8.6.2025 Sonntag - Pfingsten





Pfingstsonntag, jetzt um 8:00 Uhr richtig ruhig und kein Wind. Kein Regen, hatte für die Nacht mit
einigen Stunden gerechnet. Dann würde ich mal langsam aufstehen.



Die GUTEN selbstgestrickten




Heute gibt es wieder Spiegelei auf gerösteten Brot von den Brotpuristen und um 10:30 Uhr nach einem
herzlichen auf ein Wiedersehen starte ich jetzt in Richtung Westen. Heute morgen trocken. Es sind zwar

einige dunkle Wolken am Himmel aber ich hoffe sie lassen den Regen oben und ich kann jetzt die nächsten

Kilometer noch mal trocken fahren.



Von wegen - alles kommt anders. Ich fahre vom Platz, und Plattfuß hinten, also wieder zurück. Kann dann in
einer Scheune / Werkstatt das Rad reparieren.



Blick aus der Scheune



Rad raus – Schlauch vorher noch mal kurz aufgepumpt, aber die Luft ging ziemlich schnell raus. Also alles
auseinander.
Den Schlauch hatte ich dann nochmals aufgepumpt und komischerweise hielt der Luft - vermutlich den
Ventileinsatz nicht 100-prozentig rein geschraubt. Werde aber trotzdem gleich einen neuen Schlauch einsetzen.

Jetzt um fast 12:00 Uhr wollte ich ja los und hab mir Regenklamotten angezogen weil Sturzregen. Na dann
müssen wir mal sehen so viele Kilometer sind - erst mal den Regen grob vorbei lassen.




Naja, irgendwann komme ich los. Heute sind es nicht viele Kilometer bis zum nächsten Platz t’Scharvelt,
auch ein Naturcampingplatz.







Über eine große Heidefläche komme ich, auch mit Wasser durchsetzt und eine große Schafherde mit über
500 Tieren. Die Dame mit Hut, Schäferin aus Deutschland, sind ja nur Luftlinie paar 100 m bis zur Grenze,
der andere junge Mann ist Holländer. Die beiden sind mit der Herde unterwegs. Smalltalk und auf schönen
Wegen geht es weiter. Die Schäferin sagte mir, dass diese Wege, überhaupt Radwege, ständig kontrolliert
werden. Auch die Leute können das mitteilen und dann kommt zeitnah jemand raus.







Gemütlich weiter durch Feld und Flur.. Ich hatte ja die Naturroute gewählt und somit sind die Wege auch
viele durch die Natur, viele kleine Wege, neben dem Sandweg als Fiedspad kennzeichnet.






Ein interessanter Platz















Es gab noch viele weiter Infos




Ich wollte aber dann aber nochmal zu dem Bauwerk auf der anderen Seite fahren.



ein kurzer Blick zurück



und schon



bin ich oben.


Welche Bewandnis das hat, bekam ich nicht raus.


Also gut weiter zum Campingplatz



Den erreiche ich noch vor 15:30 Uhr



der junge Mann, hier Chef empfängt mich, zeigt mir einen Platz und „Wir sehen uns um 16:00 Uhr in der
Rezeption“.




Schnell das Zelt aufgebaut, denn dahinten wird’s dunkel. Bekam gerade noch alles rein. Da donnert es auch
schon und ein Schauer ging nieder, der war nach wenigen Minuten zu Ende und nun um kurz nach 16:00 Uhr
gehe ich zur Rezeption und melde mich an.


Ein Kaffeeautomat und Kühlschrank mit Kleinigkeiten, auch mit Appeltart -also es gab was für den Martin.






Poster mit Hummeln, die hier vorkommen?



Diesen hatte ich in den Hand, der sich totstellte, die Soldatenfliege.




Ich habe ein bisschen relaxt und habe auf dem Platz und um zu ein bisschen geschaut. Viele hatten einen
Metallofen aus den
elf Kilo Gasflaschen. Dort loderte ein Feuer drin und die Familien mit Kindern, saßen
um zu.



Ein paar Bilder:





Irgendein Rettich



Europäischer Pfeifenstrauch






Raue Deutzie



Zahnbürstenbaum



Tatarischer Steppen-Ahorn



Am Eingangsbereich konnte ich diesen Wohnwagen beobachten



Die Kohlmeise hat sich dort niedergelassen





Abendbrot gab es etwas später - Jetzt ist es 22:00 Uhr und Zeit
fürs Bett und dann langsam die Augen zugemacht.

Mal sehen, welche Uhrzeit ich mir einstelle, wann ich geweckt werden möchte?

Heute Abend war noch richtig schöner blauer Himmel mit schöner Sonnenuntergang.







Heutiger Streckenverlauf





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