8.1.2007  Batemansbay nach Dolphin Point am Burrill Lake kurz vor Ulladula



Ich stehe früh auf und gehe zum Toyotahändler. War gestern die Stadt mehr oder weniger menschenleer, so füllt sie sich jetzt schon kurz vor 8 Uhr. Es ist bereits angenehm warm. Der Toyotahändler kann mir leider nicht weiterhelfen. Für diese alten Autos haben sie keine Ersatzteile mehr. Aber ich soll zu einem Autoelektriker gehen. Er erklärt mir den Weg und in gut einem Kilometer finde ich diese Werkstatt.  << batemans  BAY AUTO ELECTRICAL >> schimpft sie sich. Ich erkläre dem jungen Mann mein Problem. "No Problem!". Ich soll mit dem defekten Teil herkommen. Das kriegen wir hin.
Ich gehe zurück und bringe aus dem Ort noch Brötchen mit. Das Internetcafe hat tatsächlich ohne Schwierigkeiten auch Internet für private Notebooks. Gibt es nicht überall.
Als ich die große Brücke beim Rückweg überquere sehe ich einen Pelikan auf einer Straßenlampe sitzen. "Ist der echt?" frage ich mich. Doch ja, denn er bewegt sich. Sind es bei uns die Tauben, sind es hier halt sie Pelikane.

Nach dem Frühstück fahren wir los. Ich setze Jutta in der Statdt ab. Es ist mittlerweile richtig voll. Stau ohne Ende.  Jutta geht ins Internetcafe und ich fahre zur Elektrikfirma. Kaum ausgestiegen kommt mir ein Herr entgegen. Ich denke schon, das ich hier nicht stehen darf. Nein. Er trägt einen Badelatschen, den ich verloren habe, da oben bei der Brücke. Verdammt, da fällt es mir ein. Ich hatte sie beide vorn zum Trocknen auf die Haube gelegt.
Ich bedanke mich und mache mich an die Arbeit. Ich baue den Halter aus und bringe ihn zum Händler. Er sieht sich das Teil kurz an und meint nur ganz trocken: "Give me fifteen minutes". Ich warte im Auto und bereite Mails vor. Keine 15 Minuten später liegt das Teil auf dem Thresen und siehe da es sind neue Kohlen drin. 10 $ bar cash und die Sache ist rund. Noch schnell ein Foto vom neuen Zustand gemacht.

Vorsichtshalber erklärt er mir nochmal den Einbau, damit ich ja nichts falsch mache, was auch für die Lichtmaschine fatal wäre. Der Einbau geht ruckzuck - hab ja schon Übung-.
Anlassen und läuft und auch Power ist da. Schnell nochmal zum Campingplatz zurück. Dort liegt tatsächlich noch der zweite Latschen. Nun zurück zum Ort ins Internetcafe. Parkplatz?!? Alles voll. Langsam fahre ich den großen Parkplatz hinter dem Internetcafe ab. Zum Glück bekomme ich dort schnell einen Platz. Im Internetcafe sitzt Jutta. Alle anderen Plätze, immerhin 10 an der Zahl: besetzt! Gut 10 Minuten und ich bekomme einen Platz. Die Dame zieht das Netzwerkkabel vom PC ab und legt es bereit. Ruckzuck kann ich sagen: "Ich bin drin!" Heute Homepageerneuerung und jede Menge Mails. Ich beantworte Mails über die Webseite, da es nicht über das Mailprogramm klappt.  Nachdem ich fertig bin frage ich die Dame wegen dieser Sache. "No Problem, you get from me another adress for your mailprogram." Na, siehe einer Guck, die Dame hat Ahnung. Das wußten andere nicht. Ich dachte mir schon soetwas, das ihr Provider normale mails blockt. Gut zu wissen.
Wir "düsen" weiter auf dem Princess Highway nach Norden. Es ist schon wieder schön heiß. Bei Aussichtspunkten halten wir an und genießen die Landschaft. Bei einer Tomatenfarm mit Hydroponic Tomaten halten wir an. Wir erstehen welche, die auch wirklich gut schmecken. Es gibt auch anderes Leckeres, aber leider könnten wir die Sachen nicht alle mitnehmen und noch alles essen??
Beim Burrill Lake kurz vor Ulladulla, ebenfalls auch Dolphin Point bleiben wir über Nacht. Wir stehen dort direkt am Meer. Noch sind etliche Badegäste da, aber am Abend sind wir alleine. Beim Abendessen versammeln sich die Möwen um uns herum. Keine 15 Meter entfernt schwimmen die Pelikane vorbei. Abends sind es dann 12 Tiere, die hier im seichten Wasser fischen. Interessant sind die Landeanflüge der einzelnen Tiere. Sie kommen dicht über der Wasseroberfläche angesegelt und landen wie Wasserflugzeuge. Richtig elegant.


Der Pazifik vor uns scheint unendlich zu sein. Bei unserer Ankunft sah ich nochmal ein Segelschiff vorbeischippern. Aber dann nichts mehr. Nur noch Horizont. Die Brandung haut unaufhörlich auf den Strand, aber auch auf die Felsen, die hier einen Teil des Strandes ausmachen. Im seichten Wasser baden Kinder. In den Felsen wimmelt es von Leben. Nicht nur Muscheln und Schnecken, sondern auch jede Menge Krabben und Krebse, die sich beim annähern sofort in die unmöglichsten Ecken verkriechen.


Ein paar Bilder vom heutigen Tag


pelikanpelikan
meermeer
nachtplatzkrebs
pelikanpelikaneee


Zurück zur Startseite

zurück