Pinrith - Blackheath nach Abercrombie
Weihnachten,
24.12.06
So
haben wir uns das Wetter eigentlich nicht vorgestellt. Die Nacht
über hat es viel geregnet. Wir fahren in Richtg. Blue
Mountains.
Je höher wir kommen, so mehr Wolken umhüllen uns. In
Katoomba
besuchen wir die "Three Sisters". Ein bevorzugtes
Touristenziel.
Für kurze Zeit sind die Wolken weg und die Sonne bringt
urplötzlich die ersehnte Wärme. Leider sind die
Wolken aber
auch schnell wieder da, so daß der klare Blick auf
die drei Schwestern
uns verwehrt bleibt und es sofort stark abkühlt.
In
der Information holen wir uns noch Infos aus
der Umgebung. Es gibt auch noch malerische Plätze mitten im
Gebirge - nur mit 4WD zur erreichen. Das werden wir mal im Augenblick
nicht angehen.
Weiter geht es Richtung
Blackheath. Unser
Wagen ist aufgebaut, als es anfängt zu regnen, und das auch
sehr
heftig. Erst gegen Abend beruhigt sich das Wetter.
BLACKHEATH
Aber
von überall hören wir, daß es hier im
Augenblick nicht
zum Besten bestellt ist. Mit einem Holländer, in Sydney
geboren,
der mit dem Rad unterwegs war (nach zwei Tagen hat er sich in Sydney
ein Auto gekauft) unterhalten wir uns lange. Auch oben auf dem Platz
treffen wir auf Holländer, die schon seit 8 Monaten unterwegs
sind
und noch für fünf Monate Geld haben, dann
müssen sie zurück.
Sie sind auf dem Landweg bis Indien gefahren. Dann das Auto in einen
Container per Schiff und selbst hierher geflogen.
Morgen
wollen wir sehen,
ob wir im Hotel in der Stadt mit Wire Less Lan unsere Mails abrufen
können und die Homepage pflegen können.
Mein
Wunsch hier
in der Hitze Weihnachten zu "feiern" geht leider nicht in
Erfüllung. Aber ich hoffe dennoch, daß wir Sonne
bekommen.
Dann
wird spätestens nachberichtet.
Jetzt
am Abend herrscht hier im Wald ein reges Vogelgezwitscher. Ausser
Spatzen habe ich hier noch keine bekannten Vögel gesehen. Ein
Vogel Elstergroß, saß heute auf dem Seitenspiegel
und sah
mir aus 50cm Entfernung
beim
werkeln zu.
25.12.06
wird ein herrlicher Tag
In
der Nacht viel Regen.
Morgens
windig, das ist gut. Die Wolken werden "weggeschoben" und die Sonne
kommt raus. Es wird ein herrlicher Tag. Windig, aber sonnig und warm.
Wir
machen einen Gang zum großen Canyon. Viele Wanderwege sind
gesperrt, wegen der Buschfeuer. Aber das was wir sehen ist schon
gigantisch. Ein riesiges Tal tut sich vor uns auf. Große
Felsformationen sind zu sehen. In den verbrannten Wäldern
rinmgsrum
aber geht das Leben weiter. Schon kommt überall frisches
Grün
zum Vorschein.
Strasse
geschlossen

verbrannter
Wald
aber:
Grün ist das Leben
Neugierig
Er
hält sich auf unserem Platz in Blackheath auf. Es ist der
Nationalvogel von Australien. Er frißt Schlangen und Echsen.
Damit er sie fressen kann, fliegt er mit der Beute hoch in die Luft und
läßt sie dann über Felsen fallen, so
daß er sie
dann verspeisen kann.
26.12.06
Die
Sonne scheint vom wolkenlosen Himmel. Schnell haben wir die 20 Grad
Marke geknackt, obwohl wir uns ständig auf etwa 1000 Meter
Höhe befinden.
Die erste Strecke führt uns
steil herab.
Lkw und Fahrzeuge deren Bremsen versagen haben Kiesrampen zum Nothalten
bei den Rechtskurven.
Die ersten Hinweisschilder von
Kängurus tauchen auf. Die ersten drei, die wir sehen, liegen
tot
am Straßenrand. Dann plötzlich ein Lamm von
links aus den Büschen. Vollbremsung - nochmal
gutgegangen -
fürs Lamm.
Über
Lithgow weiter nach Bathurst. Ortseingang - große
Verkehrskontrolle - ein- und auswärts. Ich zeige
meinen IPA
Ausweis, puste, und darf weiterfahren.
Wir biegen ab und
fahren jetzt über Land. Kaum noch Verkehr. Riesige
Weideflächen mit Rindern und Schafen, die eher
Wüstenflächen ähneln. Gras, das gibt es
nicht. So geht
es kilometerweit.
Karge
Landschaft
Über
Trunkey Creek zum Abercrombie Park. Eine schmale Straße
führt dort hinein. Ein schöner Naturplatz mit allem
was
benötigt.
Hier sehen wir die
ersten Kängurus, und
zwar lebend. Bei einem Spaziergang über die Felsen sehen wir
noch
andere Tiere. Verschiedene Echsen, ein Igel ähnliches Tier mit
langem Schnabel und Vögel. Viele
und unbekannten Stimmen hören wir bis spät abends.
Eine
große Tropfsteinhöhle ist ebenfalls mit
Führung zu
besichtigen.
Besuch bekommen wir von einer roten
großen
Sittichart, die hier zuhauf rumfliegen. Sie kommen dicht heran. Einer
wagt sich sogar auf unserem Esstisch.
Känguruh
Sittich
Abends
ist es hier stockdunkel. Nur der Mond als Sichel und die Sterne
leuchten uns. Schnell wird es bei diesem klarem Himmel kühl.
Kleinste Viecher kriechen über den Bildschirm.
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