wir in
den Ort. Dort
schauen wir nochmals in die Touristinfo. Ein paar Kleinigkeiten, Honig,
Marmelade und Lavendeldeo - alles aus der umliegenden Umgebung erstehen
wir. "Aus Germany, dann müssen sie zu Herrn Lindner, den
einzigen
Hersteller von Socken in ganz NSW. Er wird sich freuen. " Wir sollten
die Strecke nach Gunning fahren, da sie sehr reizvoll ist. Allerdings
auch ein Stück "Dirty Road".
Zunächst
statten wir
Herrn Lindner noch einen Besuch ab. Er grüßt uns
schon mit
"Grüß Gott", "ich habe sie Deutsch sprechen
gehört".
Lindner ist schon seit 20 Jahren hier in Australien und stellt auf
mechanischen Maschinen Socken her. Alte englische Maschinen, die er uns
stolz zeigt. Natürlich kaufen wir welche
>> Made in
Australia<< . Lindner kommt aus Bayern und ist hier sehr
glücklich. Wenig Kriminalität. Der Polizist ist nur
ab und
dann mal da. Das einzige Problem, vielleicht ausser dem Trinken ist im
Augenblick die Trockenheit. Flüsse und Seen sind trocken
gefallen.

Mechanische
"Sockenmaschine"
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