Island 2017 mit dem Rad
von Martin Bruns
Anfragen / Feedback an island2017@ewe.net
Und hier gehts zum "Blog" :
https://trackmytour.com/BMIPW#1542748
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Montag, 7. August bis Freitag, 11. August 2017
Montag, 7. August 2017
Das Wetter hat sich beruhig. Gegen Mittag fahre ich los.
Links neben mir Berge. Zwischendurch drängeln sich immer wieder Gletscher hindurch. Jeder hat seinen manchmal unaussprechlichen Namen. Jedesmal gibt es einen Gletschersee und einen Fluss, der Richtung Meer fließt. Das Wetter ist gut und der Wind kommt von hinten. Entgegenkommende Radler haben zu kämpfen. Ich kenne das zur genüge. Ich erreiche den Gletschersee Jökulsarlon. Vor der Brücke gibt es mehrere Parkplätze mit Zugang zum See. Ich mache Fotos und Teepause. Dabei genieße ich jetzt alleine für mich diesen See, denn auf dem Parkplatz hinter mir ist niemand.
Nun zum großen Platz. Er ist jetzt um die 19 Uhr nicht sehr voll. Eisberge türmen sich im Flussbett zum Meer. Die Strömung ist gewaltig. Zwischen den Eisbergen tummeln sich Seehunde. Plötzlich dreht sich ein größerer Eisklotz und nun gehen einige mit ins Meer. Auch dort am Strand ein paar Aufnahmen, bevor ich weiter fahre. Eigentlich soll in gut 10 Kilometern ein Camp kommen. Aber nur noch Guesthouse. Ich drehe um und fahre 2 Kilometer zurück zu einem Parkplatz. Hinten rum steht schon ein Zelt von zwei Radlern. Ich suche mir gut 100 Meter weiter zwischen den Felsen einen schönen Platz mit Blick aufs Meer. Der Mond geht auf. Die Schafmutter mit ihren Kiddys schaut neugierig zu. Der Mond verschwindet hinter den Wolken und bringt eine wundervolle Stimmung durch sein Leuchten hervor.
Ich habe inzwischen gegessen und lege mich einfach schlafen, ohne noch irgendetwas bildmäßig zu machen.
Das Wetter hat sich beruhig. Gegen Mittag fahre ich los.
Links neben mir Berge. Zwischendurch drängeln sich immer wieder Gletscher hindurch. Jeder hat seinen manchmal unaussprechlichen Namen. Jedesmal gibt es einen Gletschersee und einen Fluss, der Richtung Meer fließt. Das Wetter ist gut und der Wind kommt von hinten. Entgegenkommende Radler haben zu kämpfen. Ich kenne das zur genüge. Ich erreiche den Gletschersee Jökulsarlon. Vor der Brücke gibt es mehrere Parkplätze mit Zugang zum See. Ich mache Fotos und Teepause. Dabei genieße ich jetzt alleine für mich diesen See, denn auf dem Parkplatz hinter mir ist niemand.
Nun zum großen Platz. Er ist jetzt um die 19 Uhr nicht sehr voll. Eisberge türmen sich im Flussbett zum Meer. Die Strömung ist gewaltig. Zwischen den Eisbergen tummeln sich Seehunde. Plötzlich dreht sich ein größerer Eisklotz und nun gehen einige mit ins Meer. Auch dort am Strand ein paar Aufnahmen, bevor ich weiter fahre. Eigentlich soll in gut 10 Kilometern ein Camp kommen. Aber nur noch Guesthouse. Ich drehe um und fahre 2 Kilometer zurück zu einem Parkplatz. Hinten rum steht schon ein Zelt von zwei Radlern. Ich suche mir gut 100 Meter weiter zwischen den Felsen einen schönen Platz mit Blick aufs Meer. Der Mond geht auf. Die Schafmutter mit ihren Kiddys schaut neugierig zu. Der Mond verschwindet hinter den Wolken und bringt eine wundervolle Stimmung durch sein Leuchten hervor.
Ich habe inzwischen gegessen und lege mich einfach schlafen, ohne noch irgendetwas bildmäßig zu machen.
Dienstag, 8. August 2017
Gut geschlafen habe ich. Ich frühstücke, als ein Wagen vom Nationalpark vorfährt. Er sagt nichts zum campen. Alles okay.
Ich räume meinen Platz und weiter auf der 1. Gerdi ist nur noch Guesthouse, ein Zelt ist auf dem blau/weißem Schild nicht mehr drauf. Später erst erfahre ich, das sie nicht mehr offiziell Campingplatz sind und auch keine Toiletten für Camper mehr haben.
Ich radele daran vorbei in Richtung Höfn. Auch heute habe ich guten Wind. Ich genieße die Landschaft. Der Autoverkehr hält sich in Grenzen. Einige aufgegebene Häuser am Straßenrand. Ich erreiche Höfn. Der Campingplatz liegt direkt an der Einfahrtstrasse in den Ort. Er ist relativ groß. Für Zelte gibt es extra Platz, wo keine Autos drauf fahren dürfen. Es ist heute Nacht mit starkem Wind und viel Regen zu rechnen, so die Rezeption. Im Schutz eines Unterstandes gegen den Wind bauen ich und eine junge Holländerin, die ebenfalls mit mir ankam und die Info hörte, unsere Zelte auf.
Dann gehe ich zum Netto, um ein bisschen einzukaufen. Viel Vorrat kann man halt mit dem Rad nicht mitbekommen.
Ich sitze anschließend noch fast bis 01 Uhr im Gemeinschaftsraum und arbeite an der Webseite. Dann ins Zelt. Kurz darauf fängt es an zu regnen. Dabei bin ich selig eingeschlafen. Den Sturm habe ich wohl verschlafen.
Gut geschlafen habe ich. Ich frühstücke, als ein Wagen vom Nationalpark vorfährt. Er sagt nichts zum campen. Alles okay.
Ich räume meinen Platz und weiter auf der 1. Gerdi ist nur noch Guesthouse, ein Zelt ist auf dem blau/weißem Schild nicht mehr drauf. Später erst erfahre ich, das sie nicht mehr offiziell Campingplatz sind und auch keine Toiletten für Camper mehr haben.
Ich radele daran vorbei in Richtung Höfn. Auch heute habe ich guten Wind. Ich genieße die Landschaft. Der Autoverkehr hält sich in Grenzen. Einige aufgegebene Häuser am Straßenrand. Ich erreiche Höfn. Der Campingplatz liegt direkt an der Einfahrtstrasse in den Ort. Er ist relativ groß. Für Zelte gibt es extra Platz, wo keine Autos drauf fahren dürfen. Es ist heute Nacht mit starkem Wind und viel Regen zu rechnen, so die Rezeption. Im Schutz eines Unterstandes gegen den Wind bauen ich und eine junge Holländerin, die ebenfalls mit mir ankam und die Info hörte, unsere Zelte auf.
Dann gehe ich zum Netto, um ein bisschen einzukaufen. Viel Vorrat kann man halt mit dem Rad nicht mitbekommen.
Ich sitze anschließend noch fast bis 01 Uhr im Gemeinschaftsraum und arbeite an der Webseite. Dann ins Zelt. Kurz darauf fängt es an zu regnen. Dabei bin ich selig eingeschlafen. Den Sturm habe ich wohl verschlafen.
Mittwoch, 9. August 2017
Den starken Regen und den Sturm habe ich echt verschlafen. Aufbruch herrscht bei den Studenten der Uni Münster -Geowissenschaften- . Die Zelte werden abgebaut. Einige Zelte waren wohl nicht ganz dicht. Der Dozent kommt noch zu mir und wir unterhalten uns noch einige Zeit. Der angemietete Geländebus mit Fahrer kostet pro Tag 1000 €. Er selbst würde nicht mehr nach Island reisen, weil ihm der Tourismus zu sehr zugenommen hat. Die Leihwagen werden natürlich ausgefahren, sind ja halt nur Leihwagen.
Ich habe schon beschlossen heute hier zu bleiben. Ich werde den Ort erradeln und um 15 Uhr, wenn Toiletten und Duschen gereinigt sind wieder zurück sein. In der gereinigten Dusche gibt es erstmal die Ganzkörperreinigung. Wäsche wird gewaschen. In der Sonne bei über 20 Grad und Wind trocknet sie sehr schnell. Ich relaxe einfach, lüfte das eine und andere und sonst faulenze ich.
Am frühen Abend kommt wieder eine größere Gruppe junger Leute. Ich futtere mein Abendessen und gehe bevor der Ansturm kommt, in den Gemeinschaftsraum, um dort am ipad zu arbeiten. Bisschen Kaffee und gut ist.
Den starken Regen und den Sturm habe ich echt verschlafen. Aufbruch herrscht bei den Studenten der Uni Münster -Geowissenschaften- . Die Zelte werden abgebaut. Einige Zelte waren wohl nicht ganz dicht. Der Dozent kommt noch zu mir und wir unterhalten uns noch einige Zeit. Der angemietete Geländebus mit Fahrer kostet pro Tag 1000 €. Er selbst würde nicht mehr nach Island reisen, weil ihm der Tourismus zu sehr zugenommen hat. Die Leihwagen werden natürlich ausgefahren, sind ja halt nur Leihwagen.
Ich habe schon beschlossen heute hier zu bleiben. Ich werde den Ort erradeln und um 15 Uhr, wenn Toiletten und Duschen gereinigt sind wieder zurück sein. In der gereinigten Dusche gibt es erstmal die Ganzkörperreinigung. Wäsche wird gewaschen. In der Sonne bei über 20 Grad und Wind trocknet sie sehr schnell. Ich relaxe einfach, lüfte das eine und andere und sonst faulenze ich.
Am frühen Abend kommt wieder eine größere Gruppe junger Leute. Ich futtere mein Abendessen und gehe bevor der Ansturm kommt, in den Gemeinschaftsraum, um dort am ipad zu arbeiten. Bisschen Kaffee und gut ist.
Donnerstag, 10. August 2017
Höfn verlasse ich gegen etwa 10 Uhr. Ein paar Kilometer und rechts ab auf die berüchtigte-1-. Einen großen Vorteil hat sie, sie staubt nicht wie die Schotterpisten. Geschwindigkeitsmäßig ist es hier zwar schneller, aber das ist auch alles.
Leichter schräger Rückenwind treibt mich voran. Fotostop bei den Islandpferden, die auch zu einem kommen, und natürlich Landschaftsaufnahmen. Die Bergkette links neben mir erscheint mir immer wieder neu. Mal im Sonnenlicht, mal im Schatten, mal mit Sonnenspots. Eine verfrühte Teepause mache ich bei einem Miniwasserfall gut 300 Meter auf Schotter landeinwärts. Ich wette mit mir selbst, das es nicht lange dauert, das ein Auto kommt, zumal ich auch noch die Warnweste von der Tunneldurchfahrt von vorhin anhabe. Und? Es dauert keine fünf Minuten, als der erste Wagen kommt. Aber die halten nicht lange diese gemütliche Einsamkeit aus und verschwinden wieder.
Ich mache ein paar Fotos. Interessant ist das kleine Nebengebäude mit einem Rohr welches in das Gebäude führt und unten das Wasser wieder entlässt. Alles ausser Funktion, aber auch das war irgendwann mal neu und hatten einen Sinn. Ich werde das wohl nie erfahren.
Mehrere einspurige Brücken mit neuem Holz passiere ich. Meist sind es Gletscherflüsse, einige sind aber einfach nur trocken. Die vorhandenen Spuren lassen auf Wasser schließen. Ich komme wieder ans Meer. An einer Stelle ist ein langer Damm aus Lava, der einen Binnensee entstehen lassen hat. Einige Kilometer zieht er sich hin. Hunderte von Singschwänen haben sich dort versammelt. Wo dieser Damm ans Land anschließt ein großer Parkplatz und nur wenige Meter weiter die Zufahrt zum Leuchtturm. Dort fahre ich mal hoch.Ausser einem schönen Ausblick auf das offene Meer und zu gegenüber zu den Bergen gibt es hier nichts. So langsam ist es für mich an der Zeit einen Nachtplatz zu finden. Ich schaue schon seit einigen Kilometern danach. Aber lange Zeit rechts und links ein Streifen meist feuchtes Niemandsland neben des Zaunes. Links zu den Abhängen der Berge möchte ich mich nicht hinstellen. Da ist mir die Gefahr von Steinschlag viel zu hoch. Beim Leuchtturm halte ich Ausschau und sehe, das ich in den nächsten 500 Metern was finden muss, denn danach ist der Landstreifen zum Meer wieder recht dürftig. Langsam radele ich weiter und sehe einen groben Dchotterweg Richtung Meer. Ich halte an und erkunde. Einen Standplatz, wo ich absolut nicht von der Straße aus gesehen werde finde ich nicht, ausser mein Zelt wäre nur 50 cm hoch. Schöne vier Quadratmeter, fast eben vor ein paar Felsen auf weichem, gepolsterten Untergrund sind okay. Das Zelt steht just, die Sonne scheint, regnet es. Alles rein und erstmal essen kochen. Anschließend wird aufgeräumt und das Innenzelt eingehängt. Nur gut 100 Meter zum offenen Meer sind es, welches aber ein paar Meter tiefer liegt. So hoch kommt die Flut nicht. Das Rauschen der Wellen wird mich nachher sehr schnell schlafen lassen. Letzte Nacht waren in einigen Zelten mal wieder die Holzfäller am Sägen. Ich hatte mir dann eine halbe Stunde Einschlafmusik eingestellt, ansonsten .....
Dieses, man könnte auch Tagebuch sagen, wird gefertigt und dann werde ich heute etwas früher in den Sack kommen. Die Zugvögel scheinen sich hier für den großen Abflug zu sammeln. Auch Wildgänse ziehen hier vorbei in Richtung des Sees.
Höfn verlasse ich gegen etwa 10 Uhr. Ein paar Kilometer und rechts ab auf die berüchtigte-1-. Einen großen Vorteil hat sie, sie staubt nicht wie die Schotterpisten. Geschwindigkeitsmäßig ist es hier zwar schneller, aber das ist auch alles.
Leichter schräger Rückenwind treibt mich voran. Fotostop bei den Islandpferden, die auch zu einem kommen, und natürlich Landschaftsaufnahmen. Die Bergkette links neben mir erscheint mir immer wieder neu. Mal im Sonnenlicht, mal im Schatten, mal mit Sonnenspots. Eine verfrühte Teepause mache ich bei einem Miniwasserfall gut 300 Meter auf Schotter landeinwärts. Ich wette mit mir selbst, das es nicht lange dauert, das ein Auto kommt, zumal ich auch noch die Warnweste von der Tunneldurchfahrt von vorhin anhabe. Und? Es dauert keine fünf Minuten, als der erste Wagen kommt. Aber die halten nicht lange diese gemütliche Einsamkeit aus und verschwinden wieder.
Ich mache ein paar Fotos. Interessant ist das kleine Nebengebäude mit einem Rohr welches in das Gebäude führt und unten das Wasser wieder entlässt. Alles ausser Funktion, aber auch das war irgendwann mal neu und hatten einen Sinn. Ich werde das wohl nie erfahren.
Mehrere einspurige Brücken mit neuem Holz passiere ich. Meist sind es Gletscherflüsse, einige sind aber einfach nur trocken. Die vorhandenen Spuren lassen auf Wasser schließen. Ich komme wieder ans Meer. An einer Stelle ist ein langer Damm aus Lava, der einen Binnensee entstehen lassen hat. Einige Kilometer zieht er sich hin. Hunderte von Singschwänen haben sich dort versammelt. Wo dieser Damm ans Land anschließt ein großer Parkplatz und nur wenige Meter weiter die Zufahrt zum Leuchtturm. Dort fahre ich mal hoch.Ausser einem schönen Ausblick auf das offene Meer und zu gegenüber zu den Bergen gibt es hier nichts. So langsam ist es für mich an der Zeit einen Nachtplatz zu finden. Ich schaue schon seit einigen Kilometern danach. Aber lange Zeit rechts und links ein Streifen meist feuchtes Niemandsland neben des Zaunes. Links zu den Abhängen der Berge möchte ich mich nicht hinstellen. Da ist mir die Gefahr von Steinschlag viel zu hoch. Beim Leuchtturm halte ich Ausschau und sehe, das ich in den nächsten 500 Metern was finden muss, denn danach ist der Landstreifen zum Meer wieder recht dürftig. Langsam radele ich weiter und sehe einen groben Dchotterweg Richtung Meer. Ich halte an und erkunde. Einen Standplatz, wo ich absolut nicht von der Straße aus gesehen werde finde ich nicht, ausser mein Zelt wäre nur 50 cm hoch. Schöne vier Quadratmeter, fast eben vor ein paar Felsen auf weichem, gepolsterten Untergrund sind okay. Das Zelt steht just, die Sonne scheint, regnet es. Alles rein und erstmal essen kochen. Anschließend wird aufgeräumt und das Innenzelt eingehängt. Nur gut 100 Meter zum offenen Meer sind es, welches aber ein paar Meter tiefer liegt. So hoch kommt die Flut nicht. Das Rauschen der Wellen wird mich nachher sehr schnell schlafen lassen. Letzte Nacht waren in einigen Zelten mal wieder die Holzfäller am Sägen. Ich hatte mir dann eine halbe Stunde Einschlafmusik eingestellt, ansonsten .....
Dieses, man könnte auch Tagebuch sagen, wird gefertigt und dann werde ich heute etwas früher in den Sack kommen. Die Zugvögel scheinen sich hier für den großen Abflug zu sammeln. Auch Wildgänse ziehen hier vorbei in Richtung des Sees.
Nochmal Kurzinfo zum Solarpanel:
Ich habe es nochmal in soweit getestet, das es mal bei einem Relaxtag in der prallen Sonne einen Powerakku aufladen durfte. Das Panel schaffte es von halb auf voll zu laden. Akku 26.000 mAh bei 3,7 Volt. Das klappte auch bei einer langen Tagestour hinten auf dem Rad. Da ich gen Norden fuhr bekam das Panel gut Sonne. Sobald doch mehr bedeckter Himmel war, wurde der Akku nicht voll geladen, manchmal wurde es nicht eine LED mehr von den vieren.
Ich habe drei Akkus mitgenommen. Damit kam ich einige Tage zurecht. Auf den meisten Campingplätzen lud ich dann über 220 Volt Ladegeräte auf.
Ich habe es nochmal in soweit getestet, das es mal bei einem Relaxtag in der prallen Sonne einen Powerakku aufladen durfte. Das Panel schaffte es von halb auf voll zu laden. Akku 26.000 mAh bei 3,7 Volt. Das klappte auch bei einer langen Tagestour hinten auf dem Rad. Da ich gen Norden fuhr bekam das Panel gut Sonne. Sobald doch mehr bedeckter Himmel war, wurde der Akku nicht voll geladen, manchmal wurde es nicht eine LED mehr von den vieren.
Ich habe drei Akkus mitgenommen. Damit kam ich einige Tage zurecht. Auf den meisten Campingplätzen lud ich dann über 220 Volt Ladegeräte auf.
Freitag, 11. August 2017
Wildcampen hat so seine Vorteile. Letzte Nacht mußte ich das erste mal meine Einschlafmusik spielen lassen. Hier am Meer habe ich gut geschlafen. Zwei weitere Zelte habe ich ganz früh gesehen, die sich morgens vor meiner Zeit leise entfernt hatten.
Nach wieder einem gemütlichen Frühstück noch ein kurzer Gang ans Meer. Der Wind war heute unberechenbar. Von Windstille plötzlich auf starkem Gegenwind, dann Seitenwind, wieder Windstille. Links neben mir die Berge und rechts das Meer. Meist war es dicht am Weg. Viele Vögel sammeln sich im und am Meer. Gänse, Singschwäne, Austernfischer und viele andere bereiten sich auf den Abflug gen Süden vor.
Dann eine Passage der -1-, wo sie man kann sagen im Hang liegt. Überall Schilder wegen Steinschlaggefahr. Überall lagen an der Straße ganz schöne "Wackermänner" rum. Davon möchte ich nicht getroffen werden. Bauarbeiten auf und an der Straße. An einigen Stellen war die Abbruchkante hinter den Leitplanken verdächtig nahe gekommen. Ein richtig schlechtes Wetter und die Fahrbahn liegt im Meer. An einer Stelle war bereits ein hoher Zaun aus Stahl gegen den Steinschlag errichtet worden und an anderer Stelle war vor nicht allzu langer Zeit etwas mehr runtergekommen.
Ich bin heil durchgekommen. Hier viele Parkplätze an der Strasse, weil es auch schöne Aussichten gibt. Bei einem Stopp, das Rad steht an der Strassenseite auf beiden Ständern, passiert es. Es ist absolut windstill. Eigentlich schon verdächtig, und plötzlich nur ein superstarker Windstoss, der mein Rad wegfegte. Es fiel den Hang hinunter und Überschlug sich dreimal bevor es liegen blieb. Nur eine Frontasche und eine Trinkflasche waren abgefallen, und der Frontständer am Lowrider hat es nicht überlebt. Abgebrochen.
Ich hole wieder alles nach oben, und ruckzuck geht es weiter. Dreißig Kilometer habe ich hinter mir und gut etwas über zwanzig vor mir. War es bisher sehr eben, änderte sich das jetzt. Hoch und runter, ständige "Blindköpfe" . Fuhr ich bergab auch locker 50 km/h so reichte der Schwung für den nächsten Hügel nicht aus. Bis zum ersten Gang runterschalten - aber keine Schiebestrecken-.
Das zieht sich so bis Djupivogur hin. Tankstelle und Supermarkt und Spirituosenladen. Dort eine kleine Info über diesen Ort. Doch tatsächlich keine 500 Einwohner.
Aber zwei Hotels, Campingplatz (gehört zum Hotel) und man gönnt sich sonst nichts ein Schwimmbad mit Innen- und Aussenbecken.
Hatte ich mir noch in Höfn Infos aus dem Internet über die noch vorhandenen Campingplätze geholt, so waren die veraltet. Beispiel von 900 ISK auf 1250 ISK den Preis für Rentner erhöht. Dazu nimmt man jetzt noch eine Pauschale von 111 ISK.
Das der alte Preis noch auf der Webseite stand, wurde von mehreren Gästen moniert. Ach, übrigens mit den Webseiten hier in Sachen Camping, einfach unmöglich was da vorhanden ist. Einfach klar und übersichtlich wäre wohl zu einfach.
Aber, das wissen sie, die Isländer natürlich, wer nun hier angekommen ist, zahlt einfach. Visa wird es schon machen, den Automaten hat der Kassierer in der Jackentasche.
So zahle ich auch. Platz suchen, denn es kommen schon die nächsten. Nach dem Abendbrot noch ein "Stadtrundgang", wobei man erfährt das die Deutschen hier schon 1589 die Genehmigung zum Handel bekamen und diverses aufbauten, wo noch heute was steht.
Im warmen Gemeinschaftsraum schreibe ich auch hier das Tagebuch, bevor ich wieder in den Sack schlüpfe.
Wildcampen hat so seine Vorteile. Letzte Nacht mußte ich das erste mal meine Einschlafmusik spielen lassen. Hier am Meer habe ich gut geschlafen. Zwei weitere Zelte habe ich ganz früh gesehen, die sich morgens vor meiner Zeit leise entfernt hatten.
Nach wieder einem gemütlichen Frühstück noch ein kurzer Gang ans Meer. Der Wind war heute unberechenbar. Von Windstille plötzlich auf starkem Gegenwind, dann Seitenwind, wieder Windstille. Links neben mir die Berge und rechts das Meer. Meist war es dicht am Weg. Viele Vögel sammeln sich im und am Meer. Gänse, Singschwäne, Austernfischer und viele andere bereiten sich auf den Abflug gen Süden vor.
Dann eine Passage der -1-, wo sie man kann sagen im Hang liegt. Überall Schilder wegen Steinschlaggefahr. Überall lagen an der Straße ganz schöne "Wackermänner" rum. Davon möchte ich nicht getroffen werden. Bauarbeiten auf und an der Straße. An einigen Stellen war die Abbruchkante hinter den Leitplanken verdächtig nahe gekommen. Ein richtig schlechtes Wetter und die Fahrbahn liegt im Meer. An einer Stelle war bereits ein hoher Zaun aus Stahl gegen den Steinschlag errichtet worden und an anderer Stelle war vor nicht allzu langer Zeit etwas mehr runtergekommen.
Ich bin heil durchgekommen. Hier viele Parkplätze an der Strasse, weil es auch schöne Aussichten gibt. Bei einem Stopp, das Rad steht an der Strassenseite auf beiden Ständern, passiert es. Es ist absolut windstill. Eigentlich schon verdächtig, und plötzlich nur ein superstarker Windstoss, der mein Rad wegfegte. Es fiel den Hang hinunter und Überschlug sich dreimal bevor es liegen blieb. Nur eine Frontasche und eine Trinkflasche waren abgefallen, und der Frontständer am Lowrider hat es nicht überlebt. Abgebrochen.
Ich hole wieder alles nach oben, und ruckzuck geht es weiter. Dreißig Kilometer habe ich hinter mir und gut etwas über zwanzig vor mir. War es bisher sehr eben, änderte sich das jetzt. Hoch und runter, ständige "Blindköpfe" . Fuhr ich bergab auch locker 50 km/h so reichte der Schwung für den nächsten Hügel nicht aus. Bis zum ersten Gang runterschalten - aber keine Schiebestrecken-.
Das zieht sich so bis Djupivogur hin. Tankstelle und Supermarkt und Spirituosenladen. Dort eine kleine Info über diesen Ort. Doch tatsächlich keine 500 Einwohner.
Aber zwei Hotels, Campingplatz (gehört zum Hotel) und man gönnt sich sonst nichts ein Schwimmbad mit Innen- und Aussenbecken.
Hatte ich mir noch in Höfn Infos aus dem Internet über die noch vorhandenen Campingplätze geholt, so waren die veraltet. Beispiel von 900 ISK auf 1250 ISK den Preis für Rentner erhöht. Dazu nimmt man jetzt noch eine Pauschale von 111 ISK.
Das der alte Preis noch auf der Webseite stand, wurde von mehreren Gästen moniert. Ach, übrigens mit den Webseiten hier in Sachen Camping, einfach unmöglich was da vorhanden ist. Einfach klar und übersichtlich wäre wohl zu einfach.
Aber, das wissen sie, die Isländer natürlich, wer nun hier angekommen ist, zahlt einfach. Visa wird es schon machen, den Automaten hat der Kassierer in der Jackentasche.
So zahle ich auch. Platz suchen, denn es kommen schon die nächsten. Nach dem Abendbrot noch ein "Stadtrundgang", wobei man erfährt das die Deutschen hier schon 1589 die Genehmigung zum Handel bekamen und diverses aufbauten, wo noch heute was steht.
Im warmen Gemeinschaftsraum schreibe ich auch hier das Tagebuch, bevor ich wieder in den Sack schlüpfe.