Island 2017 mit dem Rad
von Martin Bruns
Anfragen / Feedback an island2017@ewe.net
Und hier gehts zum "Blog" :
https://trackmytour.com/BMIPW#1542748
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Von Samstag, 12. August bis Dienstag, 15. August 2017
Samstag, 12. August 2017
Heute lasse ich mir noch mehr Zeit als sonst. Nach dem Frühstück noch mal eine Runde über die Erhebungen rund um den Campingplatz. Im Hafen liegt ein größeres Schiff. Nein keine Ausflugsdampfer und auch nicht meine Yacht. Es ist die " National Geographic Orion Nassau". Auch das Zeichen für die Lindblad Expedition ist zu sehen. Da muss mal gegoogelt werden. Das werde ich bei der Abfahrt mal aus der Nähe betrachten.
Heute ist fahrtechnisch geplant an dem Fjord bis zu dessen Ende zu fahren und dann eine Nebenstrasse zu erkunden, in Sachen Nachtplatz. Durchfahren werde ich sie nicht, weil zu starke Steigungen.
Gegen Mittag radele ich los. Erst zum Hafen. Der Vorplatz beim Schiff ist schon gesperrt. Kein Zutritt. Sehe nur paar düstere Gestalten aus der Tür lugen. Hier am Hafen moderne Kunst. Übergrosse Eier aus Stein von einem Künstler in Scene gesetzt.
Ich verlasse Djupivogur. Immer dem Fjord folgend. Diverse Steigungen sind zu fahren. Etwa fünf Kilometer vor dem Ende des Fjords wird die -1- hier zur Gravelroad. Baustelle, sieht nach Verbreiterung aus. Haben die meine Idee geklaut? Ich bin für den 4spurigen Ausbau, dann ist doch die Schlagzahl der Touristen viel größer. Nicht 14 Tage einmal rum, nein in einer Woche. Die Mietpreise für den Wagen blieben unverändert, wäre doch auch ein bisschen mehr Marge für die Vermieter drin.
Dann die Abbiegung. Nach Egelstadir führen beide Strassen. Die kürzere allerdings, so ein Hinweisschild bis Öxi viele 17% Steigungen. Nach Öxi wird es dann besser. Nein danke. Trotzdem fahre ich rein. Mein Plan ist dort einen Nachtplatz zu finden. Nach zwei Kilometer ein Parkplatz mit Blick zu einem Wasserfall. Davor sehe ich eine Möglichkeit. Das Stück der alten Strasse ist da noch. Ich trinke dort erst mal einen Tee und überlege mir dort das Zelt aufzubauen. Nichtmal die dicken Titanheringe bekomme ich in den Fels. Mit dicken Steinen sichere ich es zusätzlich. Mal schaun, ob das hält. Zwischendurch immer wieder starker Wind.
Im Abendlicht noch Foto und Film vom Wasserfall. Im Gebüsch tauchen eine Familie Zaunkönige auf. Paar schöne Aufnahme gelingen mir.
Nach dem Essen Geschirr waschen im kalten Wasser, wie auf dem Campingplatz.
Heute lasse ich mir noch mehr Zeit als sonst. Nach dem Frühstück noch mal eine Runde über die Erhebungen rund um den Campingplatz. Im Hafen liegt ein größeres Schiff. Nein keine Ausflugsdampfer und auch nicht meine Yacht. Es ist die " National Geographic Orion Nassau". Auch das Zeichen für die Lindblad Expedition ist zu sehen. Da muss mal gegoogelt werden. Das werde ich bei der Abfahrt mal aus der Nähe betrachten.
Heute ist fahrtechnisch geplant an dem Fjord bis zu dessen Ende zu fahren und dann eine Nebenstrasse zu erkunden, in Sachen Nachtplatz. Durchfahren werde ich sie nicht, weil zu starke Steigungen.
Gegen Mittag radele ich los. Erst zum Hafen. Der Vorplatz beim Schiff ist schon gesperrt. Kein Zutritt. Sehe nur paar düstere Gestalten aus der Tür lugen. Hier am Hafen moderne Kunst. Übergrosse Eier aus Stein von einem Künstler in Scene gesetzt.
Ich verlasse Djupivogur. Immer dem Fjord folgend. Diverse Steigungen sind zu fahren. Etwa fünf Kilometer vor dem Ende des Fjords wird die -1- hier zur Gravelroad. Baustelle, sieht nach Verbreiterung aus. Haben die meine Idee geklaut? Ich bin für den 4spurigen Ausbau, dann ist doch die Schlagzahl der Touristen viel größer. Nicht 14 Tage einmal rum, nein in einer Woche. Die Mietpreise für den Wagen blieben unverändert, wäre doch auch ein bisschen mehr Marge für die Vermieter drin.
Dann die Abbiegung. Nach Egelstadir führen beide Strassen. Die kürzere allerdings, so ein Hinweisschild bis Öxi viele 17% Steigungen. Nach Öxi wird es dann besser. Nein danke. Trotzdem fahre ich rein. Mein Plan ist dort einen Nachtplatz zu finden. Nach zwei Kilometer ein Parkplatz mit Blick zu einem Wasserfall. Davor sehe ich eine Möglichkeit. Das Stück der alten Strasse ist da noch. Ich trinke dort erst mal einen Tee und überlege mir dort das Zelt aufzubauen. Nichtmal die dicken Titanheringe bekomme ich in den Fels. Mit dicken Steinen sichere ich es zusätzlich. Mal schaun, ob das hält. Zwischendurch immer wieder starker Wind.
Im Abendlicht noch Foto und Film vom Wasserfall. Im Gebüsch tauchen eine Familie Zaunkönige auf. Paar schöne Aufnahme gelingen mir.
Nach dem Essen Geschirr waschen im kalten Wasser, wie auf dem Campingplatz.
Da werden doch Erinnerungen wach
Sonntag, 13. August 2017
Habe am Rauschen des Wasserfalles hervorragend geschlafen. Die Sonne beleuchtet nun die Umgebung von der anderen, der Ostseite. Noch steht sie tief, gerade über die Berge gekommen, so kurz nach sechs Uhr Islandzeit.
Das Zelt hat dem starken Wind widerstanden. Auch jetzt ist es noch windig, so das ich nicht bei offener Tür frühstücken kann. Dann, wie abgeschnitten - Windstille.
Die ersten Touris oben am Aussichtspunkt vom Parkplatz ist Mutter Schaf mit Kind. Kurz darauf schlendert Schafmutter mit zwei Halbwüchsigen nur wenige Meter vor mir am Zelt vorbei. Herschauen nein, nur mit einem Auge beobachtet sie mich, um Gefahr sofort die Flucht zu ergreifen. Auch die Halbwüchsigen ignorieren mich einfach.
Dann geht es los. Die ersten zwei Kilometer sind einfach nur rollen lassen. Schon gleich die ersten hundert Meter 17% abwärts und ohne Hilfe steht der Tacho bei 47 km/h. Da wird der nächste einzige kleine Hügel einfach platt gemacht, als ob er gar nicht vorhanden ist. Dann auf die -1-. Schotterpiste, aber nicht sehr weit. Schon die ersten Touris mit Susikisten nerven, da sie gnadenlos wie gehirnamputiert durchheizen. Es wird Zeit - die 1 muss vierspurig ausgebaut werden.
Endlich ist die Staubpiste zu Ende. Ich rolle mit Sonne im Rücken am Fjord entlang. Immer wieder halte ich an, mache nicht immer zwangsläufig Fotos, sondern drehe mich um und genieße die Aussichten und wenn kein Auto in Sicht auch die absolute Ruhe.
An einer der Webcams der Strassenbehörde schalte ich den Flugmodus aus und siehe da 3G. Da schreit das Smartphone die Nachrichten raus. Ich trinke Tee und telefoniere doch gleich mal.
Gemütlich rolle ich weiter. Am Sonntagmorgen ist der Verkehr nicht übermäßig. Tee und Kekspause wäre gleich mal angesagt, da sehe ein Hinweisschild zu einem Biocafe. Nur 200 Meter von der Straße entfernt. Mehrere junge Frauen betreiben das Cafe. Lifemusik erst nächste Woche. Bekannte Gruppen aus Island spielen dort erfuhr ich und das da was los ist, erfuhr später nochmals aus anderer Quelle. Ein richtig großer Milchcafe und schmackhafter Kuchen. Jetzt weiter, damit diese Kalorien gleich wieder abgestrampelt werden. Noch kurze Fotopause an der Ecke mit dem Leuchtturm.
Dann muss es bald ein Stück vor dem Fjordende mittels Brücke zur anderen Seite gehen. Ich fahre das Stück bis zum nächsten Ort mit einem jungen Paar aus Deutschland zusammen. Sie wollen dann noch einen Ort weiter, wegen der Campingcard. Hier im Ort nur ebend einkaufen. Hinter dem Hotel hier in Breiddalsvik schlage ich mein Zelt auf. Vorher gehe ich noch zur Rezeption vom Hotel. Die junge Dame spricht perfekt Deutsch als Isländerin. Ich zeige ihr den Text zum Campingplatz, der einem einen unentgeldliches übernachten "vorgaukelt". Sie und auch der Chef vom Hotel in diesem 145 Menschen zählenden Ort sind erstaunt. Nach dem Text zu urteilen gehört der Platz zum Hotel, was aber nicht zutrifft. Sie sieht die Telefonnummer und erkennt, das es der Platz der Gemeinde/Dorf ist. Es sind dort auch Preise angeschlagen. Mal schauen, ob irgendwann jemand zum Kassieren kommt. Ich bekomme noch eine sehr schöne Wanderkarte der Umgebung und auch zwei lohnenswerte Ziele, einmal wandern, einmal solo mit dem Rad. Das passt gut. Ich habe noch Zeit und werde das machen. Dazu dann bald etwas.
Habe am Rauschen des Wasserfalles hervorragend geschlafen. Die Sonne beleuchtet nun die Umgebung von der anderen, der Ostseite. Noch steht sie tief, gerade über die Berge gekommen, so kurz nach sechs Uhr Islandzeit.
Das Zelt hat dem starken Wind widerstanden. Auch jetzt ist es noch windig, so das ich nicht bei offener Tür frühstücken kann. Dann, wie abgeschnitten - Windstille.
Die ersten Touris oben am Aussichtspunkt vom Parkplatz ist Mutter Schaf mit Kind. Kurz darauf schlendert Schafmutter mit zwei Halbwüchsigen nur wenige Meter vor mir am Zelt vorbei. Herschauen nein, nur mit einem Auge beobachtet sie mich, um Gefahr sofort die Flucht zu ergreifen. Auch die Halbwüchsigen ignorieren mich einfach.
Dann geht es los. Die ersten zwei Kilometer sind einfach nur rollen lassen. Schon gleich die ersten hundert Meter 17% abwärts und ohne Hilfe steht der Tacho bei 47 km/h. Da wird der nächste einzige kleine Hügel einfach platt gemacht, als ob er gar nicht vorhanden ist. Dann auf die -1-. Schotterpiste, aber nicht sehr weit. Schon die ersten Touris mit Susikisten nerven, da sie gnadenlos wie gehirnamputiert durchheizen. Es wird Zeit - die 1 muss vierspurig ausgebaut werden.
Endlich ist die Staubpiste zu Ende. Ich rolle mit Sonne im Rücken am Fjord entlang. Immer wieder halte ich an, mache nicht immer zwangsläufig Fotos, sondern drehe mich um und genieße die Aussichten und wenn kein Auto in Sicht auch die absolute Ruhe.
An einer der Webcams der Strassenbehörde schalte ich den Flugmodus aus und siehe da 3G. Da schreit das Smartphone die Nachrichten raus. Ich trinke Tee und telefoniere doch gleich mal.
Gemütlich rolle ich weiter. Am Sonntagmorgen ist der Verkehr nicht übermäßig. Tee und Kekspause wäre gleich mal angesagt, da sehe ein Hinweisschild zu einem Biocafe. Nur 200 Meter von der Straße entfernt. Mehrere junge Frauen betreiben das Cafe. Lifemusik erst nächste Woche. Bekannte Gruppen aus Island spielen dort erfuhr ich und das da was los ist, erfuhr später nochmals aus anderer Quelle. Ein richtig großer Milchcafe und schmackhafter Kuchen. Jetzt weiter, damit diese Kalorien gleich wieder abgestrampelt werden. Noch kurze Fotopause an der Ecke mit dem Leuchtturm.
Dann muss es bald ein Stück vor dem Fjordende mittels Brücke zur anderen Seite gehen. Ich fahre das Stück bis zum nächsten Ort mit einem jungen Paar aus Deutschland zusammen. Sie wollen dann noch einen Ort weiter, wegen der Campingcard. Hier im Ort nur ebend einkaufen. Hinter dem Hotel hier in Breiddalsvik schlage ich mein Zelt auf. Vorher gehe ich noch zur Rezeption vom Hotel. Die junge Dame spricht perfekt Deutsch als Isländerin. Ich zeige ihr den Text zum Campingplatz, der einem einen unentgeldliches übernachten "vorgaukelt". Sie und auch der Chef vom Hotel in diesem 145 Menschen zählenden Ort sind erstaunt. Nach dem Text zu urteilen gehört der Platz zum Hotel, was aber nicht zutrifft. Sie sieht die Telefonnummer und erkennt, das es der Platz der Gemeinde/Dorf ist. Es sind dort auch Preise angeschlagen. Mal schauen, ob irgendwann jemand zum Kassieren kommt. Ich bekomme noch eine sehr schöne Wanderkarte der Umgebung und auch zwei lohnenswerte Ziele, einmal wandern, einmal solo mit dem Rad. Das passt gut. Ich habe noch Zeit und werde das machen. Dazu dann bald etwas.
Schau, ein Touri mit Zelt - las uns gehen - der hat uns gar nicht gesehen
Einfach mir nach, nicht hinsehen ignorieren
Die Gänse haben sich verflogen und drehen um
Als kleine Beigabe zum
Kartoffelbrei
Kartoffelbrei
Planetenpfad - schon wieder einer.
Montag, 14. August 2017
Heute ist Wandertag. Auf einem unmarkierten Weg geht es den Berg hoch. Die Richtung bestimmt der Bach/Fluss. An diesem soll man laut Karte rechts entlang emporsteigen. Ich finde den Einstieg an der Straße und der Bach ist trocken, aber nur wenige hundert Meter. Das Wasser fließt zwar nur noch spärlich, aber es fließt. Teilweise kann ich durch den Bach gehen, ohne nasse Schuhe. Dann Wasserfälle, wo ich an der Seite entlang außerhalb des Bachlaufes hoch muss. Ganz schön steil. Den Weg nach oben muss man suchen. Es geht über grüne bewachsene Flächen, aber auch über Felsen und viel über Geröll. Das hat seine Tücken. Auf einigen Abschnitten geht es nur noch auf allen vieren voran, so steil. Dafür sind die Ausblicke nach oben, wie auch runter ins Tal, überwältigend, für mich Flachlandtiroler. Gut vier Stunden kraxele ich nach oben. Allerdings machen die Fotozeiten einiges davon aus. Steine, groß, klein, bunt mit Flechten, Spinnengetier, Pflanzen, Wasserfälle, alles will abgelichtet werden.
Beobachtet werde ich dabei auch. Immer wieder tauchen keine Ranger auf, sondern Schafe, die mich genau beobachten, ob ich ihnen wohl zu nahe komme.
Auf die oberste Etage verzichte ich. Ich müßte noch bestimmt eine weitere Stunde einplanen - muss aber auch wieder runter. Und ob das oben, was ich jetzt so sehe wirklich schon das oben ist, bezweifle ich, denn mein Navi mit Karte und Höhenlinien sagt mir was anderes. Ich mache Teepause und genieße.
Zurück wähle ich ein Stück anderen Weg, nämlich auf der anderen Bachseite. Ob es wirklich viel leichter ist? Vielleicht ein bisschen. Nach über drei Stunden Abstieg mit nochmals etlichen Bildern, vor allen die mit der dicken Spinne mit der Superzeichnung, für die ich ganz schön am Felsen stand. Gut das mich da keiner gesehen hat.
Alles gutgegangen. Jetzt noch schnell zur Rezeption vom Hotel und mich nochmals für den Tipp bedankt. Sie verwieß mich in anderer Sache zu dem kleinen Museum. Das wird von einem Ehepaar aus der Schweiz geführt - beides Geologen. Ich schlage da nochmals kurz auf, hole mir die Info und werde morgen nach der Radtour dort nochmals hingehen.
Heute ist Wandertag. Auf einem unmarkierten Weg geht es den Berg hoch. Die Richtung bestimmt der Bach/Fluss. An diesem soll man laut Karte rechts entlang emporsteigen. Ich finde den Einstieg an der Straße und der Bach ist trocken, aber nur wenige hundert Meter. Das Wasser fließt zwar nur noch spärlich, aber es fließt. Teilweise kann ich durch den Bach gehen, ohne nasse Schuhe. Dann Wasserfälle, wo ich an der Seite entlang außerhalb des Bachlaufes hoch muss. Ganz schön steil. Den Weg nach oben muss man suchen. Es geht über grüne bewachsene Flächen, aber auch über Felsen und viel über Geröll. Das hat seine Tücken. Auf einigen Abschnitten geht es nur noch auf allen vieren voran, so steil. Dafür sind die Ausblicke nach oben, wie auch runter ins Tal, überwältigend, für mich Flachlandtiroler. Gut vier Stunden kraxele ich nach oben. Allerdings machen die Fotozeiten einiges davon aus. Steine, groß, klein, bunt mit Flechten, Spinnengetier, Pflanzen, Wasserfälle, alles will abgelichtet werden.
Beobachtet werde ich dabei auch. Immer wieder tauchen keine Ranger auf, sondern Schafe, die mich genau beobachten, ob ich ihnen wohl zu nahe komme.
Auf die oberste Etage verzichte ich. Ich müßte noch bestimmt eine weitere Stunde einplanen - muss aber auch wieder runter. Und ob das oben, was ich jetzt so sehe wirklich schon das oben ist, bezweifle ich, denn mein Navi mit Karte und Höhenlinien sagt mir was anderes. Ich mache Teepause und genieße.
Zurück wähle ich ein Stück anderen Weg, nämlich auf der anderen Bachseite. Ob es wirklich viel leichter ist? Vielleicht ein bisschen. Nach über drei Stunden Abstieg mit nochmals etlichen Bildern, vor allen die mit der dicken Spinne mit der Superzeichnung, für die ich ganz schön am Felsen stand. Gut das mich da keiner gesehen hat.
Alles gutgegangen. Jetzt noch schnell zur Rezeption vom Hotel und mich nochmals für den Tipp bedankt. Sie verwieß mich in anderer Sache zu dem kleinen Museum. Das wird von einem Ehepaar aus der Schweiz geführt - beides Geologen. Ich schlage da nochmals kurz auf, hole mir die Info und werde morgen nach der Radtour dort nochmals hingehen.
Dienstag, 15. August 2017
Heute Radtag ohne Gepäck. Zum Flögufoss soll es gehen. Zunächst ein bisschen zurück über den Damm und dann scharf rechts auf die 964. es dauert nur wenige Meter da wird es eine gut fahrbare Gravelroad. Später biegen wir auf die 966 ab. Wenige Autos, ich glaube fünf auf 20 Kilometer. Die Wildgänse sammeln sich, aber sind noch auf den Wiesen dabei sich die letzte Reserven für den langen Flug anzufuttern.
Mehrere Flüsse werden überquert, die aber nicht, oder nicht viel Wasser führen. Alles per Brücke. Dann kommt sang und klanglos ein nichts sagender Schotterweg nach links ins Gelände. Kein Hinweis auf den Wasserfall. Wenn man es nicht weiß, fährt man einfach vorbei.
Man kann ihn zwar von der Straße sehen, wenn man drauf achtet. Er ist aus der Entfernung recht unscheinbar.
Ich biege ab und fahre den groben Weg so weit es geht. Stelle das Rad ab und gehe los. Der Weg geht dann über das jetzt fast trockene Flussbett. Zu guten Zeiten ist da kein rübergekommen möglich. Nur wenige Menschen sind hier. Keine zehn, zähle ich in den nächsten zwei Stunden.
Links den Berg hoch. Schon wieder kraxeln. Der Blick auf den Wasserfall, der als Besonderheit den Torbogen aufweist, wird immer besser. Irgendwann bin ich höher und kann dann von hinten hineinblicken und das Wasser durchfließen sehen. Immer neue Stellen zum fotografieren findet man. Über die großen Steine hier oben im Flusslauf kann man diesen gut überqueren und den Torbogen auch von der anderen Seite ablichten. Rein theoretisch könnte man sogar auf den Torbogen gehen. Allerdings sind die letzten Meter dorthin, nicht ungefährlich. Ich versuche es erst gar nicht. Die Fotos sind gemacht und zur Belohnung Tee und Keks.
Wie ich da so oben sitze und alles genieße kommen zwei junge Leute in schnellen Schritten daher. Der junge Mann ist vom Camp und die junge Frau vom Hotel. "Damit hast Du auch nicht gerechnet, das wir uns so schnell wiedersehen, nicht wahr?" Ich war ganz baff. Der junge Mann fotografierte und war begeistert von dieser Landschaft hier. Franzose ist er und macht hier seine Runde per Autostopp.
Zurück zum Rad. Ein paar hundert Meter weiter endet die 966 auf die -1-. Aber fast kein Autoverkehr. Ich radele zurück. Für die Kirche, die als Besonderheit in der Wanderkarte eingezechnet ist, hat sich der Umweg von zwei Kilometer nicht gelohnt. Die Friedhöfe sind hier im Gegensatz bei uns nicht gepflegt. Einfach Wiese, meist keine Wege. Im Ort zurück gehe ich zum Geologenmuseum. Dem Leiter hatte ich gestern abend gesagt, das ich morgen spät am Nachmittag herkomme. Wer war nicht da? Klar. So viel die Führung aus. Hätte noch gern einiges erfahren und gefragt, aber was nicht ist, ist nicht.
Ich mache mir mein Abendessen am Tisch draußen, muss aber als es fertig ist wegen Regen ins Zelt flüchten.
Aber der Regen ist nicht von Dauer.
Nun noch die obligatorischen Bilder.
Heute Radtag ohne Gepäck. Zum Flögufoss soll es gehen. Zunächst ein bisschen zurück über den Damm und dann scharf rechts auf die 964. es dauert nur wenige Meter da wird es eine gut fahrbare Gravelroad. Später biegen wir auf die 966 ab. Wenige Autos, ich glaube fünf auf 20 Kilometer. Die Wildgänse sammeln sich, aber sind noch auf den Wiesen dabei sich die letzte Reserven für den langen Flug anzufuttern.
Mehrere Flüsse werden überquert, die aber nicht, oder nicht viel Wasser führen. Alles per Brücke. Dann kommt sang und klanglos ein nichts sagender Schotterweg nach links ins Gelände. Kein Hinweis auf den Wasserfall. Wenn man es nicht weiß, fährt man einfach vorbei.
Man kann ihn zwar von der Straße sehen, wenn man drauf achtet. Er ist aus der Entfernung recht unscheinbar.
Ich biege ab und fahre den groben Weg so weit es geht. Stelle das Rad ab und gehe los. Der Weg geht dann über das jetzt fast trockene Flussbett. Zu guten Zeiten ist da kein rübergekommen möglich. Nur wenige Menschen sind hier. Keine zehn, zähle ich in den nächsten zwei Stunden.
Links den Berg hoch. Schon wieder kraxeln. Der Blick auf den Wasserfall, der als Besonderheit den Torbogen aufweist, wird immer besser. Irgendwann bin ich höher und kann dann von hinten hineinblicken und das Wasser durchfließen sehen. Immer neue Stellen zum fotografieren findet man. Über die großen Steine hier oben im Flusslauf kann man diesen gut überqueren und den Torbogen auch von der anderen Seite ablichten. Rein theoretisch könnte man sogar auf den Torbogen gehen. Allerdings sind die letzten Meter dorthin, nicht ungefährlich. Ich versuche es erst gar nicht. Die Fotos sind gemacht und zur Belohnung Tee und Keks.
Wie ich da so oben sitze und alles genieße kommen zwei junge Leute in schnellen Schritten daher. Der junge Mann ist vom Camp und die junge Frau vom Hotel. "Damit hast Du auch nicht gerechnet, das wir uns so schnell wiedersehen, nicht wahr?" Ich war ganz baff. Der junge Mann fotografierte und war begeistert von dieser Landschaft hier. Franzose ist er und macht hier seine Runde per Autostopp.
Zurück zum Rad. Ein paar hundert Meter weiter endet die 966 auf die -1-. Aber fast kein Autoverkehr. Ich radele zurück. Für die Kirche, die als Besonderheit in der Wanderkarte eingezechnet ist, hat sich der Umweg von zwei Kilometer nicht gelohnt. Die Friedhöfe sind hier im Gegensatz bei uns nicht gepflegt. Einfach Wiese, meist keine Wege. Im Ort zurück gehe ich zum Geologenmuseum. Dem Leiter hatte ich gestern abend gesagt, das ich morgen spät am Nachmittag herkomme. Wer war nicht da? Klar. So viel die Führung aus. Hätte noch gern einiges erfahren und gefragt, aber was nicht ist, ist nicht.
Ich mache mir mein Abendessen am Tisch draußen, muss aber als es fertig ist wegen Regen ins Zelt flüchten.
Aber der Regen ist nicht von Dauer.
Nun noch die obligatorischen Bilder.