4.1.07 Cooma nach Bega und weiter nach Tathra
Nach
dem Frühstück, der Picknickplatz hat sich gefüllt mit
einigen Gästen, kann ich es nicht sein lassen. Ich nehme noch ein
Bad im angrenzenden Fluß. Das tut gut.
Heute
geht es weiter Richtung Südosten in Richtung Bega. Es ist wieder
sehr warm. Der Highway ist gut zu befahren. Bis Cooma sind es gut 110
Kilometer. Bedingt durch Fotopausen brauchen wir unsere Zeit. Noch sind
wir in einer Höhe von über 1000 Metern. Die Landschaft
gleicht immer noch der Tundra. Ab und zu sehen wir Kängurus neben
der Straße.
Viele sehr
große Grundstücke stehen zum Verkauf. Zwischendurch immer
wieder riesige Felssteine. Unsere Vorfahen hätten hier
Hühnengräber über Hühnengräber bauen
können.
Beim Aussteigen springen aberhunderte Grashüpfer weg.
Etwa
30 Kilometer vor Bega wandelt sich die Landschaft. Es wird immer
grüner. Der Küsteneinfluß macht bemerkbar.
Bega
selbst durchfahren wir nur. Gebaut, wie alle andere kleinen Städte
vorher. Es gibt ein Käsemuseum mit Käseverkauf. Wir sehen nur
kurz hinein, fahren dann aber weiter. Ich möchte heute noch an die
Küste. Also weiter nach Tathra.
Kurz
vor 17.00 Uhr bei strahlend blauen Himmel und gut 30 Grad sehen wir das
Meer. Es nennt sich hier die Tasmanische See. Ein herrlicher Strand.
Wenig
Leute am Strand. Von wegen Überfüllung. Ich setzte schon mal
meine Füße in das Meer. Ohhh ganz schön kalt. Wo
bleiben wir heute Nacht. Die beiden Plätze, hier wenige Meter vom
Strand, sind sehr voll. Wir fragen nicht, sondern fahren in
nördliche Richtung am Meer entlang weiter. Wir entdecken Pelikane.
Sind wir jetzt auf fast Mehreshöhe angelangt steigen wir noch mal
paar Meter an. Wir verlassen die Straße und fahren über eine
Schotterpiste mit vielen Kurven mitten hinein in einen Urwald. Ende mit
Parkplatz. Wenige Meter trennen uns vom Meer. Eine große Bucht,
Menschleer. Kängurus grüßen uns. Hier, wo nichts ist,
stehen bleiben. Nein. Paar Kilometer weiter wieder rechts rein. Camping
im Nationalpark. Vier Kilometer schlängelt sich die Piste
durch den Wald. Überall mannshohe Farne. Dann sind wir da. Ein
Platz direkt am Meer inmitten von Büschen und Bäumen. Der
Platz ist sehr gut besucht. Am Ende des Rundkurses finden wir noch
ausreichend Platz. Überall lodern kleine Lagerfeuer. Das Holz
dafür gab es kostenlos am Eingang. Der Platz kostet pro Person 5
$. (Die Preise richten sich hier nach den Personen - egal ob mit Zelt,
Wohnmobil oder Wohnwagen angereist wird) Es gibt hier allerdings nur
Toiletten - kein Wasser-. Kein Problem wir haben genug mit.
Bevor
die Sonne verschwindet noch ein Gang ans Meer. Es ist windig. Der feine
Sand weht einem an die Füße, es prickelt. Sandsteinfelsen
sind ein lohnendes Fotomotiv in der untergehenden Sonne. Aber auch die
heranrollenden Wellen lohnen sich abgelichtet zu werden. Ich hoffe nur
die Kamera hält das aus. Zig Fotos schieße ich,
bevor wir abendessen. Hier auf dem Platz müssen wir fast aufpassen
nicht über ein Känguruh zu fallen. Überall laufen sie
herum, in allen Größen. Niedlich sind die kleinen, die aus
dem Beutel schauen. Bis auf wenige Meter kann man herankommen.
Nach
dem Abendessen gehe ich nochmals ans Meer, an dem kleinen
Aussichtspunkt und genieße den Vollmond der aufsteigt und das
stete Rauschen der Brandung. Der starke Wind hat nachgelassen. Es ist
angenehm. Da könnte man jetzt in einer Hängematte liegen und
sich in den Schlaf wiegen lassen.
Also ich für meinen Teil fand dieses Erlebnis mit dem Meer heute einzigartig. Irgendwie faziniert mich das Meer.
Jetzt
sitze ich hier draußen und schreibe den Bericht und höre
deutlich das Rauschen der Brandung. Einfach fantastisch.
Ein paar Bilder vom heutigen Tage dürfen nicht fehlen. Diesmal ohne Kommentar.
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