Island 2017 mit dem Rad
von Martin Bruns
Anfragen / Feedback an island2017@ewe.net
Und hier gehts zum "Blog" :
https://trackmytour.com/BMIPW#1542748
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und ab Samstag, 26. August in Dänemark unterwegs
bis zum Freitag, 1. September 2017
bis zum Freitag, 1. September 2017
Samstag, 26. August 2017
die letzten Stunden auf der Fähre. Das Frühstücksbuffet nochmals richtig ausgenutzt. Zimmer aufgeräumt und nun heißt es einfach nur warten. Ich setze mich in einen der Flure und bleibe dort nicht der einzige. Die Steckdose in unmittelbarer Nähe. So kann ich meinen großen Akku und iphone und ipad aufladen. Damit auch andere aufladen können setze ich meinen Viereradapter dazwischen. Gut zwei Stunden und alles ist voll, da kommt auch die Durchsage, das die Türen zum Fahrzeugdeck geöffnet sind. Jetzt strömen aber die Massen in Richtung Deck vier. Zeit genug. Zwischen den sehr eng geparkten Pkw ist kein Durckkommen. Die Busse haben da Luft und schwupp bin ich bei meinem Radel. In Ruhe packe ich um, wie auch die vielen Motorradfahrer und Fahrerinnen. Zum Teil sehr leichtgewichtige Männlein wie Weiblein auf schweren Maschine und dazu Gepäck. Endlich sehen wir, das sich die Be- und Endladeklappe geöffnet hat. Aber es dauert noch bis wir von hier ganz hinten starten können. Man verabschiedet sich noch von einigen , die man unterwegs getroffen hat und hier zwei Abende mit einem zusammen verbracht haben bei netten Gesprächen.
Raus gehts, die Rampe hinunter in die frische Luft. Ich habe mein Ziel für heute abend auf dem Navi, dem ipad mini und lasse mich dort jetzt dahin führen.
Es geht gen Südosten zur Ostseeküste. In einem dortigen Stück Wald gibt es den Professorenstellplatz mit einem Shelter.
Etwas über siebzig Kilometer muss ich fahren. Kaffee liegt lange zurück. Ich nehme einfach die nächste Tankstelle, trinke den Latte und nehme ein kleines Stück Süßes.
Auf verschiedenen Radwegen geht es quer rüber zur Ostsee. Dabei fahre ich auf glattem Asphalt, aber auch auch mittelprächtigen Schotterwegen. Und Dänemark ist flach? Wer das immer behauptet, lügt natürlich nicht, nur der ist hier noch nicht mit dem Rad gefahren.
Der letzte Abzweig zur Professoren Plantage. Erst bekomme ich einen Schreck da das Zeltsymbol durchgestrichen ist. Ich fahre rein und mein Navi bringt mich am Toilettenhaus vorbei direkt zum Shelter. Ein großes, rundes Gebäude. Oben Schlafmöglichkeit und dadurch ist die Sitzmöglichkeit unten überdacht. Eine schlaue Konstruktion. Ein Stück davor das offene Feuer in einer stabilen Metallkiste. Zwei Männer, vermutlich Vater und Sohn, dazu zwei Enkelkinder, haben es schon in Beschlag genommen. Kein Problem, ruckzuck steht mein Zelt. Ein junger Mann aus Holland kommt auch just und baut auch sein Zelt auf. Zwei weitere Männer, so mein Alter bauen ihr großes Biwak im Wald dahinter auf. Ein weiteres Zelt entdecke ich später. Ein junger Mann aus Jena.
Es wird schnell dunkel, aber einsetzender Regen lädt nicht zum Lagerfeuer ein. Da es mit etwa achtzehn Grad nicht kalt ist, läßt es sich gut im Zelt sitzen, ohne den Fleece rausholen zu müssen.
die letzten Stunden auf der Fähre. Das Frühstücksbuffet nochmals richtig ausgenutzt. Zimmer aufgeräumt und nun heißt es einfach nur warten. Ich setze mich in einen der Flure und bleibe dort nicht der einzige. Die Steckdose in unmittelbarer Nähe. So kann ich meinen großen Akku und iphone und ipad aufladen. Damit auch andere aufladen können setze ich meinen Viereradapter dazwischen. Gut zwei Stunden und alles ist voll, da kommt auch die Durchsage, das die Türen zum Fahrzeugdeck geöffnet sind. Jetzt strömen aber die Massen in Richtung Deck vier. Zeit genug. Zwischen den sehr eng geparkten Pkw ist kein Durckkommen. Die Busse haben da Luft und schwupp bin ich bei meinem Radel. In Ruhe packe ich um, wie auch die vielen Motorradfahrer und Fahrerinnen. Zum Teil sehr leichtgewichtige Männlein wie Weiblein auf schweren Maschine und dazu Gepäck. Endlich sehen wir, das sich die Be- und Endladeklappe geöffnet hat. Aber es dauert noch bis wir von hier ganz hinten starten können. Man verabschiedet sich noch von einigen , die man unterwegs getroffen hat und hier zwei Abende mit einem zusammen verbracht haben bei netten Gesprächen.
Raus gehts, die Rampe hinunter in die frische Luft. Ich habe mein Ziel für heute abend auf dem Navi, dem ipad mini und lasse mich dort jetzt dahin führen.
Es geht gen Südosten zur Ostseeküste. In einem dortigen Stück Wald gibt es den Professorenstellplatz mit einem Shelter.
Etwas über siebzig Kilometer muss ich fahren. Kaffee liegt lange zurück. Ich nehme einfach die nächste Tankstelle, trinke den Latte und nehme ein kleines Stück Süßes.
Auf verschiedenen Radwegen geht es quer rüber zur Ostsee. Dabei fahre ich auf glattem Asphalt, aber auch auch mittelprächtigen Schotterwegen. Und Dänemark ist flach? Wer das immer behauptet, lügt natürlich nicht, nur der ist hier noch nicht mit dem Rad gefahren.
Der letzte Abzweig zur Professoren Plantage. Erst bekomme ich einen Schreck da das Zeltsymbol durchgestrichen ist. Ich fahre rein und mein Navi bringt mich am Toilettenhaus vorbei direkt zum Shelter. Ein großes, rundes Gebäude. Oben Schlafmöglichkeit und dadurch ist die Sitzmöglichkeit unten überdacht. Eine schlaue Konstruktion. Ein Stück davor das offene Feuer in einer stabilen Metallkiste. Zwei Männer, vermutlich Vater und Sohn, dazu zwei Enkelkinder, haben es schon in Beschlag genommen. Kein Problem, ruckzuck steht mein Zelt. Ein junger Mann aus Holland kommt auch just und baut auch sein Zelt auf. Zwei weitere Männer, so mein Alter bauen ihr großes Biwak im Wald dahinter auf. Ein weiteres Zelt entdecke ich später. Ein junger Mann aus Jena.
Es wird schnell dunkel, aber einsetzender Regen lädt nicht zum Lagerfeuer ein. Da es mit etwa achtzehn Grad nicht kalt ist, läßt es sich gut im Zelt sitzen, ohne den Fleece rausholen zu müssen.
Sonntag, 27. August 2017
In der Nacht Regen. Dabei schlafe ich immer gut. Ich hatte mir den Wecker gestellt, war aber schon früher wach. Die Jungs waren schon am Holz hacken. Der Regen hatte sich verzogen und es war warm in der Sonne.
Somit ein Frühstück vor dem Zelt. Ich sah dann hinter dem Shelter im Wald Bewegung und wahrscheinlich ein Zelt was da durch leuchtete. Da muss ich dann nochmal schauen. Der junge Mann aus den Niederlanden trocknete sein Zelt in der Sonne und fuhr gen Norden weiter.
Vater, Sohn und Kinder verschwanden auch. In den Wald schauen wollte ich noch. Tatsächlich noch ein Camper aus Jena. Auch er fuhr gen Norden. Ein bisschen Informationsaustausch über Zelte und Zubehör bevor wir mehr oder weniger zeitgleich starteten.
Mein Navi meinte beim Start, das ich weit vom Startpunkt entfernt stehe. Stimmt, eigentlich hätte ich gestern abend noch acht Kilometer weiter fahren müssen zu einem anderen Platz. Na, da wäre ich aber in den Regen geraten. Ich habe ihn aber dann noch kurz angefahren. Ein Platz am Hafen/Campingplatz leicht hinten rum versteckt.
Heute wirklich flaches Land dazu ein bisschen Rückenwind. Gemütlich radelte ich gen Süden, links die Ostsee. Nicht immer konnte ich sie sehen. In Asaa fuhr ich "runter" zum Hafen und drehte dort eine Runde. Weiter in Richtung Hals. Dort wird mit einer Fähre der Sund überquert. Vorher machte ich noch Pause, da die Fähre ständig hin und her fuhr hatte ich nicht mit Zeitverlust zu rechnen.
Dann aber rauf auf die Fähre und in unter fünf Minuten waren wir drüben. Im gemütlichen Tempo ging es weiter. Schon früh erreichte ich Øster Hurup. Dort ist der nächste Shelterplatz. Einfach zu finden. Drei große Shelter, WC, Feuerstelle und Wasser vor Ort. Heute am Sonntag wird wohl niemand mehr kommen und die Shelter besetzen. Daher radele ich auch hier nochmal kurz zum Hafen. Vor dem Hafen jede Menge Häuser in schwarz . Eigentum auch aber viele Miethäuser. Der kleine Yachthafen dagegen richtig verträumt und gemütlich. Es ist fast leer am jetzt späten Sonntagnachmittag. Ein bisschen schauen und zurück. Ich mache mein Lager in einem der Shelter fertig. Noch bevor es dunkel wird mache ich mir ein schönes Lagerfeuer an. Mußte ein bisschen Kleinholz machen und dann mit Papier das Feuer anbekommen. Tat sich erst ein wenig svhwer. Aber jetzt brennt es sehr gut und wärmt mir im Augenblick den Rücken. Kurz nach halb neun ist die Sonne weg und schnell wird es dunkel. Am wolkenlosen Himmel steigt der Mond auf.
Paar Minuten werde ich hier noch draußen sitzen bevor ich mich in den Sack verkrieche.
In der Nacht Regen. Dabei schlafe ich immer gut. Ich hatte mir den Wecker gestellt, war aber schon früher wach. Die Jungs waren schon am Holz hacken. Der Regen hatte sich verzogen und es war warm in der Sonne.
Somit ein Frühstück vor dem Zelt. Ich sah dann hinter dem Shelter im Wald Bewegung und wahrscheinlich ein Zelt was da durch leuchtete. Da muss ich dann nochmal schauen. Der junge Mann aus den Niederlanden trocknete sein Zelt in der Sonne und fuhr gen Norden weiter.
Vater, Sohn und Kinder verschwanden auch. In den Wald schauen wollte ich noch. Tatsächlich noch ein Camper aus Jena. Auch er fuhr gen Norden. Ein bisschen Informationsaustausch über Zelte und Zubehör bevor wir mehr oder weniger zeitgleich starteten.
Mein Navi meinte beim Start, das ich weit vom Startpunkt entfernt stehe. Stimmt, eigentlich hätte ich gestern abend noch acht Kilometer weiter fahren müssen zu einem anderen Platz. Na, da wäre ich aber in den Regen geraten. Ich habe ihn aber dann noch kurz angefahren. Ein Platz am Hafen/Campingplatz leicht hinten rum versteckt.
Heute wirklich flaches Land dazu ein bisschen Rückenwind. Gemütlich radelte ich gen Süden, links die Ostsee. Nicht immer konnte ich sie sehen. In Asaa fuhr ich "runter" zum Hafen und drehte dort eine Runde. Weiter in Richtung Hals. Dort wird mit einer Fähre der Sund überquert. Vorher machte ich noch Pause, da die Fähre ständig hin und her fuhr hatte ich nicht mit Zeitverlust zu rechnen.
Dann aber rauf auf die Fähre und in unter fünf Minuten waren wir drüben. Im gemütlichen Tempo ging es weiter. Schon früh erreichte ich Øster Hurup. Dort ist der nächste Shelterplatz. Einfach zu finden. Drei große Shelter, WC, Feuerstelle und Wasser vor Ort. Heute am Sonntag wird wohl niemand mehr kommen und die Shelter besetzen. Daher radele ich auch hier nochmal kurz zum Hafen. Vor dem Hafen jede Menge Häuser in schwarz . Eigentum auch aber viele Miethäuser. Der kleine Yachthafen dagegen richtig verträumt und gemütlich. Es ist fast leer am jetzt späten Sonntagnachmittag. Ein bisschen schauen und zurück. Ich mache mein Lager in einem der Shelter fertig. Noch bevor es dunkel wird mache ich mir ein schönes Lagerfeuer an. Mußte ein bisschen Kleinholz machen und dann mit Papier das Feuer anbekommen. Tat sich erst ein wenig svhwer. Aber jetzt brennt es sehr gut und wärmt mir im Augenblick den Rücken. Kurz nach halb neun ist die Sonne weg und schnell wird es dunkel. Am wolkenlosen Himmel steigt der Mond auf.
Paar Minuten werde ich hier noch draußen sitzen bevor ich mich in den Sack verkrieche.
Montag, 28. August 2017
Mit Sonnenschein wurde ich geweckt. Das übliche läuft ab. Gut 300 m und ich bin in der Ortsmitte. Dort hatte ich gestern schon eine Bäckerei entdeckt. Also Brot kaufen. Durch die Glastür hinter dem Thresen konnte man in die sehr große Backstube, eher Halle blicken. Ein mittleres Roggenbrot und zwei niedliche süße Teile wechseln den Besitzer. Auf nach Hadsund. Dort gibt es eine große Brücke über den Sund. In Udbyhøy eine Seilzugfähre, die es svhon seit über fünfzig Jahren gibt. Sie fährt ständig hin und her. Wartezeit, wenn überhaupt hier und heute keine fünf Minuten. Als Radfahrer immer, bei den Autos kann das schon mal anders sein.
Auf der anderen Seite gelingen mir heute endlich Aufnahmen der Admiräle, die hier sehr viel fliegen. Sie sitzen an einem großen Busch Rosen. Sind es die Geister der einstmals vielen Admiräle zur See?
Weiter zum nächsten Shelter. Rosenholm Skov. Ich bin eigentlich da, aber sehe nichts. Ehe ich lange suche, frage ich in einem Haus nach. "den Platz gibt es nicht mehr" wird mir gesagt. Aber im Ort gibt es einen einfachen Platz für Scouts. Zunächst finde ich den versteckten Platz nicht. Aber in der Bibliothek -Rosenholm- kann mir eine junge Dame auf der iPadkarte den Platz und die beste Zufahrt erklären. Also los.
Da stehe ich, wo ich vorhin schon war und wegen der Kameraüberwachung nicht reinfahren wollte. Die Pfadfinder sind auch da und bis 19 Uhr wird mit den Kindern in mehreren Gruppen einiges geübt. Sie heißen mich herzlich willkommen und zeigen auf die Shelter.
Der Umgang mit dem Messer, fünf mit vier Getränkekisten müssen sich einen Weg durch den Bach hier bahnen und Musik mit Gitarre dazu bestimmte Bewegungen.
Zwei unbesetzte Shelter stehen mir zur Verfügung. Um kurz nach 19 Uhr werden sie alle wieder von den Eltern abgeholt und es ist nun absolute Ruhe. Nein nicht ganz, man hört Geräusche aus dem Ort.
Die heutige Tour, eigentlich immer auf ausgeschilderten Radwegen war sehr schön. Mal waren es reine breite Radwege und wenn Strasse, war da nicht viel Verkehr. Immer wieder kleine Dörfer, eher paar Häuser und bei vielen steht das Schild -Til salg- Zum Verkauf. Bei einigen hat das wohl schon seit Jahren nicht geklappt und die Natur holt es sich zurück. Dazu des öfteren das Gegenteil in großen Gutshöfen mit vielen großen Gebäuden und gepflegt.
Dann der "heimische" Aldi. Schnell ein bisschen Obst und Käse. Zwischendurch nochmal eine Pause. Die heutige Strecke war sehr hügelig. Verschwitzt kam man oben an, aber der Downhill trocknete das dünne Merinoshirt sofort.
Mit Sonnenschein wurde ich geweckt. Das übliche läuft ab. Gut 300 m und ich bin in der Ortsmitte. Dort hatte ich gestern schon eine Bäckerei entdeckt. Also Brot kaufen. Durch die Glastür hinter dem Thresen konnte man in die sehr große Backstube, eher Halle blicken. Ein mittleres Roggenbrot und zwei niedliche süße Teile wechseln den Besitzer. Auf nach Hadsund. Dort gibt es eine große Brücke über den Sund. In Udbyhøy eine Seilzugfähre, die es svhon seit über fünfzig Jahren gibt. Sie fährt ständig hin und her. Wartezeit, wenn überhaupt hier und heute keine fünf Minuten. Als Radfahrer immer, bei den Autos kann das schon mal anders sein.
Auf der anderen Seite gelingen mir heute endlich Aufnahmen der Admiräle, die hier sehr viel fliegen. Sie sitzen an einem großen Busch Rosen. Sind es die Geister der einstmals vielen Admiräle zur See?
Weiter zum nächsten Shelter. Rosenholm Skov. Ich bin eigentlich da, aber sehe nichts. Ehe ich lange suche, frage ich in einem Haus nach. "den Platz gibt es nicht mehr" wird mir gesagt. Aber im Ort gibt es einen einfachen Platz für Scouts. Zunächst finde ich den versteckten Platz nicht. Aber in der Bibliothek -Rosenholm- kann mir eine junge Dame auf der iPadkarte den Platz und die beste Zufahrt erklären. Also los.
Da stehe ich, wo ich vorhin schon war und wegen der Kameraüberwachung nicht reinfahren wollte. Die Pfadfinder sind auch da und bis 19 Uhr wird mit den Kindern in mehreren Gruppen einiges geübt. Sie heißen mich herzlich willkommen und zeigen auf die Shelter.
Der Umgang mit dem Messer, fünf mit vier Getränkekisten müssen sich einen Weg durch den Bach hier bahnen und Musik mit Gitarre dazu bestimmte Bewegungen.
Zwei unbesetzte Shelter stehen mir zur Verfügung. Um kurz nach 19 Uhr werden sie alle wieder von den Eltern abgeholt und es ist nun absolute Ruhe. Nein nicht ganz, man hört Geräusche aus dem Ort.
Die heutige Tour, eigentlich immer auf ausgeschilderten Radwegen war sehr schön. Mal waren es reine breite Radwege und wenn Strasse, war da nicht viel Verkehr. Immer wieder kleine Dörfer, eher paar Häuser und bei vielen steht das Schild -Til salg- Zum Verkauf. Bei einigen hat das wohl schon seit Jahren nicht geklappt und die Natur holt es sich zurück. Dazu des öfteren das Gegenteil in großen Gutshöfen mit vielen großen Gebäuden und gepflegt.
Dann der "heimische" Aldi. Schnell ein bisschen Obst und Käse. Zwischendurch nochmal eine Pause. Die heutige Strecke war sehr hügelig. Verschwitzt kam man oben an, aber der Downhill trocknete das dünne Merinoshirt sofort.
Diese Thermoskanne von Laken aus Spanien in Edelstahl habe ich mir in Akureyri mitte Juli gekauft. Bisher hat sie alles klaglos überstanden. Ein bisschen verschrammt und verbeult, aber voll funktionsfähig. Ein Liter Inhalt. Morgens kommt da der heiße Tee für den Tag hinein und hält bis zum späten Nachmittag den Tee heiß. Ausserdem passt sie in die Halterung beim Rad.
Dienstag, 29. August 2017
Das Lagerfeuer brannte noch lange, der Bach kluckste, ansonsten war Ruhe. Auch die Geräusche aus der Stadt verstummten.
Heute morgen war von dem Holz so gut wie nichts mehr zu sehen. Früh um sechs Uhr war es schon hell. Um acht Uhr saß ich bereits auf dem Sattel. Rushhour war angesagt. Alles strömt Richtung Aarhus. Ein Stück muss ich zunächst auch an einer Einfahrtstrasse auf gut ausgebautem Radweg dort entlang. Auf einem Teilstück neben der Autobahn, aber so weit entfernt, das sie nicht störte sah ich kleine Solarplatten rechts und links wechselseitig in der Fahrbahn.
Dann einige Kilometer Nebenwege. Immer dichter an Aarhus geht es durch Nebenstraßen und dann am Meer entlang. Letztendlich im Ort ist halt Stadt. Eine riesige Baustelle, eigentlich überall und vor allem am Hafen. Ich bekomme meine Boardingkarte und habe noch Zeit und drehe direkt in Sichtweite der Fähre eine Runde und sehe interessante Gebäude.
Jetzt auf die Schnellfähre, die mit fast 70 Km/h Richtung Odden düst. Fahrrad angebunden und nach oben. Ladekabel vorsichtshalber mitgenommen. Tatsächlich gibt es eine Theke mit 10 Plätzen und je drei Steckdosen. Alles mal nachladen.
Die Zeit vergeht schnell. Ich nutze sie, um dies schon mal "wegzuschreiben". Aus dem Fenster sieht man rechts und links immer wieder kleine Inseln. Die Hälfte der Strecke haben wir schon zurück gelegt.
Heute abend geht es dann hier weiter.
Das Schiff legt an und dann geht es ratzfatz. Ich komme als einer der ersten raus. Nun die Strecke zum nächsten Platz aktivieren. Es ist warm geworden, sodass ich mir die Shorts anziehe. Links und rechts ist Wasser zu sehen. Als ich direkt am Wasser war mache ich kurz Pause und stecke die Füße ins Wasser. Ich überlege, ob ich heute noch das vorgegebene Ziel anfahren soll. Ich habe da noch einen Shelter gar nicht weit weg und direkt am Meer. Kurze Lagebesprechung mit mir und Komoot wird auf stumm geschaltet, als ich abbiege. Der Weg führt mich über Feld- und Wiesenwege. In der Entfernung sehe ich ein großes weißes Haus, ohne zu wissen, das das mein Zielobjekt ist. Die Bauern sind mit riesigen Mähdreschern am arbeiten. Klar, wenn ich die Wettervorhersage sehe.
An diesem Haus fahre ich zunächst vorbei, direkt zum Strand. Nichts los. Ein langer Steg führt ins Wasser. Ich drehe um und fahre zu dem weißen Haus. Mehrere Gebäude und viele Sportplätze umzu. Ich frage paar Schüler nach den Sheltern. Sie holen eine Person, die mir Auskunft geben kann. Auch hier drei Shelter zur freien Verfügung. Toilette und Wasser gibt es auch. Er wünscht mir einen guten Aufenthalt. Ein Fußballplatz ist aus Kunstrasen, den ich nicht betreten sollte, geschweige mit dem Rad befahren. Ich radele noch bevor ich "einziehe" zum Meer. Ein Ehepaar und weitere gehen Nacktbaden. Dann will ich mal nicht auffallen. Schwupp und nackicht im Wasser. Dort erfahre ich, das es sich bei der Schule, nur die letzten drei Klassen, um eine Schule mit Fachrichtung Sport handelt.
Zurück zum Shelterplatz. Bei dem schönen Wetter lüfte ich alles durch, ehe ich mein Abendessen zu mir nehme. Anschließend, wie fast immer, diesen Tagesbericht schreiben.
Das Lagerfeuer brannte noch lange, der Bach kluckste, ansonsten war Ruhe. Auch die Geräusche aus der Stadt verstummten.
Heute morgen war von dem Holz so gut wie nichts mehr zu sehen. Früh um sechs Uhr war es schon hell. Um acht Uhr saß ich bereits auf dem Sattel. Rushhour war angesagt. Alles strömt Richtung Aarhus. Ein Stück muss ich zunächst auch an einer Einfahrtstrasse auf gut ausgebautem Radweg dort entlang. Auf einem Teilstück neben der Autobahn, aber so weit entfernt, das sie nicht störte sah ich kleine Solarplatten rechts und links wechselseitig in der Fahrbahn.
Dann einige Kilometer Nebenwege. Immer dichter an Aarhus geht es durch Nebenstraßen und dann am Meer entlang. Letztendlich im Ort ist halt Stadt. Eine riesige Baustelle, eigentlich überall und vor allem am Hafen. Ich bekomme meine Boardingkarte und habe noch Zeit und drehe direkt in Sichtweite der Fähre eine Runde und sehe interessante Gebäude.
Jetzt auf die Schnellfähre, die mit fast 70 Km/h Richtung Odden düst. Fahrrad angebunden und nach oben. Ladekabel vorsichtshalber mitgenommen. Tatsächlich gibt es eine Theke mit 10 Plätzen und je drei Steckdosen. Alles mal nachladen.
Die Zeit vergeht schnell. Ich nutze sie, um dies schon mal "wegzuschreiben". Aus dem Fenster sieht man rechts und links immer wieder kleine Inseln. Die Hälfte der Strecke haben wir schon zurück gelegt.
Heute abend geht es dann hier weiter.
Das Schiff legt an und dann geht es ratzfatz. Ich komme als einer der ersten raus. Nun die Strecke zum nächsten Platz aktivieren. Es ist warm geworden, sodass ich mir die Shorts anziehe. Links und rechts ist Wasser zu sehen. Als ich direkt am Wasser war mache ich kurz Pause und stecke die Füße ins Wasser. Ich überlege, ob ich heute noch das vorgegebene Ziel anfahren soll. Ich habe da noch einen Shelter gar nicht weit weg und direkt am Meer. Kurze Lagebesprechung mit mir und Komoot wird auf stumm geschaltet, als ich abbiege. Der Weg führt mich über Feld- und Wiesenwege. In der Entfernung sehe ich ein großes weißes Haus, ohne zu wissen, das das mein Zielobjekt ist. Die Bauern sind mit riesigen Mähdreschern am arbeiten. Klar, wenn ich die Wettervorhersage sehe.
An diesem Haus fahre ich zunächst vorbei, direkt zum Strand. Nichts los. Ein langer Steg führt ins Wasser. Ich drehe um und fahre zu dem weißen Haus. Mehrere Gebäude und viele Sportplätze umzu. Ich frage paar Schüler nach den Sheltern. Sie holen eine Person, die mir Auskunft geben kann. Auch hier drei Shelter zur freien Verfügung. Toilette und Wasser gibt es auch. Er wünscht mir einen guten Aufenthalt. Ein Fußballplatz ist aus Kunstrasen, den ich nicht betreten sollte, geschweige mit dem Rad befahren. Ich radele noch bevor ich "einziehe" zum Meer. Ein Ehepaar und weitere gehen Nacktbaden. Dann will ich mal nicht auffallen. Schwupp und nackicht im Wasser. Dort erfahre ich, das es sich bei der Schule, nur die letzten drei Klassen, um eine Schule mit Fachrichtung Sport handelt.
Zurück zum Shelterplatz. Bei dem schönen Wetter lüfte ich alles durch, ehe ich mein Abendessen zu mir nehme. Anschließend, wie fast immer, diesen Tagesbericht schreiben.
Mittwoch, 30. August 2017
Am frühen morgen hat es ein bisschen geregnet. Durch das Grasdach konnte ich es kaum wahrnahmen. Abfahrt in T-Shirt. In Rörvig gab es wieder eine Fähre, die just ankam. Am Automaten die Karte gekauft, rauf auf die Fähre und los. Während der Überfahrt änderte sich das Wetter. Es regnete. Im Hafen von Hundested gab es einen großen Unterstand in dem ich eine kurze Teepause einlegte. Mit Regenklamotten sollte es weitergehen. Beim packen der Fronttasche passierte es dann: ein kurzes knacken in der Tasche der Regenjacke. Das Schanier der Sportbrille mußte dran glauben. Gibt es aber als Ersatzteil.
Weiter bei Mistwetter, aber war ja angesagt worden. Nicht viel weiter die nächste Fährtfahrt. Sie stand auf der anderen Seite. Ich drehte wunschgemäß ein Schild und die Fähre startete, um mich abzuholen. Rad umsonst, Person 35 Kronen. Ich zahlte mal wieder bar.
Auf der anderen Seite führte der Weg an dem Shelter vorbei, den ich eigentlich gestern aufsuchen wollte, aber ein Bad im Meer vorzog. Der Platz lag hinter einer dichten Hecke direkt an der kleinen Seitenstraße. Ich fuhr mal eben drauf. Ein Däne wartete dort auf den Bus. Wir schnackten noch kurz und wir verabschiedeten uns.
Meine Fahrt ging weiter durch Waldgebiet. Mir kamen zwei Ehepaare auf Rädern entgegen. Hey, hey. Ich machte ein Foto vom Weg, fuhr an und, und Platten hinten. Ich schob das Rad einige Meter um es dann rechts von dem Weg zu bekommen. Hier wird zwar kein Auto fahren, aber man weiß es ja nicht.
Neben diesem Weg baute ich schnell das Aussenzelt auf, verstaute alles vom Rad und stellte es auf den Kopf, um das Hinterrad rauszunehmen. Was kam da? Zwei riesige Holzlaster.
Ab ins Zelt und Neuen Schlauch einbauen. Das war schwieriger als gedacht, da die Decke ganz schön fest in der Wulst saß. Dann klappte es. Kleines Loch mittig in der Lauffläche. In der Decke selbst mußte ich suchen, aber fand dann die Ursache. Eine Scherbe ca 3 x3 mm hatte sich langsam durchgearbeitet. Die Decke hatte mehrere solche Stellen, wo ich bis zum blauen Belag unplattbar sehen konnte. Zuhause wäre die Decke eh entsorgt worden, also jetzt wechseln. Die zweite bekam ich nur mit Gewalt und fluchen ab. Auch das montieren der neuen Decke war mit den normalen Reifenhebern ganz schön langwierig. Da müssen neue Profiteile her, und nicht die normalen Billigteile. Nach gut neunzig Minuten stand das Rad wieder auf den Rädern. Alles verstauen und weiter. Fast noch 10 Kilometer ging es durch diesen Wald. Eine schöne Strecke, aber sehr glitschig, deshalb reduzierte ich das Tempo, um nicht wohlmöglich noch auf die ..... zu fallen.
Frederikssund war das nächste Ziel mit einem großen Shelterplatz. Der Weg durch den Ort führte an ein Radgeschäft vorbei, was leider schon seit zwanzig Minuten geschlossen hatte. Ich werde es morgen früh aufsuchen. Der kleine Einmann Reparaturservice hundert Meter weiter konnte mir nicht helfen. Also zum Shelter. Sieben Shelter zählte ich insgesamt auf dem Gelände. Auch eine MTB Strecke über die Sandberge gibt. Mehrere Teiche mit Spazierwegen. Ein kleines Erholungsgebiet . Wer die Wahl hat, hat die Qual. Ich suchte mir eines aus, wo der Wind den evtl. Rauch vom Lagerfeuer nicht reinbläst.
Abgepackt und der Regen hatte auch langsam aufgehört. Vor dem Abendessen erstmal Kaffee und etwas dazu. Bisschen abgespannt und dann das warme Abendbrot. Holz gab es genug und das Lagerfeuer brannte wunschgemäß.
Sogar eine Bücherei gibt es auf dem Gelände. Toilette, absolut sauber auch vorhanden.
Am frühen morgen hat es ein bisschen geregnet. Durch das Grasdach konnte ich es kaum wahrnahmen. Abfahrt in T-Shirt. In Rörvig gab es wieder eine Fähre, die just ankam. Am Automaten die Karte gekauft, rauf auf die Fähre und los. Während der Überfahrt änderte sich das Wetter. Es regnete. Im Hafen von Hundested gab es einen großen Unterstand in dem ich eine kurze Teepause einlegte. Mit Regenklamotten sollte es weitergehen. Beim packen der Fronttasche passierte es dann: ein kurzes knacken in der Tasche der Regenjacke. Das Schanier der Sportbrille mußte dran glauben. Gibt es aber als Ersatzteil.
Weiter bei Mistwetter, aber war ja angesagt worden. Nicht viel weiter die nächste Fährtfahrt. Sie stand auf der anderen Seite. Ich drehte wunschgemäß ein Schild und die Fähre startete, um mich abzuholen. Rad umsonst, Person 35 Kronen. Ich zahlte mal wieder bar.
Auf der anderen Seite führte der Weg an dem Shelter vorbei, den ich eigentlich gestern aufsuchen wollte, aber ein Bad im Meer vorzog. Der Platz lag hinter einer dichten Hecke direkt an der kleinen Seitenstraße. Ich fuhr mal eben drauf. Ein Däne wartete dort auf den Bus. Wir schnackten noch kurz und wir verabschiedeten uns.
Meine Fahrt ging weiter durch Waldgebiet. Mir kamen zwei Ehepaare auf Rädern entgegen. Hey, hey. Ich machte ein Foto vom Weg, fuhr an und, und Platten hinten. Ich schob das Rad einige Meter um es dann rechts von dem Weg zu bekommen. Hier wird zwar kein Auto fahren, aber man weiß es ja nicht.
Neben diesem Weg baute ich schnell das Aussenzelt auf, verstaute alles vom Rad und stellte es auf den Kopf, um das Hinterrad rauszunehmen. Was kam da? Zwei riesige Holzlaster.
Ab ins Zelt und Neuen Schlauch einbauen. Das war schwieriger als gedacht, da die Decke ganz schön fest in der Wulst saß. Dann klappte es. Kleines Loch mittig in der Lauffläche. In der Decke selbst mußte ich suchen, aber fand dann die Ursache. Eine Scherbe ca 3 x3 mm hatte sich langsam durchgearbeitet. Die Decke hatte mehrere solche Stellen, wo ich bis zum blauen Belag unplattbar sehen konnte. Zuhause wäre die Decke eh entsorgt worden, also jetzt wechseln. Die zweite bekam ich nur mit Gewalt und fluchen ab. Auch das montieren der neuen Decke war mit den normalen Reifenhebern ganz schön langwierig. Da müssen neue Profiteile her, und nicht die normalen Billigteile. Nach gut neunzig Minuten stand das Rad wieder auf den Rädern. Alles verstauen und weiter. Fast noch 10 Kilometer ging es durch diesen Wald. Eine schöne Strecke, aber sehr glitschig, deshalb reduzierte ich das Tempo, um nicht wohlmöglich noch auf die ..... zu fallen.
Frederikssund war das nächste Ziel mit einem großen Shelterplatz. Der Weg durch den Ort führte an ein Radgeschäft vorbei, was leider schon seit zwanzig Minuten geschlossen hatte. Ich werde es morgen früh aufsuchen. Der kleine Einmann Reparaturservice hundert Meter weiter konnte mir nicht helfen. Also zum Shelter. Sieben Shelter zählte ich insgesamt auf dem Gelände. Auch eine MTB Strecke über die Sandberge gibt. Mehrere Teiche mit Spazierwegen. Ein kleines Erholungsgebiet . Wer die Wahl hat, hat die Qual. Ich suchte mir eines aus, wo der Wind den evtl. Rauch vom Lagerfeuer nicht reinbläst.
Abgepackt und der Regen hatte auch langsam aufgehört. Vor dem Abendessen erstmal Kaffee und etwas dazu. Bisschen abgespannt und dann das warme Abendbrot. Holz gab es genug und das Lagerfeuer brannte wunschgemäß.
Sogar eine Bücherei gibt es auf dem Gelände. Toilette, absolut sauber auch vorhanden.
Donnerstag , 31. August 2017
Das Feuer wurde in der Nacht durch den Regen gelöscht. Das Gewitter zog vorbei. Heute morgen den Hinterreifen nochmal auf über 3,5 bar gepumpt, das die Decke sich richtig setzen konnte.
Jetzt in grobe Richtung Kobenhagen. Aber noch nicht ganz. Zunächst in den Ort, um noch Flickzeug und Reifenheber zu kaufen. Passendes bekommen. Weiter zum Fahrradcafe. Dort kam dann ein Radler, Däne, der gut Deutsch sprach. Einundachtzig ist er. Vor eineinhalbjahren hat er eine neue Aortaklappe bekommen. Seitdem geht es ihm wieder gut. Das Alter sah man ihm nicht so an.
Langsam radelte ich weiter. Ein bisschen am Hafen und an vieken Kanälen verließ ich Frederikssund. Das Wetter war nicht so prall. Auf den Wegen tausende von Nacktschnecken, aber auch Weinbergschnecken zu bestimmt hunderten. Die Radwege oft mit Bodenlampen LED und kleiner Solarplatte ausgestattet.
Den Shelter finde ich sofort, unübersehbar auf dem Hügel. Na, hat auch schon bessere Tage gesehen. Der wilde Park umzu ist für Camper. Wasser und Abfalltonnen reichlich vorhanden.
Ich schaue nochmal auf die Karte und finde in viereinhalb Kilometer Entfernung noch einen neueren Platz. Mein Navi führt mich punktgenau dorthin. Ein Platz der Pfadfinder.
Der Himmel reißt auf und ich trockene schnell mein nasses Zelt von gestern.
Nach dem Abendessen überlege ich mir doch noch das Lagerfeuer an zu machen. So weit kommt es gar nicht. Ein Pfadfindet kommt und erklärt mir, das er die beiden Shelter für heute gebucht hat. Gleich kommen über zwanzig Kinder. Ok, dann muss ich räumen. Schnell bevor es dunkel wird. Einpacken, aufpacken und ab die Lussy. Im letzten Büchsenlicht räume ich im anderen Shelter ein. Wenn der besetzt gewesen wäre hätte ich genug Ausweichplatz gehabt.
Irgendwie habe ich das Gefühl Dänemark möchte mich nicht. Schon 1975 wurde mein Auto in Kobenhagen vor dem Tivoli ausgeräumt, wie auch etwa 1985 in Aarhus. Dann der Platten mitten im Wald und nun das. Mal sehen, was noch so kommt.
Morgen früh geht es als erstes zur Meerjungfrau in Kobenhagen und dann eine kleine Stadtrunde, bevor ich die Stadt wieder verlasse. Morgen mehr.
Das Feuer wurde in der Nacht durch den Regen gelöscht. Das Gewitter zog vorbei. Heute morgen den Hinterreifen nochmal auf über 3,5 bar gepumpt, das die Decke sich richtig setzen konnte.
Jetzt in grobe Richtung Kobenhagen. Aber noch nicht ganz. Zunächst in den Ort, um noch Flickzeug und Reifenheber zu kaufen. Passendes bekommen. Weiter zum Fahrradcafe. Dort kam dann ein Radler, Däne, der gut Deutsch sprach. Einundachtzig ist er. Vor eineinhalbjahren hat er eine neue Aortaklappe bekommen. Seitdem geht es ihm wieder gut. Das Alter sah man ihm nicht so an.
Langsam radelte ich weiter. Ein bisschen am Hafen und an vieken Kanälen verließ ich Frederikssund. Das Wetter war nicht so prall. Auf den Wegen tausende von Nacktschnecken, aber auch Weinbergschnecken zu bestimmt hunderten. Die Radwege oft mit Bodenlampen LED und kleiner Solarplatte ausgestattet.
Den Shelter finde ich sofort, unübersehbar auf dem Hügel. Na, hat auch schon bessere Tage gesehen. Der wilde Park umzu ist für Camper. Wasser und Abfalltonnen reichlich vorhanden.
Ich schaue nochmal auf die Karte und finde in viereinhalb Kilometer Entfernung noch einen neueren Platz. Mein Navi führt mich punktgenau dorthin. Ein Platz der Pfadfinder.
Der Himmel reißt auf und ich trockene schnell mein nasses Zelt von gestern.
Nach dem Abendessen überlege ich mir doch noch das Lagerfeuer an zu machen. So weit kommt es gar nicht. Ein Pfadfindet kommt und erklärt mir, das er die beiden Shelter für heute gebucht hat. Gleich kommen über zwanzig Kinder. Ok, dann muss ich räumen. Schnell bevor es dunkel wird. Einpacken, aufpacken und ab die Lussy. Im letzten Büchsenlicht räume ich im anderen Shelter ein. Wenn der besetzt gewesen wäre hätte ich genug Ausweichplatz gehabt.
Irgendwie habe ich das Gefühl Dänemark möchte mich nicht. Schon 1975 wurde mein Auto in Kobenhagen vor dem Tivoli ausgeräumt, wie auch etwa 1985 in Aarhus. Dann der Platten mitten im Wald und nun das. Mal sehen, was noch so kommt.
Morgen früh geht es als erstes zur Meerjungfrau in Kobenhagen und dann eine kleine Stadtrunde, bevor ich die Stadt wieder verlasse. Morgen mehr.
Freitag, 1. September 2017
Eine ruhige Nacht hier oben verbracht. Dunkel wurde es allerdings nicht. Kopenhagen leuchtete den Himmel aus, und heute morgen so gegen sechs Uhr war ein deutliches Grundrauschen zu hören. Der Verkehr Richtung Kopenhagen läuft halt schon. Ich fahre los und muss paar Kilometer bis zur fertigen Strecke mir den Weg auf dem Navi ipad suchen. Da freut man sich über den großen Bildschirm. Komoot zeigte mir wirklich kleinste Verbindungswege an. Unglaublich wie viele ausgeschilderte Radwege es hier gibt. Durch viel grün geht es in die Stadt. Dann immer noch auf breiten Radwegen, deutlich sichtbar. Und wenn man als Radler wie ich mit viel Gepäck unterwegs ist, hat man wahrscheinlich den "Welpenschutz". Überhaut hört man kaum gehupe, oder laut aufheulende Motoren . Alles läuft und da die Radfahrer gut geführt werden, gibt es auch wenig Berührung mit den Autos.
Als erstes hatte ich mir die kleine Meerjungfrau als Ziel gesetzt. Biege aber davor noch eben zum Kastell ab. Dort nur kurz geschaut und dann zur Jungfrau. 1970 war ich mit ihr alleine - heute sieht da es schon ganz anders aus, zumal wenn zwei Kreuzfahrtriesen im Hafen liegen. Ich schaue mir das Spektakel an. Halb China ist hier.
Jetzt so ein Pölser wie damals, das wäre was. Eine große Verkaufsbude steht da. Früher waren das die dreirädrigen Verkaufsfahrzeuge. Er hat alles nur keine richtigen Pölser. Ich nehme einen Hotdog. Hätte ich mir schenken können.
Am nahegelegenen Jachthafen komme ich mit einem deutschen Segler ins Gespräch. Die Chinesen fotografieren hauptsächlich sich selbst oder die Frau. Das geht hier soweit, das sie sich einfach vorn aufs Boot stellen und posieren und wenn der Bordhund auftaucht wird der auch mit auf den Chip gebrannt.
Ich fahre eunfach ein bisschen umher und beachtete meine gewünschte Route auf dem Navi. Stylische Brücken für Rad und Fußgänger gibt es hier jede Menge. Viel Trubel hier im Hafenbereich. Noch ein Blick in den Freistaat Christiania. Auch hier werden die Touristengruppe durchgeschleust. Handwerkermarkt, Essbuden und der Markt mit den kleinen Tüten. Schon ein Völkchen, was da so rum läuft. Den Versuch ein bestimmten Radladen zu finden habe ich sofort aufgegeben.
Ich schaue auf die Uhr und die Restkilometer zum Nachtplatz. So langsam muss ich die Stadt verlassen. Kaffee und Kuchen hier in der Innenstadt direkt wollte ich nicht. Preis/Leistung stimmt nicht. Noch in der Stadt, aber schon im Touristenfreien Raum ein ökologischer Bäcker. Café Latte und Kuchen schmecken, der Preis stimmt und sitze dabei genüsslich in der Sonne.
Am Wasser entlang verlasse ich ganz langsam die Stadt. Auf der Seite wo ich fahre Radwege im grünen. Auf der anderen Seite Häuserfronten ohne Ende und Neubauten. Langsam werden die Häuser und die davor liegenden Schiffe kleiner. Erinnerte mich hier an Holland. Schöne Häuser mit Wasserzugang.
Dann nach über zwanzig Kilometer kommt die Entscheidung. Shelter oder Campingplatz? Aufgrund der schwächelnden Akkus - die Sonne schafft nicht so richtig was - und ausserdem täte eine Dusche auch gut entscheide ich mich für den Campingplatz hier um die Ecke am kleinen Jachthafen. Zack und eingebucht.
Gegen Abend füllt er sich ganz gut. Wochenende und gutes Wetter ist angesagt. Ich frische mich und die Akkus sind am Netz. Im Aufenthaltsraum ist wenig los. Erst als das Fussballspiel Dänemark Polen lief kamen einige Zuschauer. Danach kehrte Ruhe ein.
Ich habe meine nächsten Tage durchgeplant, den Fährplan studiert und die Zugfahrt rausgesucht. Wenn nichts dazwischen kommt bin ich zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort.
Eine ruhige Nacht hier oben verbracht. Dunkel wurde es allerdings nicht. Kopenhagen leuchtete den Himmel aus, und heute morgen so gegen sechs Uhr war ein deutliches Grundrauschen zu hören. Der Verkehr Richtung Kopenhagen läuft halt schon. Ich fahre los und muss paar Kilometer bis zur fertigen Strecke mir den Weg auf dem Navi ipad suchen. Da freut man sich über den großen Bildschirm. Komoot zeigte mir wirklich kleinste Verbindungswege an. Unglaublich wie viele ausgeschilderte Radwege es hier gibt. Durch viel grün geht es in die Stadt. Dann immer noch auf breiten Radwegen, deutlich sichtbar. Und wenn man als Radler wie ich mit viel Gepäck unterwegs ist, hat man wahrscheinlich den "Welpenschutz". Überhaut hört man kaum gehupe, oder laut aufheulende Motoren . Alles läuft und da die Radfahrer gut geführt werden, gibt es auch wenig Berührung mit den Autos.
Als erstes hatte ich mir die kleine Meerjungfrau als Ziel gesetzt. Biege aber davor noch eben zum Kastell ab. Dort nur kurz geschaut und dann zur Jungfrau. 1970 war ich mit ihr alleine - heute sieht da es schon ganz anders aus, zumal wenn zwei Kreuzfahrtriesen im Hafen liegen. Ich schaue mir das Spektakel an. Halb China ist hier.
Jetzt so ein Pölser wie damals, das wäre was. Eine große Verkaufsbude steht da. Früher waren das die dreirädrigen Verkaufsfahrzeuge. Er hat alles nur keine richtigen Pölser. Ich nehme einen Hotdog. Hätte ich mir schenken können.
Am nahegelegenen Jachthafen komme ich mit einem deutschen Segler ins Gespräch. Die Chinesen fotografieren hauptsächlich sich selbst oder die Frau. Das geht hier soweit, das sie sich einfach vorn aufs Boot stellen und posieren und wenn der Bordhund auftaucht wird der auch mit auf den Chip gebrannt.
Ich fahre eunfach ein bisschen umher und beachtete meine gewünschte Route auf dem Navi. Stylische Brücken für Rad und Fußgänger gibt es hier jede Menge. Viel Trubel hier im Hafenbereich. Noch ein Blick in den Freistaat Christiania. Auch hier werden die Touristengruppe durchgeschleust. Handwerkermarkt, Essbuden und der Markt mit den kleinen Tüten. Schon ein Völkchen, was da so rum läuft. Den Versuch ein bestimmten Radladen zu finden habe ich sofort aufgegeben.
Ich schaue auf die Uhr und die Restkilometer zum Nachtplatz. So langsam muss ich die Stadt verlassen. Kaffee und Kuchen hier in der Innenstadt direkt wollte ich nicht. Preis/Leistung stimmt nicht. Noch in der Stadt, aber schon im Touristenfreien Raum ein ökologischer Bäcker. Café Latte und Kuchen schmecken, der Preis stimmt und sitze dabei genüsslich in der Sonne.
Am Wasser entlang verlasse ich ganz langsam die Stadt. Auf der Seite wo ich fahre Radwege im grünen. Auf der anderen Seite Häuserfronten ohne Ende und Neubauten. Langsam werden die Häuser und die davor liegenden Schiffe kleiner. Erinnerte mich hier an Holland. Schöne Häuser mit Wasserzugang.
Dann nach über zwanzig Kilometer kommt die Entscheidung. Shelter oder Campingplatz? Aufgrund der schwächelnden Akkus - die Sonne schafft nicht so richtig was - und ausserdem täte eine Dusche auch gut entscheide ich mich für den Campingplatz hier um die Ecke am kleinen Jachthafen. Zack und eingebucht.
Gegen Abend füllt er sich ganz gut. Wochenende und gutes Wetter ist angesagt. Ich frische mich und die Akkus sind am Netz. Im Aufenthaltsraum ist wenig los. Erst als das Fussballspiel Dänemark Polen lief kamen einige Zuschauer. Danach kehrte Ruhe ein.
Ich habe meine nächsten Tage durchgeplant, den Fährplan studiert und die Zugfahrt rausgesucht. Wenn nichts dazwischen kommt bin ich zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort.