11.1.07 Bundeena nach Marinda (Sydney)
Wieder sehr warm.
Dann
sehe ich, wie in aller Ruhe ein Buntwaran über den Platz
marschiert. Zielsicher legt er sich unter den Toyota. Als er weiter
marschiert und hinter dem Auto rauskommt kann ich ihn sehr gut
fotografieren, läuft er mir doch fast über die
Füße. Über einen Meter ist er auch lang. Aber er
frißt ja keine Menschen. Seine nach vorn schnellende Zunge wurde
sowieso immer kleiner, je näher er zu meinen Füßen kam.
(die sollen ja gut riechen können)
Heute nochmal
ein Gang am Wasser zu anderen Seite. Ein Stück müssen wir
über Felsen klettern, bevor wir die nächste Beach erreichen.
Schöne Sandsteinfelsen mit wahnsinnigen Zeichnungen verführen
einen zum fotografieren. Eigentlich wollen wir noch eine Nacht hier
verbleiben, wollen aber auch noch gern direkt in Sydney etwas ansehen.
Ich
rufe meinen IPA Kollegen in Sydney an. Parken und übernachten in
Sydney? Er kann es absolut nicht empfehlen. Letzendlich kann er uns als
"dichtestes" den Touristcamp in Marinda empfehlen. Von dort mit Bus
oder Bahn nach Sydney fahren - alles andere=no! Okay. Wir rufen den
Camp an und lassen uns einen Platz reservieren. Bei der Polizei selbst
gibt es nur Platz für die Dienstfahrzeuge. Alles andere ist nicht
möglich. Wir müssen ihm glauben.
Kurz nach
18.00 Uhr ereichen wir den Camp. Es war Rushhour. Wir sind noch nicht
mal in Sydney, und hier ist schon der "Bär" los. Eine Kreuzung mit
5 Zufahrten, jeweils 3spurig. Da muss man dann noch bei Linksverkehr
gut aufpassen. So ging das kilometerweit. Dann sind wir in der
Straße und die Nr. 215 ist nicht zu finden. Verdammt. Hier
starten die nummern mit über 300. Was ist das denn nun? Eine
Nachfrage und wir wissen bescheid. Die Straße ist zwischendurch
unterbrochen. Wir müssen zur anderen. Also zurück. Aber, wir
finden sie.
Nach 18.00 Uhr. Klar -Office ist closed-. Wir
rufen an, wegen der Toiletten- und Duschschlüssel. Die freundliche
Frau ist wenige Minuten später da und gibt uns den Schlüssel.
Bezahlen? Morgen, und schon ist sie wieder weg.
Schon ganz gut mit diesem Platz. Morgen bei der Hitze mit dem Wagen durch Sydney "eiern", das muss nicht sein.
Wir
stellen den Wagen ab. Um uns herum jede Menge Dattelpalmen und vor
unserem Wagen eine riesige Bananenpflanze mit kleinen Bananen. Dazu
jede Menge kleine bunte Papageien, die hier "rumschreien".
Heute
bleibt die Küche kalt und wir gehen zu Hungry's Jack einige
hundert Meter weiter. Es ist eine absolute Kopie zu Mac Donalds. Wir
lassen uns draußen nieder, denn drinnen ist es uns zu kalt
(Klimaanlage)
Der Tischnachbar erzählte uns,
daß seine Eltern aus UK zu Weihnachten da waren, und was
war:"Raining, raining and cold." Das gab es eigentlich noch nie.
Im
Gegensatz zur direkten Küste ist es hier am Abend wärmer und
vor allen Dingen: windstill. Es ist auch am späten Abend immer
noch über 20 Grad warm, so daß ich den Bericht hier
draußen schreiben kann.
Bilder vom Tage
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