14. und 15.1.07 Rückflug und Schlußseite
Nach
der "unruhigen" Nacht (und ne Mücke ärgerte uns auch noch)
ging es wie schon beschrieben zum Flughafen. 50 Kg für beide
Koffer, das reichte gerade. Handgepäck -eigentlich nur ein Teil
und höchstens 6Kg. Ich war da schon bei über 10 Kg und auch
Jutta hatte da nicht gerade weniger. Aber es machte dann im Endeffekt
doch keine Schwierigkeiten.
Um 16.55 Uhr starten wir ab
Sydney. Über 7000 Kilometer liegen vor uns. Es geht quer über
den australischen Kontnent. In Zentralaustralien und an der
Westküste kommt es zu starken Turbulenzen, so daß wir den
Kaffee nicht umrühren brauchen. Dann wird es allmählich
ruhiger. Um 21.20 Uhr Ortszeit Singapur landen wir dort. Einhellige
Meinung: Absolute geile supersanfte Landung. Wir merken nicht wann die
vielen Räder der 747 aufsetzen. Eins-setzen-!
Um
23.55 Uhr Ortszeit soll es weitergehen. Bis wir den Flieger endlich
verlassen haben sind nicht mehr ganze zwei Stunden über. Wir
saßen diesmal ganz hinten. In Sydney konnte man uns keinen
anderen Platz mehr anbieten. Für Singapur-Frankfurt wollte der
freundliche Herr es versuchen uns den Platz am Notausgang zu
reservieren.
Noch ein bißchen rumschauen, aber so
wirklich lohnt sich nichts einzukaufen. Ich logge mich ins Internet ein
und versende vorgefertigte Mails, beantworte noch schnell ein paar
Fragen aus dem Forum der Macuser und bekomme natürlich auch schon
wieder neue Mails. Derweil kauft Jutta für die restlichen
Singapurdollar zwei Sätze der Bekleidung, die die Stewardessen
hier tragen. Den allerletzten Rest investieren wir in Schokolade. Nun
ab zum Check-in. Ich lade noch schnell das Notebook nach bis sich die
Schlange lichtet. Wir sind fast die letzten, die das Flugzeug
besteigen. Wieder ganz hinten? Nein! Ich hatte es gar nicht so schnell
bemerkt, aber beim Check-in hatten wir neue Plätze erhalten.
Diesen langen Flug mit über 11.000 Kilometer und einer Flugzeit
von 11 1/2 Stunden ist dort besser zu ertragen. Kaum angeschnallt
setzt sich der Flieger in Bewegung. Es ist ein weiter Weg bis zur
Startposition. Dann halten, "Fußbremse" drücken und Vollgas.
Fußbremse lösen und ab gehts. Die Beschleunigung von einem
solchen Vogel mit gut 300 Tonnen Gewicht ist schon enorm. Jetzt sitzen
wir hier in einer Höhe von fast schon über 8000 Metern
und bekommen die erste Verpflegung. Dann werden wohl die Lichter
ausgeschaltet und Ruhe sollte einkehren. Morgen, also am Montag werden
wir gg. 6.30 Uhr Ortszeit Frankfurt erreichen. Wie
unschwer zu erkennen ist, überholen wir wieder die Zeit.
Frankfurt
erreichen wir pünktlich. Minus 1 Grad und trocken. Aber Nebel
kommt auf. Um 09.05 Uhr soll die letzte Etappe starten. In Frankfurt
wird umgebaut. Trotz Fragen ist es nicht so leicht den richtigen
Einstieg zu finden. Mit einem Bus (wie in alten Zeiten) werden
wir zum Flugzeug gebracht. Einsteigen? Der Kapitän kommt und
entschuldigt sich: " Schlechtes Wetter, starker Nebel hat den ganzen
Betrieb durcheinander gebracht - gleich geht es aber los", verspricht.
Fast eine Stunde haben wir Verspätung. Weil der Flug bis auf den
letzten Sitz ausgebucht war, bekamen Jutta und ich nicht mal
Plätze zusammen. Mein Sitznachbar, auch Kurzärmlig wie
ich, kam auch aus Australien. ( Ich hatte auch noch (nur) eine
kurze Hose an. Aber die Flughäfen sind mollig temperiert.) Eine
gute Stunde können wir noch Informatzionen austauschen, bevor sich
unsere Wege trennen. Unsere Koffer sind auch mitgekommen, ich hole mir
eine lange Hose und eine Fleecejacke heraus.
Bremen selbst
begrüßt uns heute morgen mit Sonnenschein. Bis der BSAG geht
es zu Jutta. Nachmittags fahre ich weiter nach Wildeshausen. Kollege
Andreas holt mich freundlicherweise vom Bahnhof ab, so daß hier
kein großes Kofferschleppen mehr angesagt ist. Danke nochmals.
Hier mal keine Bilder mehr. Bitte auf die Stratseite zurückgehen. Dort werden in Kürze div. Bilder eingestellt.
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