Island 2017 mit dem Rad
von Martin Bruns
Anfragen / Feedback an island2017@ewe.net
Und hier gehts zum "Blog" :
https://trackmytour.com/BMIPW#1542748
von Martin Bruns
Anfragen / Feedback an island2017@ewe.net
Und hier gehts zum "Blog" :
https://trackmytour.com/BMIPW#1542748
Samstag, 2. September 2017
Nicht nur mein Zelt, sondern auch die anderen Zelte waren nicht nur aussen, sondern innen auch nass. Wir standen allesamt nur wenige Meter vom Wasser entfernt und kein Lüftvhen hätte für Trocknung sorgen können. Somit kommt mein Zelt mal wieder nass und dadurch doppelt so schwer in den wasserdichten Sack eingepackt.
Heute lasse ich mir Zeit. Das Wetter sieht sehr gut aus. Im T-Shirt sitze ich schon draußen beim Frühstück.
Es geht Richtung Rorvig zu mindestens einem Shelter. Lange Strecke geht es am Meer entlang. Rechts die Häuser, manchmal richtige Prachtbauten dazwischen und links das Meer, aber fast immer Privatgelände. In Køge fahre ich durch die Innenstadt, bzw. schiebe durch die Fußgängerzone. Hier brummt es. Markt, Flohmarkt und Musik, irgendein Fest wird abgehalten.
Weiter geht es schlicht durch Landschaft ohne Besonderheiten. Daher auch nicht viele Bilder. Kleine Ortschaften radelt man halt so durch.
Am späten Nachmittag erreiche ich Rorvig. Der eine Shelter soll laut Beschreibung bei einer Schule sein. Ich treffe dort auf jemanden, der mir erklärt wo sich die Shelter befinden. Als Schutzhütte ist er bei mir im Navi. Zwei Kilometer entfernt. Ich komme in ein Gebiet einer Kalkgrube. Dort wurde Düngekalk gewonnen. Die alten Gebäude stehen noch da und werden sogar bei Veranstaltungen genutzt. Es soll noch weiter aufgearbeitet werden. Hier sollen die Shelter sein. Tatsächlich die junge Dame zeigt mir den Weg, es geht wirklich direkt in diese Grube rein. Einige Leute hier unterwegs unter anderem um nach Fossilen zu suchen. Da sind die Shelter. Leider besetzt. Es ist Samstag und gutes Wetter. Familien mit mehreren Kindern. Keine hundert Meter weiter finde ich einen guten Platz. Dann trocknet hier wenigstens mein Zelt. Klettert man die Wand nach oben sieht man das Meer. Gut hundert Meter und man steht vor einem steilen Abgrund. Hinten sieht man deutlich Kreidefelsen. Vor dem Abendbrot mache ich noch einen Rundgang und einige Informationstafel -sogar auf Deutsch- erklären was hier war und was werden soll und was im Augenblick hier auch so kreucht und fleucht.
In einer Ecke ist ein Trupp Leute dabei eine Bühne für das nächste Wochenende aufzubauen. Kleines Festival ist angesagt. Ich finde noch ein paar Steine, die der Meinung sind mitgenommen zu werden. Auch ein Hühnergott ist dabei. Auf den letzten Kilometern werde die auch wohl noch mitbekommen. Starke Steigungen sind nicht mehr zu erwarten. Gemütlich, vor dem Zelt sitzend lasse ich den Abend ausklingen.
Nicht nur mein Zelt, sondern auch die anderen Zelte waren nicht nur aussen, sondern innen auch nass. Wir standen allesamt nur wenige Meter vom Wasser entfernt und kein Lüftvhen hätte für Trocknung sorgen können. Somit kommt mein Zelt mal wieder nass und dadurch doppelt so schwer in den wasserdichten Sack eingepackt.
Heute lasse ich mir Zeit. Das Wetter sieht sehr gut aus. Im T-Shirt sitze ich schon draußen beim Frühstück.
Es geht Richtung Rorvig zu mindestens einem Shelter. Lange Strecke geht es am Meer entlang. Rechts die Häuser, manchmal richtige Prachtbauten dazwischen und links das Meer, aber fast immer Privatgelände. In Køge fahre ich durch die Innenstadt, bzw. schiebe durch die Fußgängerzone. Hier brummt es. Markt, Flohmarkt und Musik, irgendein Fest wird abgehalten.
Weiter geht es schlicht durch Landschaft ohne Besonderheiten. Daher auch nicht viele Bilder. Kleine Ortschaften radelt man halt so durch.
Am späten Nachmittag erreiche ich Rorvig. Der eine Shelter soll laut Beschreibung bei einer Schule sein. Ich treffe dort auf jemanden, der mir erklärt wo sich die Shelter befinden. Als Schutzhütte ist er bei mir im Navi. Zwei Kilometer entfernt. Ich komme in ein Gebiet einer Kalkgrube. Dort wurde Düngekalk gewonnen. Die alten Gebäude stehen noch da und werden sogar bei Veranstaltungen genutzt. Es soll noch weiter aufgearbeitet werden. Hier sollen die Shelter sein. Tatsächlich die junge Dame zeigt mir den Weg, es geht wirklich direkt in diese Grube rein. Einige Leute hier unterwegs unter anderem um nach Fossilen zu suchen. Da sind die Shelter. Leider besetzt. Es ist Samstag und gutes Wetter. Familien mit mehreren Kindern. Keine hundert Meter weiter finde ich einen guten Platz. Dann trocknet hier wenigstens mein Zelt. Klettert man die Wand nach oben sieht man das Meer. Gut hundert Meter und man steht vor einem steilen Abgrund. Hinten sieht man deutlich Kreidefelsen. Vor dem Abendbrot mache ich noch einen Rundgang und einige Informationstafel -sogar auf Deutsch- erklären was hier war und was werden soll und was im Augenblick hier auch so kreucht und fleucht.
In einer Ecke ist ein Trupp Leute dabei eine Bühne für das nächste Wochenende aufzubauen. Kleines Festival ist angesagt. Ich finde noch ein paar Steine, die der Meinung sind mitgenommen zu werden. Auch ein Hühnergott ist dabei. Auf den letzten Kilometern werde die auch wohl noch mitbekommen. Starke Steigungen sind nicht mehr zu erwarten. Gemütlich, vor dem Zelt sitzend lasse ich den Abend ausklingen.
ab Samstag, 2. September bis zum Dienstag, 5. September
in Dänemark und Rückfahrt mit der Bahn
in Dänemark und Rückfahrt mit der Bahn
Sonntag, 3. September 2017
Eine ruhige Nacht und am Morgen schien dann auch die Sonne in die Grube. Kein Wind und das Aussenzelt pitschnass . Egal, rein in den Sack und ab. Oben, unter anderem ein Motorsportclub, ein Autoflohmarkt. Heute geht es mal am Meer entlang, mal auch quer durch. Oft ist es ein Radfernweg, den ich nutze. Kleine idyllische Hafenorte und dann Prästo, immer schon auf den Hinweistafeln gesehen. Im Hafen haue ich mein letzten 50 Kronenschein für eine Kaffee Latte raus. Zwei Frauen auf einem Tandem aus Berlin, sind klar, Richtung Kopenhagen unterwegs. Die Rückfahrt über Schweden und mit der Fähre nach Rügen und weiter nach Berlin.
Das Wetter ist angenehm - noch - wenn nicht da so eine dunkle Wolke rumgeistern würde. Plötzlich ist die Fahrbahn nass. Also hier hat es schon mal geregnet.
Unterwegs jede Menge volle Pflaumenbäume, da mußte ich doch des öfteren zulangen. Kleine Orte mit nichts, ausser ein paar zum Teil idyllischen Häusern. Und immer wieder: Til sag. Und was habe ich heute gesehen: Glückliche Hühner und Frau Huhn führte ihre Küken aus. Wildschweine, Lamas in Gehegen.
Etwa ungefähr 10 km vor meinem Ziel regnete es leicht und kurz vor Vordingborg regnete es dann richtig. Abwarten unter einem Baum brachte nichts, also weiter. Die Sonne schien ja auch noch. Ruckzuck war ich auf dem Platz, wo ich hinwollte. Kein Shelter nur Zelte. Die große Hütte geschlossen, aber mit kleiner überdachter und somit trockener Terasse. Soll ich hier bleiben oder mir den anderen Platz in gut einem Kilometer ansehen? Klar, ich fahre natürlich hin, um wieder zurück zu kommen. Der andere Platz von den Pfadfindern auch nur zelten möglich, zwar direkt am Meer, aber relativ hoher nasser Rasen. Den dritten Platz noch einen Kilometer weiter sehe ich mir nicht mehr an.
Ach unterwegs, ca. Fünfzehn Kilometer zurück hatte ich einen leeren Shelter gesehen. Aber ich wollte morgen diese Mehrkilometer nicht fahren.
Am ersten Häuschen schlage ich mein Domizil auf. Ich werde einfach auf der Terrasse schlafen. Es ist zwar mittlerweile trocken von oben, aber es ist hier sehr geschützt durch rundherum Bäume und mein Zelt ist nass und der kurze Rasen hier auch.
Es ist die vorletzte Nacht auf dieser Tour. Morgen bin ich dicht bei Rödby Havn, um am Dienstag mit der Fähre nach Puttgarden überzusetzen. Dazu morgen weiteres.
Eine ruhige Nacht und am Morgen schien dann auch die Sonne in die Grube. Kein Wind und das Aussenzelt pitschnass . Egal, rein in den Sack und ab. Oben, unter anderem ein Motorsportclub, ein Autoflohmarkt. Heute geht es mal am Meer entlang, mal auch quer durch. Oft ist es ein Radfernweg, den ich nutze. Kleine idyllische Hafenorte und dann Prästo, immer schon auf den Hinweistafeln gesehen. Im Hafen haue ich mein letzten 50 Kronenschein für eine Kaffee Latte raus. Zwei Frauen auf einem Tandem aus Berlin, sind klar, Richtung Kopenhagen unterwegs. Die Rückfahrt über Schweden und mit der Fähre nach Rügen und weiter nach Berlin.
Das Wetter ist angenehm - noch - wenn nicht da so eine dunkle Wolke rumgeistern würde. Plötzlich ist die Fahrbahn nass. Also hier hat es schon mal geregnet.
Unterwegs jede Menge volle Pflaumenbäume, da mußte ich doch des öfteren zulangen. Kleine Orte mit nichts, ausser ein paar zum Teil idyllischen Häusern. Und immer wieder: Til sag. Und was habe ich heute gesehen: Glückliche Hühner und Frau Huhn führte ihre Küken aus. Wildschweine, Lamas in Gehegen.
Etwa ungefähr 10 km vor meinem Ziel regnete es leicht und kurz vor Vordingborg regnete es dann richtig. Abwarten unter einem Baum brachte nichts, also weiter. Die Sonne schien ja auch noch. Ruckzuck war ich auf dem Platz, wo ich hinwollte. Kein Shelter nur Zelte. Die große Hütte geschlossen, aber mit kleiner überdachter und somit trockener Terasse. Soll ich hier bleiben oder mir den anderen Platz in gut einem Kilometer ansehen? Klar, ich fahre natürlich hin, um wieder zurück zu kommen. Der andere Platz von den Pfadfindern auch nur zelten möglich, zwar direkt am Meer, aber relativ hoher nasser Rasen. Den dritten Platz noch einen Kilometer weiter sehe ich mir nicht mehr an.
Ach unterwegs, ca. Fünfzehn Kilometer zurück hatte ich einen leeren Shelter gesehen. Aber ich wollte morgen diese Mehrkilometer nicht fahren.
Am ersten Häuschen schlage ich mein Domizil auf. Ich werde einfach auf der Terrasse schlafen. Es ist zwar mittlerweile trocken von oben, aber es ist hier sehr geschützt durch rundherum Bäume und mein Zelt ist nass und der kurze Rasen hier auch.
Es ist die vorletzte Nacht auf dieser Tour. Morgen bin ich dicht bei Rödby Havn, um am Dienstag mit der Fähre nach Puttgarden überzusetzen. Dazu morgen weiteres.
Montag, 4. September 2017
Die Nacht hier auf der Terasse/Veranda verlief störungsfrei. Noch vor dem Wecker wurde ich durch die Vögel geweckt. Blauer Himmel. In der Nacht war es sternenklar.
Ich radelte los und fand schnell einen Bäcker. Ein neues Roggenbrot mußte her. Leckeres aus Vollkorn kommt dazu. Die erste Brücke war nur zum Spass da. Langsam kam die große, alte Brücke näher. Ein Gleise für die Bahn, zwei Spuren Autos und abgetrennt Fußgänger/Radfahrer. Sie ist wohl ein bisschen marode. Es gibt ja auch nicht weit entfernt eine große neue Brücke. Hier wurde schon viel geflickt. Dazu, wenn ich das grün in den Zwischenräumen sehe, fällt mir nichts mehr ein. Schön so eine grüne Brücke, aber was macht Wasser und Frost in den Zwischenräumen? Da hätte man wohl schon eher was machen müssen. Man ist ja dabei wieder ein bisschen zu flicken.
Auf der Brücke starker Seitenwind, aber nicht mit Wind in Island zu vergleichen. Da hätte ich das Rad wohl geschoben. Immer wenn große Hinweistafeln am Geländer für die Schiffahrt angebracht waren, konnte ich anhalten und das Rad gefahrlos abstellen, wegen was denn sonst Fotos.
Leider waren Bauarbeiter auf der Brücke, ansonsten hätte ich ja nochmals erwas höher steigen können.
Ich fuhr auf dem Radfernweg 7 in Richtung Rödby Havn. Irgendwann bog ich aber ab und nutzte dann einen Weg, der mir einiges zu essen gab. Hatte ich vorhin schon im Skulpturengarten Pflaumen genascht, waren es hier Brombeeren ohne Ende. Für die Nachspeise füllte ich im nu eine Dose auf. Ein paar Pflaumen, ein paar Äpfel und Honig habe ich noch. Einige Kilometer lang war der Weg, teilweise wie ein Tunnel.
Maribo, ein nächster Kaffeeort. Dort wurde ich in der Stadt angesprochen in einer Sprache, die ich nicht kenne und kann. Isländisch. Der junge Mann aus Deutschland dachte ich wäre Isländer, wegen der Fahne am Rad. Ein bisschen geschnackt und ich nahm dann den Kaffee zu mir bevor es weiter ging. Nein, noch schnell ein Stop. Karte für die Fähre und Ticket Puttgarden nach ..... gebucht. Jetzt fehlt mir nur noch die Radkarte, die ich mir vor Ort aus dem Automaten ziehen werde.
Quer ab die Fahrt zum Naturreservat, wo sich zwei Shelter befinden. Gefunden und noch mit den Betreibern unterhalten. Zwei schöne Shelter und Lager/Grillfeuerplatz.
Am Abend sehr ruhig hier. Die Gänse auf den Feldern hier schnattern laut, dazwischen immer mal wieder die Eule.
Am Lagerfeuer lasse ich den letzten Abend in "Übersee" ausklingen.
Die Nacht hier auf der Terasse/Veranda verlief störungsfrei. Noch vor dem Wecker wurde ich durch die Vögel geweckt. Blauer Himmel. In der Nacht war es sternenklar.
Ich radelte los und fand schnell einen Bäcker. Ein neues Roggenbrot mußte her. Leckeres aus Vollkorn kommt dazu. Die erste Brücke war nur zum Spass da. Langsam kam die große, alte Brücke näher. Ein Gleise für die Bahn, zwei Spuren Autos und abgetrennt Fußgänger/Radfahrer. Sie ist wohl ein bisschen marode. Es gibt ja auch nicht weit entfernt eine große neue Brücke. Hier wurde schon viel geflickt. Dazu, wenn ich das grün in den Zwischenräumen sehe, fällt mir nichts mehr ein. Schön so eine grüne Brücke, aber was macht Wasser und Frost in den Zwischenräumen? Da hätte man wohl schon eher was machen müssen. Man ist ja dabei wieder ein bisschen zu flicken.
Auf der Brücke starker Seitenwind, aber nicht mit Wind in Island zu vergleichen. Da hätte ich das Rad wohl geschoben. Immer wenn große Hinweistafeln am Geländer für die Schiffahrt angebracht waren, konnte ich anhalten und das Rad gefahrlos abstellen, wegen was denn sonst Fotos.
Leider waren Bauarbeiter auf der Brücke, ansonsten hätte ich ja nochmals erwas höher steigen können.
Ich fuhr auf dem Radfernweg 7 in Richtung Rödby Havn. Irgendwann bog ich aber ab und nutzte dann einen Weg, der mir einiges zu essen gab. Hatte ich vorhin schon im Skulpturengarten Pflaumen genascht, waren es hier Brombeeren ohne Ende. Für die Nachspeise füllte ich im nu eine Dose auf. Ein paar Pflaumen, ein paar Äpfel und Honig habe ich noch. Einige Kilometer lang war der Weg, teilweise wie ein Tunnel.
Maribo, ein nächster Kaffeeort. Dort wurde ich in der Stadt angesprochen in einer Sprache, die ich nicht kenne und kann. Isländisch. Der junge Mann aus Deutschland dachte ich wäre Isländer, wegen der Fahne am Rad. Ein bisschen geschnackt und ich nahm dann den Kaffee zu mir bevor es weiter ging. Nein, noch schnell ein Stop. Karte für die Fähre und Ticket Puttgarden nach ..... gebucht. Jetzt fehlt mir nur noch die Radkarte, die ich mir vor Ort aus dem Automaten ziehen werde.
Quer ab die Fahrt zum Naturreservat, wo sich zwei Shelter befinden. Gefunden und noch mit den Betreibern unterhalten. Zwei schöne Shelter und Lager/Grillfeuerplatz.
Am Abend sehr ruhig hier. Die Gänse auf den Feldern hier schnattern laut, dazwischen immer mal wieder die Eule.
Am Lagerfeuer lasse ich den letzten Abend in "Übersee" ausklingen.
Dienstag, 5. September 2017
Die Gänse, wohl tausende schnatterten noch bis zur richtigen Dunkelheit. Dann meldete sich auch eine Eule zu Wort. In den frühen Morgenstunden so gegen vier Uhr machten dann die Eulen so richtig Lärm. Es waren wohl mehrere , die sich in unmittelbarer Nähe vom Shelter unterhielten.
Also umdrehen und weiterschlafen. Sie haben mich in den Schlaf "gesungen".
Um sechs Uhr war die Nacht vorbei. Blauer Himmel und im Osten sehe ich die Sonne aufsteigen. Auch die Gänse sind wieder wach.
Schon um halb acht komme ich los. Schnell bin ich auf dem Radweg 38 direkt am Meer. Dort stehen schon die Vogelbeobachter mit ihren Spektiven. Kleine Holzhäuser links des Weges. Dann geht der 38 hoch auf dem Damm. Die Fähren treiben sich gegenseitig hin und her. Löse mein Onlineticket und komme als letzter auf die Fähre. Hinter mir schließt sich die Klappe. Rad gesichert und ab nach oben. Ich fahre sogar mit einer Fähre vor meiner eingegebenen Zeit.
Nach einer Dreiviertelstunde erreichen wir Puttgarden. Macht einen traurigen Eindruck. Sieht alles sehr verkommen aus. Nur noch vier Fähren, von achtundvierzig täglich nehmen noch einen Zug mit. 1970 war hier sehr viel mehr los. Dieser Meinung war auch der Fahrkartenaussteller in Rödby Havn.
Vernünftige Beschilderung in Richtung Bahnhof für Radfahrer fehlt. Alles ein bisschen unübersichtlich. Ich sehe ih n zwar, komme aber nur nach Rückfrage hin. Gut das ich Zeit habe. Der Bahnhof Puttgarden wächst so langsam zu.
Ein weiterer Radfahrer kommt. Er war drei Wochen in Finnland unterwegs und ist ebenfalls auf Heimfahrt. Bis Hamburg fahren wir zusammen, dann trennen sich unsere Wege. Der Hamburger Bahnhof war und ist ein Graus für mich. Wieder bestes Wetter und Sitzmöglichkeiten draußen vor dem Bahnhof gleich null. Ich bewege mein Rad schiebend, als ich von einem Radler angesprochen werde. Wir hatten uns in Island getroffen. Klein ist die Welt.
Für mich geht es weiter mit der Bahn nach Bremen. Das Radabteil bleibt fast leer.
Von Bremen weiter und wieder zuhause.
Die Gänse, wohl tausende schnatterten noch bis zur richtigen Dunkelheit. Dann meldete sich auch eine Eule zu Wort. In den frühen Morgenstunden so gegen vier Uhr machten dann die Eulen so richtig Lärm. Es waren wohl mehrere , die sich in unmittelbarer Nähe vom Shelter unterhielten.
Also umdrehen und weiterschlafen. Sie haben mich in den Schlaf "gesungen".
Um sechs Uhr war die Nacht vorbei. Blauer Himmel und im Osten sehe ich die Sonne aufsteigen. Auch die Gänse sind wieder wach.
Schon um halb acht komme ich los. Schnell bin ich auf dem Radweg 38 direkt am Meer. Dort stehen schon die Vogelbeobachter mit ihren Spektiven. Kleine Holzhäuser links des Weges. Dann geht der 38 hoch auf dem Damm. Die Fähren treiben sich gegenseitig hin und her. Löse mein Onlineticket und komme als letzter auf die Fähre. Hinter mir schließt sich die Klappe. Rad gesichert und ab nach oben. Ich fahre sogar mit einer Fähre vor meiner eingegebenen Zeit.
Nach einer Dreiviertelstunde erreichen wir Puttgarden. Macht einen traurigen Eindruck. Sieht alles sehr verkommen aus. Nur noch vier Fähren, von achtundvierzig täglich nehmen noch einen Zug mit. 1970 war hier sehr viel mehr los. Dieser Meinung war auch der Fahrkartenaussteller in Rödby Havn.
Vernünftige Beschilderung in Richtung Bahnhof für Radfahrer fehlt. Alles ein bisschen unübersichtlich. Ich sehe ih n zwar, komme aber nur nach Rückfrage hin. Gut das ich Zeit habe. Der Bahnhof Puttgarden wächst so langsam zu.
Ein weiterer Radfahrer kommt. Er war drei Wochen in Finnland unterwegs und ist ebenfalls auf Heimfahrt. Bis Hamburg fahren wir zusammen, dann trennen sich unsere Wege. Der Hamburger Bahnhof war und ist ein Graus für mich. Wieder bestes Wetter und Sitzmöglichkeiten draußen vor dem Bahnhof gleich null. Ich bewege mein Rad schiebend, als ich von einem Radler angesprochen werde. Wir hatten uns in Island getroffen. Klein ist die Welt.
Für mich geht es weiter mit der Bahn nach Bremen. Das Radabteil bleibt fast leer.
Von Bremen weiter und wieder zuhause.