von Bremen nach Sydney
A U S T R A L I E N

In diesem Teil von Australien werden wir uns aufhalten
Doch
bevor es so richtig losgeht ist Kofferpacken angesagt. 20 Kg ist
nicht viel. Vorsichtshalber fahren wir am Sonntag zum Flughafen und
lassen die Koffer wiegen, denn die Waage zuhause ist mir zu
ungenau, und Übergewicht ist sehr teuer.
Jutta ist unter 20 Kg und ich darüber - aber das macht nichts-. Die Gepflogengheiten muß man erstmal kennenlernen.
Montagmorgen
rufe ich bei Singapore Airlaine in Frankfurt an. Dort bekomme ich wegen
meiner Größe dann sogar noch zwei Plätze beim
Notausgang. Ich muss dafür aber versprechen, keine Thrombose zu
haben und perfekt englisch zu können. Beides bejahe ich.
Gegen die Trombose habe ich noch 2 ASS 100 eingenommen.
Montag,
18.12.06 sind wir gg. 18.00 Uhr am Flughafen. Jutta und ich sind beide
mit unseren Koffern bei über 20 Kg angelangt. Aber kein Problem.
Unsere Tickets von Travel Overland sind nur nicht so einfach zu
händeln. Es dauert seine Zeit bis der Computer alles akzeptiert.

Kurz vor dem Start in Bremen -Schmuddelwetter-
Pünktlich,
um 19.55 Uhr, bei Schmuddelwetter heben wir ab. Gut eine Stunde
später sind wir in Frankfurt. Bis zum Gate unserer Maschine ist es
ein ganzes Stück zu laufen. Auch hier dauert unsere
Ticketeinahme. "Bruns, der Name ist mir bekannt", na wie soll es denn
auch sonst sein.
Jutta in der Wartehalle in Frankfurt

Hier steigen wir gleich ein
Auch
hier startet die Maschine, jetzt eine vollbesetzte 747, pünktlich.
Auf dem Monitor kann man die Daten verfolgen. Auf 10100m steigen wir
an, wo es dann minus 60 Grad sind -draußen natürlich-.
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Jetzt
im Augenblick erkenne ich auf der Karte, daß wir uns über dem
Schwarzen Meer befinden. 998 km/h schnell ist die Maschine, kein Wunder
bei einem Rückenwind von 57 km/h.
Aussentemperatur z.Z. 57 Grad minus.
Die Sprache hier an Bord ist englisch. Nur der Flugkapitän begrüßte uns mit Deutsch.
Nach dem Essen wurde die Beleutung bis auf ein Notbeleuchtungen abgeschaltet. Viele schlafen, aber es wird auch Video geglotzt.
Unser
Abendbrot haben wir hinter uns. Videofilme gibt es auf fast 100
Kanälen. Aber nichts für mich dabei. Deshalb werde ich jetzt
auch ein bißchen die Augen schließen - 7500 km vor Singapur
-. Wir steuern jetzt direkt auf Baku am Kaspischen Meer zu.
Pünktlich
landen wir in Singapur. Ein großer Flughafen. Aussenteperatur 25
Grad - aber es regnet ohne Unterlass, es ist halt Regenzeit. Dadurch
ist es draußen wie eine Dampfsauna.
20 € tauschen wir und bekommen dafür 39,8 Singapurdollar.
Im Flughafen von Singapur
Als
"Kurzimigrant" verlassen wir den Flugplatz und suchen eine
Möglichkeit in die Stadt zu kommen. Viel Zeit haben wir
natürlich nicht. Also rein in einen Bus, der in die Stadt
fährt. Das dauert aber fast eine Stunde, obwohl es ein Schnellbus
ist. An einem großen beleuchteten Einkaufszentrum verlassen wir
den fast schon zu kalten Bus. Sofort schlägt uns draußen
warmfeuchte Luft entgegen. Also rein ins Getümmel.
Etwas für die Fernsehfreaks - aber ein Verkaufsgepräch war aufgrund der
vorherrschenden Lautstärke nicht möglich
Was
uns sofort auffällt ist, daß hier viel Kisch verkauft wird.
Nach einer ausgiebigen Runde suchen wir die Bushaltestelle, um zum
Airport zurück zu fahren. Das ist aber gar nicht so einach, zumal
durch den Linksverkehr hier alles "verkehrt" rum läuft.
Singapur im Regen
Bei
der geduldig wartenden Menschenschlange vor dem Centrum waren wir nicht
richtig. Sie warteten auf ein Taxi, die hier zuhauf unterwegs
sind. Also weiter. Mir paar Nachfragen erreichten wir die Haltestelle
und zwangen uns auch in den vollen Bus. Jetzt mussten wir nur noch im
Flughafen den richtigen Terminal finden und unsere Stelle, wo wir
vorhin uns überflüssiges Gepäck untergestellt hatten.
Wir schafften alles rechtzeitig und ich hatte sogar noch Zeit die
Bilder auf den Mac zu bringen und ihn ein bißchen nachzuladen. Um
kurz nach 23 Uhr konnten wir einschecken und noch Mails verschicken.
Dafür standen dort zwei PC zur Verfügung.
Bei
strömenden Regen verließen wir Singpur. Kurz darauf
überquerten wir den Äquator. Jetzt, um drei Uhr nachts
steuern wir auf die Westküste von Australien zu. In Sydney wird es
derweil schon langsam hell.
Gleich werden wir noch ein bißchen
versuchen zu schlafen. Wir sind ganz aus dem Rythmus und ein wenig
übernächtigt. Knapp 4000 Km vor dem in 10700m Höhe und
einer Aussentemperatur von -42 Grad will ich mal ein bißchen die
Augen pflegen.
Dies gelingt mir auch ein bißchen. Noch vor der Landung gibt es an Bord ein Frühstück.
Mittlerweile ist es schon hell draußen. So langsam nähern wir uns Sydney.
Anflug Sydney
Die
Maschine setzt pünktlich auf. Nun haben wir unser Ziel erreicht.
Zunächts müssen wir am Flughafen durch die Zollabfertigung.
Rauschgifthunde laufen durch die Menschenreihen. Nun sind wir
Imigranten. Auch hier, wie in Singapur gibt es Stempel im Pass. Jetzt
holen wir unsere Koffer vom Band.
Tauschen dann noch schnell Euro
ein und ab zur nächsten Hürde: Zwei Möglichkeiten
Zoll, weil nochwas gekauft oder "Nothing to declare". Da gehen
wir hin.
Eine lange Schlange, aber es geht relativ zügig
voran. Nochmals wird das Gepäck durchleutet. Es ist die
Qurantänekontrolle. Man glaubt es nicht, aber ich sehe wie
geschmierte Brötchen (aus dem Flieger) abgegeben werden
müssen. Auch hier rennen Beamte mit Hunden durch die Reihen. Wir
sind problemlos durchgekommen.
In der Vorhalle shen wir schon die
Autovermietung Hertz. Ruckzuck und wir haben unser Auto, welches ich
schon von Deutschland aus gebucht hatte. Der billige Normalpreis ist
natürlich ohne Versicherungsschutz. Wir bezahlen zu den 32 €
noch 28 € dazu und haben 385 $ Eigenbeteiligung.
Auf dem
Parkplatz steht ein fast neuer Toyota Carollo zur Verfügung. Nun
wollen wir nach Richmond bzw. Windsor. Das ist gar nicht so leicht.
Schon bei Rausfahrt aus diesem Parkplatz fahre ich dann ersteinmal in
den Gegenverkehr. Kein Problem, ich konnte sofort wieder zurück
auf den Parkplatz. Beim zweiten Anlauf klappt es. Da wir nicht auf dem
Motorway wollen, müssen wir uns auf kleinen Straßen aus
Sydney heraustasten. Das dauert. Endlich wird es übersichtlich.
Die große Hauptstraße ist meilenweit Baustelle. Immer
wieder Stau. Kurz nach 16.00 Uhr erreichen wir Richmond und fragen dort
bei Hertz nach, wie wir das mit Auto machen sollen, da wir diesen erst
nach Geschäftsschluss abgeben können. No Proplem. Hinter dem
Haus ist ein Loch in der Wand. Da hinein die Schlüssel. Okay.
100m weiter beim Aldi machen holen wir Stippvisite.

Aldi mit Corolla oder Corolla beim Aldi?
Nun
geht es erstmal weiter nach Windsor, um dort "unseren" Wagen zu holen.
Unterwegs sehen wir großen Flächen schwarzen Wald. Hier
haben noch vor kurzem Buschfeuer gewütet.
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